Bewerbung & Interview

Bewerbungsflyer sind doof

Bewerbungsflyer, Quelle: Thommy Weiss/pixelio.de
Geschrieben von Gastautor

Aus aktuellem Anlass möchte ich an dieser Stelle verkünden: Schreibt keine Bewerbungsflyer! Es handelt sich dabei um einen Tipp aus Bewerbertrainings, die das Arbeitsamt bezahlt. Solche Flyer bestehen aus einem dreifach gefalteten, mit dem heimischen Bunt-Tintenstrahldrucker zweiseitig bedruckten A4-Blatt, auf dem in mikroskopisch kleiner Schrift Deckblatt, Anschreiben und Lebenslauf zu finden sind. Warum in aller Welt sollte das gut sein??

Sicher, eine Bewerbung kostet dann kaum noch etwas, das Porto ist günstig und vermutlich lässt sich das lästige Bewerben in sensationeller Zeit bewerkstelligen. Aber diese Rechnung kann nicht aufgehen. Wenn ich aus einer Bewerbung nicht herauslesen kann, was der Bewerber will, was er kann und ob er überhaupt einen Job will, werde ich mich als Personaler in der Regel nicht weiter damit auseinandersetzen. Zumal, in diesem Fall bewarb sich der Kandidat im IT-Bereich. Und gab dabei weder IT-Kenntnisse, noch E-Mail-Adresse oder Telefonnummer an. Er vergaß auch die persönliche Ansprache, den Bezug zu Unternehmen und Job sowie eine Zusammenfassung seiner konkreten Berufserfahrungen.

„Der arme Tropf weiß vermutlich nicht, was er da für ein Grauen in die Welt trägt“ dachte ich mir und rief ihn an, nachdem mir Isa netterweise seine Nummer aus dem Telefonbuch herausgesucht hatte. Ich wollte dem Kandidaten den Tipp geben, dass Bewerbungsflyer, noch dazu wenn die Schlüsselinformationen fehlen, nicht erfolgreich sein können. Und tatsächlich: Der Mensch war sehr deprimiert, dass er auf seine vielen Bewerbungen noch nicht eine einzige Reaktion erhalten hatte. Nicht einmal Absagen hatte er bekommen. Er erzählte mir, dass er auf einen Rat in einem Bewerbungstraining vom Arbeitsamt gehört hatte, besonders in der IT-Branche wären E-Mail-Bewerbungen nicht sinnvoll, da man dort eh keine Mails läse. Vielmehr würde man mit Bewerbungsflyern alle Aufmerksamkeit auf sich lenken. In diesem Falle ist das sicher gelungen, nur leider nicht im positiven Sinne. Wer gibt denn solche Tipps? Und mit welcher Begründung? Oder sehe ich das falsch und die anderen Personaler sehen das anders?! Ich bin euch dankbar für eure Meinungen dazu.

Das Fazit: Bitte keine Bewerbungsflyer! So viel Zeit und Aufwand muss sein, um eine vernünftige, vollständige Bewerbung per Mail zu schicken oder aufs Papier zu bringen. Vor allem (traurig genug, dass man solche Hinweise noch geben muss): Vergesst nie, E-Mail-Adresse und Telefonnummer (Handy!) anzugeben. Und nein: Wir verkaufen keine Telefonnummern und E-Mail-Adressen an irgendwelche Firmen, unerwünschte Werbeanrufe haben jedenfalls nichts mit uns zu tun. Auf was für Ideen manche Leute so kommen *mitdemkopfschuettel*

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39 Kommentare

  • Also von Bewerbungsflyern habe ich noch nie etwas gehört. Ich dachte, Flyer sind eher für Firmen als kleines Infoblatt gedacht, nicht aber, um sich zu bewerben. Weiterhin würde ich einen Flyer nicht als Bewerbung ansehen und ihn, ohne auch nur ansatzweise draufzuschauen, als Werbung in den Papiermüll schmeißen.
    „… besonders in der IT-Branche wären E-Mail-Bewerbungen nicht sinnvoll …“ Das habe ich bisher aber nur von der anderen Seite kennengelernt. Bei vielen IT-Firmen wird mittlerweile eine Bewerbung per eMail mit angehängtem Lebenslauf als PDF bevorzugt. Oder sehe ich das falsch?

    MfG, Alex

  • Hallo Alex, Du siehst das absolut richtig! Selbstverständlich sind E-Mail-Bewerbungen in der IT-Branche sinnvoller. In diesem Fall kam der falsche Rat vom Arbeitsamt… Ohne Worte.

  • Mhh… aber du hast auch selber festgestellt: das Problem ist nicht unbedingt das Medium Flyer, sondern viel eher die Qualität mit der er oftmals erstellt wird. Würdest du auch von gut durchdachten und mit Photoshop erstellten Flyern immernoch so denken?

