{"id":10366,"date":"2013-06-12T08:50:45","date_gmt":"2013-06-12T06:50:45","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=10366"},"modified":"2016-06-16T15:36:26","modified_gmt":"2016-06-16T13:36:26","slug":"hobby-zum-beruf-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2013\/06\/hobby-zum-beruf-machen\/","title":{"rendered":"Hobby zum Beruf machen &#8211; Traum oder schnell Albtraum?!"},"content":{"rendered":"<h3>Der Traum<\/h3>\n<p>Viele von euch haben sicher schon mal, wenn es im Job\/bei der Jobsuche R\u00fcckschl\u00e4ge gab oder das Gef\u00fchl der Erf\u00fcllung eine Zeit lang ausblieb, dar\u00fcber nachgedacht, alles hinzuschmei\u00dfen und das allerliebste Hobby zum Beruf zu machen. Selbst wenn keine bedr\u00fcckenden Gr\u00fcnde existieren, das Gedankenspiel, nur zu tun, was einem Spa\u00df macht und damit Geld zu verdienen, ist schon ziemlich erbaulich. Nicht selten, weil Hobbys als extremer Gegensatz zum eigentlichen Beruf empfunden werden und es andere ja auch schon geschafft haben (Stichwort: vom Bankangestellten zum Barbesitzer).<!--more--><\/p>\n<h3>Die Vorteile<\/h3>\n<p>Einer der Hauptgr\u00fcnde, ein Hobby zum Beruf zu machen, ist die Vorstellung nur das zu tun, was einem Spa\u00df macht und das die ganze 40-Stunden-Arbeitswoche lang. Die Erf\u00fcllung, die man sonst nur nach Feierabend oder am Wochenende hat, k\u00f6nnte so viel \u00f6fter eintreten. Man steht (so die Vorstellung) auch viel mehr \u00a0hinter einem eigenen Projekt, da man nicht nur Arbeit reinsteckt, sondern eben auch sieht, was dabei rauskommt. Da die Entscheidung, das Hobby zum Beruf zu machen, meist mit Selbst\u00e4ndigkeit einhergeht, bezieht sich letzteres ebenso auf den Verdienst. In allen Bereichen kann frei und unabh\u00e4ngig entschieden werden. Ergo investiert man bereitwillig<b>er <\/b>mehr Zeit, als in ein Anstellungsverh\u00e4ltnis. Die Hemmschwelle, daf\u00fcr einen Kredit aufzunehmen, sinkt bei der Summe der erhofften Vorteile ebenfalls schnell. Zudem suggeriert bspw. die IHK ja bereits auf Firmenkontaktmessen in Universit\u00e4ten einfallsreichen Studenten, dass Startkapital f\u00fcr Neugr\u00fcndungen ohne gro\u00dfe Schwierigkeiten gew\u00e4hrt werden kann. Und da man so an die Sache glaubt, wird die Qualit\u00e4t zwangsl\u00e4ufig schon so gut sein, dass eine hohe Nachfrage existiert. Oder nicht?<\/p>\n<h3>Die Nachteile<\/h3>\n<p>So viel Freude ein Hobby auch bringen mag, wenn man damit sein Geld verdienen muss, wird es zur Arbeit. Arbeit, die vor allem zu Beginn schnell mal die 40 Stunden \u00fcberschreitet. Dies auch, weil Zeit in buchhalterische, administrative und EDV-Arbeiten gesteckt werden muss. E-Mails m\u00fcssen gelesen und beantwortet, Kunden akquiriert werden. Diese und viele andere, kleine Aktivit\u00e4ten fordern Zeit und Anstrengung. \u00a0Schnell besteht die Gefahr, dass das Ganze in Stress ausartet und keinen Spa\u00df mehr macht. Hinzu kommt, Selbstst\u00e4ndigkeit bedeutet nicht nur, sein eigener Chef zu sein, sondern auch alle Verantwortung zu haben. Und so gern man sich selbst auch ein gutes Gehalt zahlen w\u00fcrde, am Anfang sind die Investitionen enorm, der Gewinn gering und ein Kapital schnell aufgebraucht. Eine Idee \u2013 das Produkt oder die Dienstleistung \u2013 muss zudem schon ziemlich gut sein, damit Kunden gefunden und Geld eingenommen werden kann. Hierf\u00fcr muss zun\u00e4chst aber bekannt sein, dass es das \u201evom-Hobby-zu-Beruf-Unternehmen\u201c gibt. So kann die Qualit\u00e4t des Resultates noch so gut sein, wenn keiner wei\u00df, wie es dieses zu erwerben gilt. Soll hei\u00dfen, auch Marketingaktivit\u00e4ten m\u00fcssen \u00fcberlegt und finanziert werden. Und geht das Ganze letztlich doch nach hinten los, hat man nicht nur Schulden sondern auch die Kerbe im Selbstbewusstsein, versagt zu haben.