IT & Technik

E-Commerce Professur in Jena ausgeschrieben

Jena_AbendAuf  unserer Firmenwebseite ist seit einigen Tagen auch ein ganz besonderes Stellenangebot zu finden. Unser langjähriger Partner, die Ernst-Abbe Fachhochschule Jena, hat eine Stelle als Stiftungsprofessor/-in für E-Commerce zu besetzen. Der Bitte, die Reichweite der FH Ausschreibung ein wenig zu erhöhen, kommen wir damit gern nach. Zumal wir hoffen, unter unseren Lesern, wenn nicht den/die Top Kandidaten/-in, dann doch jede Menge Leser zu haben, die jemanden kennen, der jemanden kennt… Auf jeden Fall  wünschen wir uns auf dieser Position eine echte „Granate“, denn für den E-Commerce Standort Jena  ist die bestmögliche Besetzung der Position eine wichtige Weichenstellung.

Die Bewerbungen auf diese Stelle können wir allerdings nicht selber entgegen nehmen. Dafür ist die Rektorin der EAFH die richtige Ansprechpartnerin. Aber wir können an dieser Stelle drei gute Gründe nennen, sich auf diese Stelle zu bewerben, die nicht in der Ausschreibung stehen:

  1. Das Team des Fachbereiches WI, in dessen Bereich die Professur erst einmal angesiedelt ist, steht voll hinter dieser Schwerpunktsetzung und es gibt eine ganze Reihe von engagierten Professorenkollegen, die mit dem Thema etwas anfangen können. Immerhin befasst man sich an der EAFH seit 1999 mit diesem Thema.
  2. Die Anbindung an die in der Region ansässigen Internetfirmen ist hervorragend und viele dieser Unternehmen agieren bundesweit oder international. Damit gibt es auch die Voraussetzung und den Bedarf nach praxisrelevanten Forschungsprojekten und damit die Chance, die Professur deutlich über das für manche FH Professur typische Ein-Mann-Projekt hinaus zu entwickeln.
  3. Die Absolventen des Studienganges sind mit Sicherheit überdurchschnittlich gefragt und damit ist der Inhaber oder die Inhaberin dieser Professur ebenfalls ein gefragter Mensch in Jena. Die Gestaltungsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben, liegen auf der  Hand.

Ach so, hätte ich doch fast vergessen. In Jena kann man es echt aushalten. Warum das so ist, ist leichter gegoogelt als weitschweifig erklärt.

Was ist nun das Besondere an der Professur? Auf jeden Fall besonders ist die Gestaltung als Stiftungsprofessur. Eine Studie des „Stifterverbandes für die deutsche Wirtschaft“ kommt zu der Feststellung, dass es in Deutschland zwar mittlerweile 660 Stiftungsprofessuren gibt, davon aber die meisten in Bayern (114), Baden Württemberg (103) oder  Berlin (60). Ganz wenige Stiftungsprofessuren gibt es in den neuen Bundesländern, ganze 17 davon in Thüringen. Wenn man dann noch liest, dass nur ein Viertel aller Stiftungsprofessuren an Fachhochschulen etabliert ist, versteht man besser, dass es sich bei der hier diskutierten, die auch noch in einem spannenden jungen Fachgebiet angesiedelt ist, um einen ganz schön weißen Raben handelt.

Was noch besonders an dieser Stelle und dem Studiengang E-Commerce in Jena ist, soll uns einen extra Artikel für interessierte Studienbewerber im April wert sein.

 

Foto: mit freundlicher Genehmigung der Jenaer Wirtschaft GmbH

Über den Autor

Reinhard Hoffmann

Mit einem Lebenslauf, wie er nicht im Buche steht, und der eigenen Erfahrung, nach dem Zweitstudium eine längere Bewerbungsphase durchgestanden zu haben, ist Reinhard nicht der Standard-Personaler. Typische Fragen, Zweifel und Unsicherheiten eines Bewerbers kennt er gut und sieht seine Mission darin, zu berichten, worum es bei der Personalarbeit tatsächlich geht. Uns steht die Tür zum Chefbüro immer offen, mit Rat und Tat unterstützt uns Reinhard nicht nur bei der Bewerbersuche.

2 Kommentare

  • @Luise
    Der Bachelor startet in diesem Herbst. In welchem Semester der Master los geht, ist noch nicht ganz sicher. Unser Wunschtermin wäre WS 2014. Auf jeden Fall aber 2015. Für den Master wird ein WI Bachelor keine Voraussetzung sein. Es war ein großes Anliegen der Industriepartner, den vielen Quereinsteigern in der Branche eine Möglichkeit zu eröffnen, ihr Wissen abzurunden, zu systematisieren und einen hochwertigen für Ihre Arbeit relevanten Abschluss erlangen zu können. Dabei gibt es überhaupt kein Problem mit Menschen, die einen Bachelor in Informatik, Wirtschaftsinformatik oder anderen rein technischen oder technisch-kaufmännischen Fächern haben.
    Was bei uns auch häufig vorkommt sind Sprachwissenschaftler, Historiker, Soziologen als Quereinsteiger, insbesondere im Bereich Shopmanagement und Online Marketing. In diesen Fällen ist eine Art Vorkurs als Voraussetzung für das Masterstudium geplant. Sobald die Details dazu feststehen, melde ich mich mit einem gesonderten Artikel dazu.
    Viele Grüße, Reinhard Hoffmann

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