  • Das kommt auf den Job an. Für einen Softwareentwickler (und mit denen habe ich es zumeist zu tun) ist ein Flyer absolut ungeeignet. Schon deshalb, weil die relevanten Informationen (technologische Kenntnisse etc.) gar nicht auf so einen kleinen Zettel passen können. Web Designer z.B. sind zwar schon wieder eher kreativ tätig, aber bei denen überzeugt eine gut gemacht Homepage und andere Arbeitsproben mehr, schließlich sind es WEB Designer. Im Bereich Werbung kann ein wirklich guter Flyer schon eine gute Idee sein. Trotzdem denke ich, dass dort zu wenige Informationen unterkommen. Und es erschwert einen Auswahlprozess eben, wenn mann noch mehrmals Informationen anfordern muss.

  • Zwar bin ich kein Personaler oder auch nicht in dem Bereich tätig, aber beim Lesen stellen sich mir, der in der IT-Branche tätig ist, doch die Nackenhaare..
    Einen Flyer als Bewerbung im IT-Bereich, weil die E-Mails nicht gelesen werden – aha. Einen Flyer kann ich mir bestenfalls in einer Kreativbranche vorstellen, aber auch da dürfte die kreative Bewerbungsmappe eher die Nase vorn haben.
    Meine These dass die Bewerbungstrainings von der Arbeitsagentur Leute beschäftigen die wohl ansonsten arbeitslos wären, wird durch diesen Bericht nur gestützt.
    Zumal ich von einer Freundin ähnliche Horror-Geschichten hörte, bei einem „Bewerbungstraining“ meinte der Trainer doch glatt, dass man nicht wissen müsste was die Firma macht wo man sich bewirbt, in dem Fall ging es zwar nur um ein Training für einen Ausbildungsplatz, aber bei der Aussage..
    Das war vor ein paar Jahren, wo also E-Mail und Google schon längst zum Standardmedium gehörten.
    Da habe ich mich ganz ehrlich gefragt wer denn die Qualität dieser Fortbildungsmassnahmen überprüft, offenbar niemand der in der freien Wirtschaft in diesem Bereich oder im Personalbereich tätig ist, meiner Meinung nach sinnlos verbranntes Geld….

  • Bewerbungsflyer sind Unsinn und ich empfehle bei meinen Bewerbungstrainings (Auch für die Arge) lediglich den Profis der Druckvorstufe ihre Bewerbungen in „Flyerform“ für das Deckblatt und die sogenannte dritte Seite zu verwenden.

    Trotzdem gibt es neue Entwicklungen, mit denen ich mich kürzlich hier in Berlin auseinandersetzen musste. Unternehmen und Agenten aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen verlangen keine Bewerbungsmappe mehr, sondern Bewerbungsbriefe. (Z. B. für Jobs als Altenpflegerin, Reinigungskraft, Pförtner, Wachpersonal, Kellner, usw.)

    Die Lösung, die ich empfohlen habe, war dann ein Briefumschlag DIN lang mit Sichtfenster. Zwei Seiten Din A4, 100g-Papier. Das personalisierte Anschreiben wurde stur nach DIN 5008 Form geschrieben. Der kompakte zweispaltige Lebenslauf mit Foto war dann aber quasi ein Flyer, der aber personalisiert wurde „Mit aktuellem Datum, Unterschrift und Lebenslauf für „ABCDE……GmbH“

    Einen wichtigen Tip noch für für e-Mail Bewerbungen. Anlagen unverlangt mit zu senden, ist nicht mehr sehr aktuell und sehr nett! Besser ist es, seine Anlagen auf einem Webserver als pdf-Datei zu parken und im e-Mail Anschreiben nur als komlette Adresse zu benennen. Das macht die e-Mail schneller und man schaufelt dem Personaler nicht mehr sein Postfach voll. Wer diese Art e-Mail Bewerbung nicht beherrscht, sollte davon ausgehen, dass ftp ( http://de.wikipedia.org/wiki/File_Transfer_Protocol) eventuell die Mitbewerber können!

    Das können mittlerweile schon Reinigungskräfte und Pförtner!
    (Wenn sie bei mir im Training waren.)

  • Danke für Deinen Erfahrungsbericht, Richard. Ich denke, dass die Form der Bewerbung und was gewünscht wird, stark von der Branche und der Position abhängt. In der IT-Branche, in der ich tätig bin, sind Papier-Bewerbungen nicht mehr erwünscht und nicht zeitgemäß. Egal wieviel Gramm das Papier wiegt oder welche Form der Brief hat. Ich wünsch emir E-Mail-Bewerbungen, die übersichtlich, aussagekräftig und leicht zu handeln sind. Ob man seine Dokumente nun anhängt oder auf einem Webserver hinterlegt, ist mir, ehrlich gesagt, auch egal. Deshalb sollte man sehr darauf achten, ob das, was man in Bewerbungstrainings erzählt bekommt, auch tatsächlich zum gewünschten Job und der Branche passt. Und im Zweifel einfach mal im Unternehmen anrufen und nachfragen. Oder bei uns.