<\/p>\n<h3>Also doch ein Albtraum?!<\/h3>\n<p>Der Traum ist also auch mit Unsicherheiten und Entbehrungen verbunden. Die Idee, ein Hobby zum Beruf zu machen, existiert dennoch in vielen K\u00f6pfen &#8211; trotz der hier auf den ersten Blick h\u00f6heren Gewichtung von Nachteilen. Es gibt Menschen, die ihren Traum verwirklicht haben und damit gl\u00fccklich sind. Ein St\u00fcck weit ist das Gelingen offenbar auch von der eigenen Person abh\u00e4ngig. Abwegen und Durchdenken hei\u00dfen die Zauberworte. F\u00fcr alle Interessierte habe ich paar wichtige Punkte zusammentragen:<\/p>\n<h3>Was es zu ber\u00fccksichtigen gilt<\/h3>\n<p><i>Realistisch denken!<\/i> Bezogen auf Zeit und Talent. Ist das Resultat wirklich gut und l\u00e4sst sich verkaufen oder macht die Her-\/Bereitstellung in erster Linie nur Freude? Au\u00dferdem, auch wenn man sich entschieden hat, das Hobby zum Beruf zu machen, muss trotzdem viel Zeit in Organisatorisches investiert werden. Hiermit verbunden also:<\/p>\n<p><i>Schweinehund?!<\/i> Wie ist es, wenn man etwas nicht gern freiwillig tut? Und: Besitzt man einen langen Atem?<\/p>\n<p><i>Vorteile und Nachteile gewichten!<\/i> Der erste Schritt sich selbst klarer dar\u00fcber zu werden, wohin es gehen k\u00f6nnte, ist eine ehrliche Zusammenfassung der positiven und negativen Details.<\/p>\n<p><i>Finanzen checken!<\/i> Prognosen sind an dieser Stelle schwierig. Bedacht werden sollte aber, was passiert, wenn das Geld zun\u00e4chst ausbleibt bzw. wer\/was davon ggf. mit betroffen ist. Au\u00dferdem \u00fcberdenken: wie wichtig ist Geldverdienen f\u00fcr einen selbst?<\/p>\n<p><i>Werbung\/Marketing ber\u00fccksichtigen!<\/i> Das beste Produkt kann nicht verkauft werden, wenn keiner davon wei\u00df. Also: Ist man in der Lage und hat auch Lust, das Eigene zu vermarkten?<\/p>\n<h3>Also nun: Hobby zum Beruf, ja oder nein?!<\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich sind diese \u00dcberlegungen nur ein erster Schritt und es gilt dar\u00fcber hinaus z.B. auch rechtliche Fragen zu kl\u00e4ren. So gut eine Planung auch sein mag, wie die Zukunft aussieht, wei\u00df niemand. Der Faktor Gl\u00fcck tr\u00e4gt sein \u00dcbriges dazu bei. Wie auch immer die Entscheidung also letztlich ausf\u00e4llt, das Hobby zum Beruf zu machen oder nicht, ob Zufriedenheit eintritt, liegt auch bei einem selbst. Es muss ja nicht immer gleich der 100%ige Wandel sein. Fakt ist aber, wenn eine Idee gar nicht mehr losl\u00e4sst, sollte man sich verwirklichen. Sonst \u00e4rgert man sich vielleicht eines Tages mit der Frage \u201ewas w\u00e4re wenn\u201c\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Traum Viele von euch haben sicher schon mal, wenn es im Job\/bei der Jobsuche R\u00fcckschl\u00e4ge gab oder das Gef\u00fchl der Erf\u00fcllung eine Zeit lang ausblieb, dar\u00fcber nachgedacht, alles hinzuschmei\u00dfen und das allerliebste Hobby zum Beruf zu machen. Selbst wenn keine bedr\u00fcckenden Gr\u00fcnde existieren, das Gedankenspiel, nur zu tun, was einem Spa\u00df macht und damit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":38,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10366"}],"collection":[{"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/38"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10366"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10366\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10366"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10366"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10366"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}