Ratatouille

Wie stellt man sich vor?

Hallo, liebe Bewerberblogleserinnen und Bewerberblogleser, ich bin Liliya. Ich bin gebürtige Ukrainerin, lebe seit zehn Jahren in Deutschland und habe vor kurzem einen Abschluss in Slawistik, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation und Auslandsgermanistik hinter mich gebracht. Und jetzt habe ich die Freude und die Ehre meinen ersten Blogbeitrag als neues Mitglied des TowerConsult Teams zu verfassen.

So weit, so gut… 🙂

Wie stellt man sich eigentlich vor? Dieser Situation begegnen wir unzählige Male in unserem Leben. Sei es, um neue Bekanntschaften in Kindergarten, Schule, Uni oder auch am Arbeitsplatz zu schließen oder sich im Bewerbungsgespräch vorzustellen. Oder auch, wenn das Leben so will, bei einem Speeddating…

Abgesehen von den Hard Facts des Lebens wie Name, Alter, Ausbildung und Erfahrung, die leicht über die Lippen gehen und klar definiert sind, sind es eigentlich die Soft Facts wie Hobbies, Vorlieben oder Abneigungen, Ziele und Träume, Kindheitserinnerungen und so weiter, die uns besonders machen und den anderen die Möglichkeit geben, sich von uns ein Bild zu machen.

Natürlich hängt es von vielen Rahmenbedingungen ab, zum Beispiel wie viel Zeit man hat oder zu welchem Zweck die Selbstvorstellung erfolgt. Letztendlich geht es aber immer um das schon erwähnte Bild, das dadurch zum Vorschein kommt.

Man spricht von einem Selbstbild. In der Theorie kommt dazu noch das Fremdbild, also was die anderen über mich denken und das Metabild, das heisst was ich vermute, was die anderen über mich denken. Ich merke gerade, dass das Studium und die Prüfungsvorbereitungen noch nicht ganz verarbeitet beziehungsweise verdrängt sind.

Zurück zum Thema: In Vorstellungssituationen geht es ausschließlich um Kommunikation: Was ich dem Gegenüber – sei es der zukünftige Arbeitgeber oder der Tischnachbar – nicht kommuniziere, kann auch nicht bei ihm ankommen. Deshalb ist es wichtig, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen: Wer bin ich, was macht mich aus, was kann ich?

Zusätzlich vermuten wir immer auch, was der Gesprächspartner hören will und passen uns entsprechend an. Wie sehr soll man das machen? Wie geht Ihr mit solchen Situationen  um?

P.S. Noch etwas über mich: Ich liebe es zu malen, obwohl ich es nicht kann, ich überlebe den Winter und genieße jeden Sommertag, und auch der neue, weiße, kuschelige Schnee da draußen kann mich nicht vom Gegenteil überzeugen. Ich mag es neue Erfahrungen zu sammeln, wie zum Beispiel den ersten Blogeintrag in meinem Leben zu schreiben…

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