  • Hallo Allerseits,
    Bewerbungsflyer gehen in den meisten Berufen und Branchen nicht, völlig d’accord! Empfohlen werden sie zum Beispiel für „Geringqualifizierte“ im Rahmen der persönlichen Ansprache. Wer von der Arbeitsagentur dazu verpflichtet wird, 40 Bewerbungen im Monat zu schreiben (und das könnte eigentlich jeder Erwachsene, der sich 8 Stunden am Tag mit seinen Bewerbungen beschäftigt) kommt damit vielleicht weiter. Der Flyer ist hier aber natürlich immer nur erster Türöffner. Warum sollte denn ein Raumpfleger, ein Maurer oder ein Garten- und Landschaftsbauer irre viel Geld in teure Mappen investieren, die auf der Arbeitgeberseite niemanden interessieren? Die Arbeitgeber in diesen Branchen schicken heutzutage oft nichts mehr zurück – oft nicht mal eine Antwort. Da ist Masse mit Klasse (pfiffige/passende Flyergestaltung) auch eine Möglichkeit.
    Übrigens habe ich auch schon gesehen (!), dass Hochschulabsolventen Flyer auf Recruitingmessen verteilt haben – als bessere (?) Visitenkarte.
    Grüße
    Hein Becks

  • Hallo Hein,
    du hast vollkommen recht, dass die Aussage „Bewerbungsflyer sind doof“ nicht grundsätzlich für alle Branchen und Jobs gilt. Ich kann ja eh immer nur von der IT-Branche sprechen. Für Jobs wie Raumpfleger und Landschaftsbauer mag es tatsächlich gehen, wenn man sich für einen Erstkontakt mit diesen Flyern vorstellt. Die Bedingungen ist doch aber auch in diesen Fällen, dass der Flyer gut gemacht ist und aussagekräftig ist. Dort kann es wirklich sinnvollfür den Arbeitgeber sein, einen knackigen, gut gemachten und informativen Flyer in der Hand zu halten, als sich durch eine umständliche Mappe zu kämpfen. Auch die Idee, mit solchen Flyern auf Messen aufzutreten, finde ich gar nicht so schlecht. Gibt es dann Interesse des Unternehmens, kann man immer noch eine „richtige“ Bewerbung schicken. Wir hatten hier auch schon einmal eine Flyer-Bewerbung auf eine Marketing-Stelle. Der war richtig gut gestaltet, auf gutem Papier und hat auf den Punkt gebracht, was die Frau kann. Das war, für diese Art von Job, auch in Ordnung. Auch wenn es halt immer das Problem gibt, dass man evtk. zu wenig Informationen erhält.

  • Hallo Ihr Negativlinge,
    ich habe meine Job durch einen Flyer gefunden. Ich habe ihn mit einem Bewerbungstrainer gemacht. Die Qualität ist wichtig und man sollte ihn wenn möglich persönlich abgeben. Natürlich hat es einige Wochen gedauert bis ich Erfolg hatte. Nur gut, dass ich mich von Negativlingen, wie hier einige zu finden sind, nicht von der Flyeraktion hab abbringen lassen. Ach übrigens wer hat denn von Euch einen Job?
    Toi Toi Euch allen

  • Ich finde die hier die „Verteuflung“ des Bewerbungsflyers als schlecht. Ich denke mal, Sinn und Verwendung dieser Art der „Bewerbung“ sind ganz anders gemeint. Man bewirbt sich nicht mit einem Flyer auf eine ausgeschriebene Position, egal welche Branche.
    Ein Flyer ist dazu gedacht (sagen wir mal als erweiterte Visitenkarte) beim persönlichen Gespräch, wie auf Jobmessen eine Erinnerung an die Person zu hinterlassen. Meist wird diese iniativ benutzt und wenn Firmen Bedarf haben, können sie sich auf den Flyer berufen und Kontakt zum Bewerber aufnehmen. Ich finde diese Idee supergut, zumal man auf Messen nicht mit 50 fertiggestellten Bewerbungsmappen herumlaufen kann. Diese können bei Bedarf angefordert werden.

  • Es ist gut, dass die Diskussion um Sinn und Zweck eines Bewerbungsflyers hier inzwischen differenziert abläuft. Ich habe im Bereich Marketing mit so einem professionell gestalteten Bewerbungsflyer im zarten Alter von 52 Jahren innerhalb von 6 Wochen einen Volltreffer (= Festanstellung) erzielt: 20 Flyer erstellt, als Initiativbewerbung an 20 Unternehmen versandt, 18 Rückmeldungen bekommen, davon 11 x Absage, 4 x „wir haben im Moment keine offene Stelle, nehmen aber im Falle eines Falles Kontakt mit Ihnen auf und 3 x „bitte senden Sie ihre vollständigen Unterlagen“. Daraufhin 2 Einladungen zum Bewerbungsgespräch und 1 Vertrag.

    Als unabdingbar erachte ich, dass
    1. der Bewerbungsflyer genau die gleiche hohe Qualität hat, wie die eigene Bewerbungsmappe,
    2. dass der Flyer individualisiert ist und gezielt auf jedes einzelne Unternehmen eingeht,
    3. dass die gelisteten Qualifikationen und Erfolge für die Branche interessant sind und
    4. dass er dem Personaler ausschließlich das Wesentliche über mich erzählt, aber viele Details, wie Lebenslauf, Auslandserfahrung usw. nur angedeuted sind: es muss Spannung und Neugier entstehen, diesen Bewerber mal persönlich kennenzulernen.
    Das alles geht mit abgespeicherten Branchentemplates (z.B. Medizintechnik, Umwelttechnik, Maschinenbau u.ä.) äußerst zügig und ist in wenigen Minuten erstellt.

