{"id":11230,"date":"2013-10-14T08:12:25","date_gmt":"2013-10-14T06:12:25","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=11230"},"modified":"2013-10-14T08:12:25","modified_gmt":"2013-10-14T06:12:25","slug":"arbeitsrecht-14-das-internet-vergisst-nichts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2013\/10\/arbeitsrecht-14-das-internet-vergisst-nichts\/","title":{"rendered":"Arbeitsrecht (14): Das Internet vergisst nichts!"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_10050\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Paragraf_003.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-10050\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-10050\" alt=\"Gerd Altmann\/pixelio.de\" src=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Paragraf_003-300x211.jpg\" width=\"300\" height=\"211\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-10050\" class=\"wp-caption-text\">Gerd Altmann\/pixelio.de<\/p><\/div>\n<p>Internet, E-Mail, Facebook, Google+, Twitter, Xing und viele andere mehr. Mittlerweile nutzen viele Firmen diese Medien genauso selbstverst\u00e4ndlich, wie Privatpersonen dort ihre neusten Urlaubs-Statusmeldungen und Kinderfotos ver\u00f6ffentlichen. Durch den, auch am Arbeitsplatz zur Verf\u00fcgung stehenden permaneten Online-Zugang vermischen sich oft privates und dienstliches im Netz. Oftmals l\u00e4\u00dft sich die private Nutzung von der dienstlichen garnicht mehr so ohne weiteres trennen. Aber wie sollten\u00a0 Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit der &#8222;Netzfreiheit&#8220; umgehen?<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr den Arbeitnehmer gilt in erster Linie, es ist alles verboten, was nicht explizit erlaubt ist.<\/p>\n<p>Viel schwieriger ist es f\u00fcr den Arbeitgeber. Er muss entscheiden, was er seinen Mitarbeitern in diesem Zusammenhang erlaubt, verbietet oder duldet.<\/p>\n<p>Erlaubt ein Arbeitgeber ausdr\u00fccklich die private Nutzung von Internet und E-Mail am Arbeitsplatz, unterwirft er sich dem Fernmeldegeheimnis nach dem Telekommunikationsgesetz (TKG) und dem Telemediengesetz (TMG). Damit verliert er jedoch faktisch die Kontrolle dar\u00fcber wann, wie lange und wie seine Mitarbeiter das Internet und E-Mail nutzen.<\/p>\n<p>Eine gute L\u00f6sung ist die Einf\u00fchrung von Social Media Guidelines, wie es viele Unternehmen bereit heute schon praktizieren. Ich habe <a href=\"http:\/\/buggisch.wordpress.com\/2011\/10\/12\/deutsche-social-media-guidelines\/\" target=\"_blank\">hier<\/a> eine sch\u00f6ne Liste von Guidelines einiger deutschsprachiger Unternehmen gefunden. Dabei ist zu beachten: Kurz fassen und in klar verst\u00e4ndlichen Worten aufz\u00e4hlen, was der Mitarbeiter darf und was nicht.<\/p>\n<p>In jedem Fall sollten diese Guidelines oder Richtlinien Bestandteil des Arbeitsvertrages werden. Ein Versto\u00df dagegen, kann dann zu Abmahnung und im schlimmsten Fall auch fristloser K\u00fcndigung f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Social Media Guidelines von Tchibo finde ich besonders gut, aber seht selbst:<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"810\" height=\"608\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/e_mLQ_eWk_o?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Die Social Media Guidelines haben f\u00fcr die Unternehmer auch eine Dokumentationsfunktion. Damit kann der Arbeitgeber nachweisen, dass er von seinem Weisungsrecht Gebrauch gemacht hat. Ihn trifft dann kein Verschulden, wenn ein Mitarbeiter Rechte Dritte oder \u00f6ffentliches Recht verletzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Internet, E-Mail, Facebook, Google+, Twitter, Xing und viele andere mehr. Mittlerweile nutzen viele Firmen diese Medien genauso selbstverst\u00e4ndlich, wie Privatpersonen dort ihre neusten Urlaubs-Statusmeldungen und Kinderfotos ver\u00f6ffentlichen. Durch den, auch am Arbeitsplatz zur Verf\u00fcgung stehenden permaneten Online-Zugang vermischen sich oft privates und dienstliches im Netz. 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