Ratatouille

37.500 EUR verdient jeder Berufsanfänger…

in Deutschland mit Hochschulabschluss – durchschnittlich. Diese und andere Zahlen habe ich aus einem smarten Heftchen des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Für Thüringer Verhältnisse in der IT-Landschaft klingt das wie ein guter Traum, denn die Realität sieht hier ein wenig anders aus. Ein Durchschnitt ist eben auch nur ein Durchschnitt. Trotzdem möchte ich die anderen Zahlen mit Euch teilen, Ihr wisst schon: Wissen ist Macht. Also, los geht’s:

  • 35 Prozent Lehrer  fehlen an Berufsschulen – schon mal drüber nachgedacht, Berufsschullehrer zu werden?
  • 172,3 Milliarden Euro gibt Deutschland für die Bildung aus – davon bekommen 18,7 Milliarden die Berufsschulen und 29, 1 Milliarden die Universitäten
  • 5 % mehr Einkommen bringt jedes zusätzliche Jahr Schule, Ausbildung oder Studium im Schnitt – es lohnt sich also doch…
  • 7.047 EUR gibt Deutschland pro Schüler/Student für die Bildung aus (OECD-Durchschnitt: 6.814 EUR)  – würde man fleißiger sein, wenn einem diese Zahl als Schüler oder Student bewusst wäre?
  • 8 % der Abiturienten 2010 hatten Eltern mit Hauptschulabschluss, bei 60 % hatten auch schon die Eltern Abitur gemacht
  • 49 % eines Jahrgangs machen Abitur und 75 % der Abiturienten beginnen ein Studium… von denen wiederum jeder Dritte keinen Abschluss macht!
  • 8.400 Personen ohne Abitur begannen 2010 ein Studium – ganz schön wenig, oder?

Habt Ihr noch etwas Wissenswertes zum Thema Bildung, Ausbildung, Zahlen oder sogar Ideen für eine bessere Bildung in Deutschland? Kommentare sind wie immer erwünscht…

Über den Autor

Angelika

Kümmerte sich von 2010 bis 2017 um die Vermittlung von Freiberuflern. Angelika hat Betriebswirtschaft studiert und ist zudem ausgebildete Heilpraktikern. Im Büro sorgte sie für unser medizinisches Wohl und außerdem, dank ihres wunderbaren Humors, oft für gute Laune.

1 Kommentar

  • „8.400 Personen ohne Abitur begannen 2010 ein Studium – ganz schön wenig, oder?“

    Wundert mich jetzt nicht wirklich. Ich meine, wer kein Abitur macht, geht für gewöhnlich in die Ausbildung. Nach der Ausbildung in den regulären Job.

    Und wer einmal unabhängig gewesen ist, daher sein eigenes Geld etc. verdient hat, kann sich sicher nicht mehr vorstellen, nochmal zurück auf die Schulbank zu wechseln.

    Ich denke aber auch mal, dass bei dieser Zahl die Fernstudenten nicht enthalten sind, oder?

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