  • Bewerbungsflyer sind cool.
    Hallo Ihr Lieben…. ich kann die nagative Einstellung zu den Bewerbungsflyern nicht teilen. Habe selber einen erstellt und positive resonaz bekommen. Inklusiver Vorstellungsgespräch und neuen Job. Wichtig ist nachtürlich das alle wesentlichen Inhalte vom Lebenslauf enthalten sein müssen. Ebenso die berufliche Qualifikation. Eventuell kann man auch seine “ 3 te Seite“ mit einfügen. Platz genug ist ja … man hat immerhin 6 Seiten zur verfügung. (DIN A 4 gedrittelt) ++grins++
    Wichtig ist auch das das Papier dick genug ist, so 120g sind zu enpfehlen…
    Also lasst euch nicht abschrecken und gestaltet euren Berwerbungsflyer !!!! Eine Change ist es jedenfalls immer.
    P.S Der arme kerl aus der IT Branche hat im Aktivierungscenter vom Arbeitsamt wohl nicht richtig zugehört… normalerweise gucken die Dozenten den Flyer vorher an und geben Tipp`s …. die mann auch befolgen sollte…
    Aber im erst wie heißen denn die Leute vom Arbeitsamt die Ihn da falsch beraten haben ??? oder bei welchem Bildungsträger hat er die „nicht ganz korrekte“ Information denn bekommen…..???
    Über eine Antwort würd ich mich freuen…. also weiterhin viel Spaß beim Flyer basteln….

  • ES KOMMT GANZ AUF DIE BERUFSGRUPPE AN!!!! VON 40 FRAUEN; DIE ICH COACHEN DURFTE; SIND KNAPPE 50% ÜBER DIE FLYER IN ARBEIT GEKOMMEN.

    Gerade im Verkauf, wenn man mal durch Einkaufsstraßen schländert, ist das eine schnelle und gern gesehende Möglichkeit.

    Als Hartz4-Empfänger bekommt man zwar die Bewerbungkosten erstattet, aber nur 260 € in einem Jahr, wieviele schickt man ab, wenn man sich wirklich bemüht?

    Die Bewerbungstrainings über das Arbeitsamt müssen nicht schlecht sein, es wird Geld investiert, richtig. Wie diese Trainings ablaufen hängt aber von dem Bildungsträger, bzw. von dem Dozenten UND VON DEN TEILNEHMERN ab. Die Flyer dienen nicht unbedingt NUR als Bewerbungsmöglichkeit, sondern soll den Jobsuchenden die Vielzahl der Kreativität aufzeigen und erwecken, sodass sie auffallen und ihre Persönlichkeit miteinbringen.

    Jeder sollte es für sich entscheiden, diesen Austausch empfinde ich persönlich als überflüssig. Schreiben Sie lieber über Sinnvolle Tipps oder recherchieren Sie auf informativen Seiten.

    Viel Erfolg!

    Personal- und Arbeitsvermittlerin / Zert. Bewerbungs-Coach

    Sicherlich, sollte ein Akademiker eine ausführliche Bewerbung bevorzugen, aber für andere Branchen, ist es durchaus eine gute Sache.

  • Lies Dir doch bitte die Kommentare nochmal genauer durch. Dort wirst Du feststellen, dass es bei unseren Tipps meist um die IT-Branche geht, denn für die kann ich Personalerin in selbiger sprechen. Ich bezweifle keinesfalls, dass solche Flyer, wenn Sie gut gemacht sind, in anderen Berufen gut ankommen können. Zudem ging es in dem erwähnten Fall um eine wirklich schlechte und aussagelose Variante eines Flyers.
    Dein Hinweis, auf „informativen“ Seiten zu recherchieren, nehme ich gern, gib mir doch ein paar Tipps, welche das sein könnten. Allerdings ist ein Blog ja naturgemäß eher ein Erfahrungsbericht mit persönlichen Eindrücken und Meinungen. In unserem Fall eben unseren Erlebnissen und meiner Meinung zu Bewerbungsflyern. Und die ist eben keine gute, weil ich es so in meiner täglichen Praxis erlebe. Insofern halte ich unsere Tipps schon für nützlich.
    P.S.: Was haben eigentlich Bewerbungsflyer mit dem Schlendern durch Einkaufsstraßen zu tun…?

  • Muss zurzeit auch ein Bewerbertraining mitmachen. Das mit den Flyern ist eigentlich in meinen Augen ganz ok. Mann muss nur schauen das man das wichtigste richtig gestaltet. Habe von manchen Betrieben schon positive antworten bekommen auf den Flyer. Eigentlich ist der Flyer aber dazu gedacht in kurzen punkten sich vorzustellen aber nicht indem man wichtige sachen raus lässt. Er ist für Firmen gedacht die keine Stelle ausschreiben, da viele Firmen die Bewerbungen mitlerweile nicht mehr zurück schicken. Außerdem ist er auch praktisch für selbstständige die Aufträge suchen, sie können kurz beschreiben was für ein unternehmen und was sie suchen. wer möchte kann sich über meine e-mail melden, wäre bereit so einen Flyer zur verfügung zu stellen in dem auch die wichtigsten Daten richtig zusammen gesetzt einen Sinn ergeben.
    e-mail: pein_michi@web.de

  • @ Michaela wenigsten bin ich nicht der einzige der nicht MACHT Sinn schreibt.

