Ratatouille

Om, Ohm, Ohhm, Ohhhhhm, Shanti!

Ich bin ja hier irgendwie für internationale Stories zuständig und da avanciert Indien und alles, was damit zu tun hat, zu meinem Lieblingsthema. Die VDI nachrichten vom 31.8. hatten eine interessante Meldung dazu:

„Zufriedenheit in Indien am größten“ – darin heißt es, dass indische Firmen die zufriedensten Mitarbeiter im weltweiten Vergleich haben. Der sogenannte Engagement-Index beträgt dort mit 78 % die höchste und ist bereits seit 3 Jahren auf Platz 1 im globalen Ranking vor Brasilien und der Türkei. Deutschland belegt mit einem Wert von 57 % lediglich Rang 8 und liegt damit knapp über dem weltweiten Durchschnitt. Gefragt wurde in der Studie nach Zufriedenheit mit Arbeitsaufgabe, Weiterbildung und Anerkennung.

Vermutlich hat unser mittleres Abschneiden damit zu tun, dass uns glücklich noch nicht glücklich genug ist. Wir wollen einfach immer mehr. Und weil das Glück oder das Glücklichsein nicht messbar ist, schlägt sich das eben in anderen, wie z.B. oben genannten Studien nieder. Wir ärgern uns über Dinge, die es vielleicht in Indien, Brasilien oder der Türkei überhaupt nicht wert sind, darüber nachzudenken. Wir erfinden Luxusprobleme und machen uns Freizeitstress ohne Ende. Wir wissen die einfachen Dinge oft nicht zu schätzen. Wir vergleichen uns zu viel mit anderen und messen Erfolg oft nur am Gehalt.

Da hilft nur eins: das „Ich bin glücklich und zufrieden“ – Mantra“

Ommmmmm.

Über den Autor

Angelika

Kümmerte sich von 2010 bis 2017 um die Vermittlung von Freiberuflern. Angelika hat Betriebswirtschaft studiert und ist zudem ausgebildete Heilpraktikern. Im Büro sorgte sie für unser medizinisches Wohl und außerdem, dank ihres wunderbaren Humors, oft für gute Laune.

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