{"id":10286,"date":"2013-06-04T09:07:54","date_gmt":"2013-06-04T07:07:54","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=10286"},"modified":"2017-11-28T13:49:06","modified_gmt":"2017-11-28T12:49:06","slug":"erfahrungen-auch-im-bewerbungsgesprach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2013\/06\/erfahrungen-auch-im-bewerbungsgesprach\/","title":{"rendered":"Man w\u00e4chst mit seinen Erfahrungen &#8211; auch im Bewerbungsgespr\u00e4ch"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer langen Phase des Wartens (auch auf Reaktionen \u00fcberhaupt) und den ersten Absagen ist es ein wunderbares Gef\u00fchl, wenn die Einladung zu einem Bewerbungsgespr\u00e4ch kommt. Der Fu\u00df ist sicher noch nicht drin, aber die T\u00fcr ist zumindest schon mal auf. Zwar kann diese Phase der Bewerbung\u00a0 immer noch mit Entt\u00e4uschungen verbunden sein, aber eine H\u00fcrde ist schon mal genommen.<!--more--><\/p>\n<p>Nach der Einladung und auf die damit verbundene Freude folgt die Vorbereitung. Viele Stunden verbringt man nun vor dem PC, lernt Unternehmensstruktur und -leistungen auswendig (naja fast :)) und informiert sich vielleicht auch \u00fcber aktuelle Themen der Branche. Was nicht zu Letzt noch dazu kommt, ist die Aufregung. Viele bekommen sicher schon beim Gedanken an ein Bewerbungsgespr\u00e4ch schwitzige H\u00e4nde und \u00dcbelkeit. Man selbst m\u00f6chte sich ja am Tag X von seiner besten Seite zeigen &#8211; p\u00fcnktlich, gut vorbereitet, sympathisch und einstellungsw\u00fcrdig.<\/p>\n<p>Leider ist dies bei der Gegenseite nicht immer der Fall. Da wird der Bewerber beispielsweise mal eben 20 Minuten oder gleich eine ganze Stunde versetzt oder das Gespr\u00e4ch abrupt wegen eines vor der T\u00fcr stehenden, privaten Termins beendet. Nett ist auch, wenn der Gespr\u00e4chsf\u00fchrer sich als \u00fcberhaupt nicht informiert herausstellt, das fehlende Wissen noch fix und nat\u00fcrlich mit Kommentaren zum Lebenslauf in Gegenwart des Bewerbers nachholt. Besonders \u201eprofessionell\u201c ist das Ganze dann, wenn das vor Ort beschriebene Profil der Stelle sich nicht mit der Ausschreibung deckt, Arbeitsort und Aufgabenbereich schon etwas st\u00e4rker abweichen als dargestellt.<\/p>\n<p>Zugegeben, das sind Extrembeispiele. Aber was tut man, wenn der 1. Eindruck irgendwie komisch oder sogar unangenehm ist? In Erfahrungsberichten habe ich alles von Abgebrochen \u00fcber Ausgehalten bis hin zu \u201eauf dem falschen Fu\u00df erwischt\u201c geh\u00f6rt. Sicherlich ist es von der jeweiligen Situation und Einsch\u00e4tzung abh\u00e4ngig, was man dann (auch im Falle einer Zusage) tut. Auch klar ist, dass Arbeit Arbeit ist und es darum geht, Geld zu verdienen. Aus eigener Erfahrung wei\u00df ich aber, dass es im Arbeitsalltag nicht komplett kontr\u00e4r sein wird, wenn der anf\u00e4ngliche Eindruck negativ war.<\/p>\n<p>Letztlich ist jedes Gespr\u00e4ch eine Erfahrung. Je \u00f6fter man die Chance daf\u00fcr hat, desto besser. Komplett sicher sein wird man nie, das Herangehen wird aber gelassener. Au\u00dferdem wird mir jedes Mal bewusst (egal ob positiv oder negativ), meine Gegen\u00fcber sind auch nur Menschen. Menschen, die, wenn sie ehrlich sind, ebenfalls aufgeregt vor ihren Bewerbungsgespr\u00e4chen waren &#8211; auch vor dem, welches sie in ihre aktuelle Position gebracht hat. Und dieses Wissen wirkt doch schon mal etwas beruhigend auf H\u00e4nde und \u00dcbelkeit, oder nicht?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer langen Phase des Wartens (auch auf Reaktionen \u00fcberhaupt) und den ersten Absagen ist es ein wunderbares Gef\u00fchl, wenn die Einladung zu einem Bewerbungsgespr\u00e4ch kommt. Der Fu\u00df ist sicher noch nicht drin, aber die T\u00fcr ist zumindest schon mal auf. 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