    Theoretisch kann man doch den Bewerbungsflyer als „Tür-öffner“ nutzen? Ich habe zwar keine Zusagen mit dieser Methode bekommen, aber wenigsten Antworten. Und ich musste nur Porto für Porto pro Bewerbung ausgeben. Außerdem wenn man Arbeitslos ist kann mann pro abgesagte Bewerbung bekommen man muss aber erst einmal mehrere „sammeln“.

  • Sehr interessante Diskussion, da möchte ich gerne auch meine Meinung beitragen. Ich bin selber als Personaler in einem Industrieunternehmen beschäftigt. Aus meiner Erfahrung kann ich von Flyern in den meisten Fällen nur abraten. ‚Professionell‘ bekommt man sie meist sowieso nicht hin, und alles andere wirkt billig und bewusst auf originell gemacht. Ich kann nur dazu raten, eine klassische Bewerberbungsmappe zu erstellen, viel Mühe in das Anschreiben zu stecken und generell an der äusseren Form feilen. Dazu gehört z.B. auch, den halbleeren Toner vor dem Drucken auszuwechseln usw.

  • Ich sitze hier im Bewerbetraining der Arge Ludwigshafen. Es ist ein Hohn die erzählen mir zum xten mal etwas anderes über Bewerbungen. Ich hatte jetzt schon 3 solcher Kurse (jedesmal wenn ich meinem Fallmanager durch zu viele Anträge auf die Nerven gehe). Und jedesmal bekomme ich von 9 mal klugen Sozialarbeitern und Leuten die aus der Wirschaft kommen etc… etwas anderes erzählt wie eine gute bewerbung aussieht. Echt Lustig. Diese hier erzählt mir das ein Bewerbungsflyer das absolute nonplusultra ist. BLALALABLA

  • Hallo alle hier,
    Flyer sind absolut nicht das beste im Bewerbungsgeschehen und ich bin Ausbilder in einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme. Aber Flyer sind, wenn diese gut sind und Neugier wecken, ein Einstieg. Und auf Messen zum Beispiel läuft kein Mensch mit 50 Mappen herum, denn diese sind viel zu schwer. Natürlich muss ich erst mit den Personen sprechen und erst dann den Flyer ausgeben. Flyer passen auch in die Hosentasche. Nur, warum werden Flyer hier so zerissen? Ich habe einen in der IT-Branche mit einem Flyer vermittelt und diese Person ist mit 5 Flyern losgegangen und hat 5 Firmen damit besucht. 2 Personalchefs haben den Teilnehmer mit der Aussage eingeladen, nur wegen des Flyers wurde er eingeladen, denn diese Bewerbung ist anders als alle anderen gewesen. Als Fazit kann ich nur sagen, ein guter Flyer, der auf der ersten Seite Neugier weckt und auf den Folgeseiten die Motivation für den Beruf beschreibt, den Lebenslauf kurzfasst, die Stärken beschreibt und alles hat, was in einer Bewerbung steht, kann aber muss keinen Erfolg haben.
    Doch die Perfekte Bewerbung oder den Perfekten Flyer oder die Perfekte E-Mail-Bewerbung oder die Perfekte Initiativbewerbung gibt es nicht. Diese kann ich nur schreiben, wenn ich weiß, was der andere Lesen will.
    Ansonsten habe ich schon erlebt, wie hier auch, dass der 1.te Personalchef einen Flyer gut findet, der 2.te sagt, E-Mail-Bewerbungen finde ich besser, der 3.te sagte, es geht nichts über Initiativbewerbung und der 4.te entschied sich für eine Bewerbungsmappe. Letztendlich weiß kein Mensch mehr, wie eine Topbewerbung aussehen soll, denn jedes Buch sagt etwas anderes, jeder Bewerbungscoach empfindet anders und auch jeder Personaler hat eigene Vorstellungen. Die Bewerbungen, die ich korrigiere, werden nur in der Satzstellung verbessert aber niemals im Inhalt und es ist egal, welche Form die Bewerbung hat. Denn jeder schreibt individuelle Bewerbungen und die individualität muss bei jedem Bewerber erhalten bleiben.
    Gruß markus

  • Hallo Leute!

    uich habe mir das gerade einmal angeschaut und werde noch in dieser Woche sicherlich wieder etwas total „Neuartiges und Einmaliges“ präsentiert bekommen.
    Naja, warten wir es einmal ab. Heut war der erste Tag von 40 :-)

  • Hallo,

    ich bin mit Markus einer Meinung. Ich bin selber Ausbilderin in einen Beruf, der Praktika verlangt. Mit den Bewerbungsflyern wird erstmal Neugierde geweckt. Meine Azubis übergeben den Flyer immer persönlich, sodass auch hier schon ein erster Eindruck entsteht. Ich finde die Flyer gut für einen Einstieg. Letzter Satz in der Flyerbewerbung: Habe ich Ihr Interesse geweckt? Auf Wunsch übersende ich Ihnen gerne meine vollständige Bewerbung.

