Bewerbung & Interview

Sie müssen über Chuck-Norris-Witze lachen können

Liest man sich die meisten Stellenanzeigen durch, so stößt man in der Profilanforderungen auf zahlreiche hochgestoche Qualifikationswünsche und eventuell einige Angaben zu mehr oder weniger notwendigen Soft Skills. Allerdings sind die Fähigkeiten eines Bewerbers nicht die einzigen Erfolgsfaktoren, wenn es darum geht, ob eine langfristige Zusammenarbeit fruchten wird. Ausschlaggebend ist nicht zuletzt auch die Persönlichkeit und die Wertevorstellungen eines potentiellen Mitarbeiters.

Wenn das Miteinander und die Kommunikation zwischen den Kollegen nicht funktioniert, wird es schwierig und darunter leidet nicht nur die Motivation der Mitarbeiter sondern unter Umständen auch das Arbeitsergebnis. Es gilt daher sowohl für Personalabteilungen in Unternehmen als auch für Recruiting-Agenturen wie uns, dass es nicht nur darum gehen kann den „Bestqualifizierten“ zu suchen. Vielmehr gilt es den“Bestpassenden“für ein ganz bestimmtes Unternehmen zu finden.

Das heißt nicht, dass die Kollgen untereinander unbedingt „Best Friends“ sein müssen, aber eine gewisse Kompatibilität zwischen den persönlichen Wertevorstellungen und denen des Arbeitgebers ist eine solide Basis für langfristige Zusammenarbeit und zufriedene Parteien.

So wird es vielleicht schwierig jemanden in ein Internet-Start-Up zu integrieren, der sehr viel Wert auf Etikette legt und lockere Umgangsformen am Arbeitsplatz als unangebracht empfindet. Auch im Arbeitsverhältnis muss die berühmte Chemie auf eine gewisse Weise stimmen.

Zwar wird ein Bewerber vermutlich nie in einem Bewerbungsgespräch die Frage zu hören bekommen, ob er über Chuck-Norris-Witze lachen kann, aber die erfahrenen Personaler haben da schon ihre Methoden um herauszufinden, welcher Kandidat in welches Unternehmen passt.

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1 Kommentar

  • Vielleicht wäre es gar nicht so verkehrt, die Frage nach Chuck-Norris-Witzen als standartisiertes Kompatibilitätskriterim einzusetzen…

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