  • Hallo zusammen,
    ich habe gerade einen Flyer erstellt, allerdings nur für eine Art Kurzvorstellung
    auf Jobmessen.
    Als Bewerbung würde ich niemals einen Flyer nehmen.
    Ich denke aber, auf einer großen Messe könnte so ein Flyer interessant sein, vorausgesetzt, er
    ist gut gemacht, oder sehe ich das völlig falsch?
    Gruß
    Anja
    P.S. Ich habe sowieso die Erfahrung gemacht, egal zu welchem Thema innerhalb des großen Themas Bewerbung, es gibt immer völlig unterschiedliche Meinungen. Wahrscheinlich sollte man einfach versuchen herauszubekommen, welche Art der Bewerbung von dem potenziellen Arbeitgeber gewünscht wird, oder?
    Für hilfreiche Tipps bin ich jedenfalls immer sehr dankbar!

  • Wie schon oft, gibt es da viele Meinungen.
    Aber wenn man mal ehrlich ist. welches Personalbüro liest sich schon eine Bewerbungsmappe komplett durch?
    Habe schon von einigen gehoert, die ihren Schreibtisch und Mappen begraben haben und viele nicht zurueck geschickt haben, weil die Arbeit, die damit verbunden ist, zu aufwendig ist.
    Daher finde ich persoenlich diese Flyer nicht schlecht.
    Nur sollte dann auch drauf geachtet werden, das die relevanten Infos vorhanden sind.
    Sprich Qualifikation, eMail und Telefonnummer, die letzten beruflichen Stationen und auch seine persoenlichen Staerken und natuerlich auch, warum und wofuer man sich bewirbt.
    Da interessiert es niemanden, wer wann in welcher Grundschule war und dergleiche.
    So hat man in kurzer Zeit alle Infos die man benoetigt und man kann schon eine Vorauswahl treffen.
    Kommt es dann zu einem Gespraech, ist natuerlich eine Bewerbungsmappe zu empfehlen.
    Bei Bewerbungen via eMail wuerde ich auch keine Flyer waehlen, da kann man direkt die Mappen verschicken.

  • Hallo!

    Also ehrlich gesagt haben mich diese Beiträge hier gerade arg verunsichert, ob ich noch einen Bewerbungsflyer anfertigen soll oder nicht.

    Ich bewerbe mich im Büro- und Verwaltungsbereich. Bisher habe ich nur eine schulische Ausbildung absolviert. Daher ist es nun schwierig einen Betrieb zu finden, der mir die Chance gibt, Berufserfahrung zu sammeln.

    Da ich nun den Entschluss gefasst habe mich initiativ bei Firmen zu bewerben (Bürokram fällt wohl so ziemlich überall an), bin ich gerade auf dem Stand, dass ich dazu Bewerbungsflyer verwende.

    Was denkt Ihr darüber?

  • @Stephanie: Wie ja schon mehrfach deutlich wurde, ist die Grundvoraussetzung für einen Bewerbungsflyer, der positiv auffallen soll, dass er professionell ist und nicht mit ein paar Word-Grafiken oder WordArts halbherzig aufgepeppt wurde. Ich denke, für deinen Bereich ist eine klassische Papierbewerbung oder eine Bewerbung per E-Mail (abhängig vom Unternehmen) angemessener. Wenn du vorab nur auf dich aufmerksam machen willst, dann kann ich dir empfehlen, einfach mal in dem Unternehmen anzurufen und dich zu erkundigen, ob es sinnvoll ist, eine Initiativbewerbung zu schicken. Außerdem kannst du dann auch schon etwas über dich erzählen, wenn es sich anbietet. Wenn du dann die Bewerbung schickst, kannst du dich dann ruhig auf das Gespräch beziehen und bleibst dadurch auch positiv in Erinnerung.

  • Die Bewerbungsfleyer SOLLEN DIE BEWERBUNG NICHT ERSETZEN. Du machst nur Werbung für dich selbst.
    Ich mache auch Bewerbungsfleyer und bringe sie persönlich in die Betriebe.
    Auf dem Fleyer steht natürlich auch das wenn man interesse geweckt hat die vollständigen bewerbungsunterlagen natürlich nachreicht. Sinnvoll sind die Fleyer auch für Praktikumssuche. Ich finde das die Fleyer eine geniale idee ist….

  • Könnte mal ein Bewerber einen Feldversuch starten? Einfach 50% der Bewerbungen mit Flyer verschicken und den Rest ohne… Dann hätten wir mal ordentliche Daten als Diskussionsgrundlage 😉

  • Hi, so jetzt möchte ich auch mal meinen „Senf“ dazu abgeben.
    Ich bin mittlerweile 21 Jahre alt, habe meine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker (NFZ-Technik) beendet und danach meinen Zivildienst gemacht. Nun versuche ich verzweifelt wieder einen Job zu finden. Nachfolgend erst einmal das aktuelle Ergebnis:

    28 Bewerbungen (per Email als PDF) um einen Ausbildungsplatz als Fachinformatiker – Systemintegration
    58 Bewerbungen (Bewerbungsmappe) um einen Arbeitsplatz als Mechatroniker

    11 (!) schriftliche Absagen
    1 Vorstellungsgespräch in einer (meiner Meinung nach ) sehr „wackeligen“ IT-Firma, Absage

    Kurze Frage an die hier vertretenen Personaler: Kann es den wahr sein, das Ihr soviel zu tun habt, dass ihr zeitlich nicht in der Lage seit eine Absagemail zu schicken? Zumal sowas eigentlich meistens eh als Entwurf rumliegt und nur jeweils der Name editiert werden muss.

    Ich persönlich schreibe keine Bewerbungsmappen mehr, nicht weil ich nicht will, sondern weil ich es mir nicht mehr leisten kann. Ich verschicke Bewerbungen nur noch per Mail und nun möchte ich mal diese Flyer ausprobieren.
    Ich glaube manche Personaler unterschätzen einfach die kosten für eine „gute“ Bewerbungsmappe!
    Bewerbungsmappe a 5,99€ 167,72€
    Versandtasche 250 Stück 23,74€ 23,74€
    Fotos 4 Stück 3,99€ 15,00€
    Papier 500 Blatt 17,24€ 17,24€
    Druckerfarbe ???€ ???
    Versand 1,45€ je Bewerbungsmappe 84,10€

    SUMME DER 58 BEWERBUNGEN: 307,80€
    Ich bekomme aktuell ganze 310€ Stempelgeld. Mehr muss ich dazu nicht mehr sagen oder?

    @ Hein Becks
    40 Bewerbungen im Monat schafft man theoretisch in einer Woche! Doch viel eher stellt sich die Frage, ja wo soll ich mich den Bewerben? Gut! In der Stadt wird das wohl etwas anders aussehen, aber hier, bei mir aufm Land ….
    In meinem Fall gibt es im Umkreis von 25km „nur“ 8 LKW-Firmen (nur so zum vergleich)

  • Erst einmal danke für das Thema und die vielen verschiedenen Antworten.
    Ein Erfolgsrezept für die richtige Bewerbung gibt es einfach nicht. Aber man sollte sich selbst einfach mal überlegen, was für eine Bewerbung, je nach Bereich in dem man sich bewirbt wohl die richtige sein würde. Ich glaube z.B. kaum, dass es viel Sinn machen würde, wenn sich eine Friseurin in einem kleinen Friseurladen mit einer Email- Bewerbung bewerben würde. Da sollte sie wohl eher hinfahren und sich perönlich vorstellen und evtl. (ich kenne mich auf dem Gebiet nicht aus, das ist nur eine Vermutung) eine normale Bewerbungsmappe mit Lebenslauf(Referenzliste) und kurzem Anschreiben mit nimmt. Da wird wohl das persönliche Vortellen mehr Wert sein, als eine super Bewerbung. Wenn sie sich nicht zu doof anstellt natürlich.

    Solche Bewerbungsflyer sind auch nur für Blind- oder auch Initiativbewerbungen gedacht. Und sie sind wohl auch nicht unbedingt für jeden Bereich geeignet. Auch wenn man als z.B. Grafikdesigner sowas gut erstellen können sollte, wird das wohl kaum in dem Bereich für großes Interesse sorgen, da wohl fast jeder in dem Bereich mindestens einen Flyer erstellen können sollte. Da muss man natürlich kreativer sein und da reicht erst recht keine normal 0815 bewerbung aus, wie man sie damals in der Oberschule gelernt hat.

    Es gibt da noch eine ganze Menge Beispiele, aber ob diese und auch die beiden immer zuteffend sind, kann auch niemand garantieren. Man kann natürich auch mal Glückstreffer landen, auch wenn man das in diesem bestimmten Bereich mit der Art von Bewerbung nicht erwartet hätte. Denn genauso wie die Bewerber und Bewerbungen nicht alle gleich sind, sind auch die Leute, die sich die Bewerbungen anschauen und aussortieren trotz evtl. Richtlinien, Menschen mit eigenen (ich nenne es mal) Geschmäckern und man weiß nie im Vorraus wem was ins Auge sticht und in Gedanke bleibt.

    und man sollte auch immer in Gedanken behalten, was so eine Bewerbung kosten kann und dass nicht alle Bewerber gleich viel Geld haben. Ich habe es nie erlebt, dass ich 40 Bewerbungen in einem Monat, einer Woche und vorallem nicht an einem Tag verschicken sollte/ wollte. Die Kosten möchte ich mir da gar nicht erst für richtige Bewerbungsmappen vorstellen. Es ist bestimmt etwas anderes, wenn man jeden Job annehmen würde, den man bekommen kann. Für mich hat das Wort Beruf noch etwas damit zu tun, was man wirklich machen möchte, oder dass man wenigstens in diese Richtung geht, um irgendwann das machen zu können was man machen möchte. Wenn aber jeder das annimmt, was er bekommen kann, sehen wir bald fast nur noch schlecht gelaunte Kassierer/innen im Supermarkt usw.

    Es tut mir leid etwas vom Thema abgekommen zu sein und genauso tut es mir leid, wenn der Beitrag grammatikalisch und von der Rechtschreibung nicht so gut geschrieben ist, wie es vielleicht sein müsste.

  • @ Angelika: Das Word heisst „Flyer“ nicht Fleyer … nur’n kleiner Tipp
    @ Nadai: Grundsätzlich ist die traditionelle Bewerbungsmappe zwar noch weit verbreitet, wer aber in kreativen Berufen eine Stelle finden möchte, sollte den Bewerbungsflyer und andere ähnliche Mehoden nicht ausschließen, denn sie stellen gleichzeit auch eine Arbeitsprobe da. Nur weil es einigen wenigen nicht gelingt, den Bewerbungsflyer effektive zu nutzen – der Bewerber hatte den Flyer ja auch selbst verunstaltet – sollte man von dieser Methode nicht pauschal abraten.

  • Meiner Meinung nach sind Bewerbungsflyer sinnvoll. Wie schon erwähnt kommt es auf die Gestaltung, Inhalt und die Art der Übergabe drauf an. Als Initativbewerbung einfach fantastisch.
    Ich arbeite in der gehobenen Gastronomie und werde mich in Zukunft verändern. Deshalv habe ich solche erstellt und werde meine Flyer persönlich auf der Internorga (Gastronomie- und Hotelleriemesse) verteilen. Was nicht heißt, jeden Vertriebsleiter in die Hand drücken, sondern kurz ins Gespräch kommen sagen was man will und sich bedanken, evtl. später von Ihnen zu hören. Habe im Vorfeld auch schon Firmen ausgewählt wo ich hingehen werde. Manch einen Vertriebler kennt man ja auch schon. Bei Interesse habe ich auch bedruckte USB Sticks mit meinem Bewerbungslogo, die ich dann bei Intressierten Firmen mit abgebe. Also, nicht falsch verstehen. da ist aussen nur das Logo draufund auf dem Stick die komplette Bewerbung. Und ganz wichtig ist auch, in dem Flyer zu schreiben das bei Interesse die kompletten Bewerbungsunterlagen zugeschickt werden. Bin sehr optimistisch.
    Meine Freundin findet die Idee absolut klasse, und die arbeitet in der Personalvermittlung und hat mit Bewerbern und Bewerbungen täglich zu tun.

  • „Er erzählte mir, dass er auf einen Rat in einem Bewerbungstraining vom Arbeitsamt gehört hatte, besonders in der IT-Branche wären E-Mail-Bewerbungen nicht sinnvoll, da man dort eh keine Mails läse.“

    Also wirklich. GERADE in der IT-Branche will man doch sehen, dass der Bewerber mit IT auch umgehen kann. Wer es nicht mal schafft, eine Bewerbungsmappe in ein PDF zu packen, der wird auch sonst nicht viel mit IT am Hut haben.

    Ich habe mich bisher ausschließlich per Mail beworben und siehe da: 3 Bewerbungen abgeschickt und zu 2 Vorstellungsgesprächen eingeladen worden. Von der dritten Firma habe ich leider noch keine Rückmeldung erhalten, aber da habe ich auch die Bewerbung ein wenig vermasselt… sowas fällt einem trotz mehrmaligen Durchlesens der Stellenanzeige und Überprüfens der Dokumente natürlich erst 2 Sekunden nach dem Klick auf den „Senden“-Button auf.

  • 0hje Bewerbungsflyer sind auch nur für den ersten Eindruck da.
    und ersetzt nicht eine normale Bewerbung.
    lol dass wenn man macht ist das klar das keine Antwort kommt.
    Arbeit geber wollen auch sehen das man sich für etwas angagiert

  • Ein bisschen Initiative und Engagement sollten Bewerber schon beweisen – ob Sie eine Bewerbung selbst schreiben oder ob Sie eine Bewerbung schreiben lassen… Dieser Einsatz sagt ja auch einiges über die spätere Arbeitsmoral aus. Eine Bewerbung sollte immer noch eine bestimmte Form haben und professionell – ja absolut perfekt sein. Das Vergessen der Kontaktdaten, wichtiger Details im Lebenslauf oder ein schlechte Bewerbungsfoto sind absolute No-gos. Über den Sinn von Bewerbungsflyern kann man sich sicher streiten…. Ich habe ihn noch nicht entdeckt….

  • Es ist von Branche zu Branche unterschiedlich, welche Art von Bewerbung gewünscht ist. Von der klassischen Bewerbung über die Onlinebewerbung bis hin zu Bewerbungsflyern. Für manche ist auch eine Onlinebewerbung ein No-Go! Für einige muss eine Bewerbung auch heute noch immer den klassischen Stil haben. Wie zu jedem Thema gibt es also auch hierzu unterschiedliche Meinungen. Man kann sich eben nicht auf jede Stelle mit einem Flyer bewerben. Bei einigen würde der Platz auch kaum ausreichen oder die Schriftgröße wäre unzumutbar…;-)

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