{"id":11540,"date":"2013-12-02T08:06:35","date_gmt":"2013-12-02T07:06:35","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=11540"},"modified":"2017-09-12T15:11:48","modified_gmt":"2017-09-12T13:11:48","slug":"blindbewerbung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2013\/12\/blindbewerbung\/","title":{"rendered":"Die Blindbewerbung \u2013 eine anonyme Bewerbung"},"content":{"rendered":"<p>In der heutigen Gesellschaft gibt es mittlerweile unz\u00e4hlige Formen, sich f\u00fcr Praktika, Arbeitspl\u00e4tze, Studieng\u00e4nge und vieles mehr zu bewerben. In der Regel wird es sich zum Beispiel im Fall des zuk\u00fcnftigen Arbeitsplatzes um eine Bewerbung handeln, die direkt mit einer Stellenausschreibung verbunden ist. Es gibt aber auch noch viele andere relevante Formen, wie man sich an einen Arbeitgeber richten kann, <a href=\"http:\/\/blindbewerbung.net\/\">zum Beispiel mit einer Blindbewerbung.<\/a> Diese ist zwar neben g\u00e4ngigen alternativen Methoden, wie etwa der Initiativbewerbung, nicht besonders oft verwendet, sollte aber trotzdem erkannt werden. Denn sollte man sich wirklich einmal f\u00fcr eine Blindbewerbung entscheiden, sollte man zumindest wissen, wo sich Blindbewerbungen von der klassischen Bewerbung unterscheidet und worauf man achten geben sollte.<\/p>\n<h3>Wo liegt der Unterschied von Blindbewerbungen zu anderen Bewerbungsformen<\/h3>\n<p>Am einfachsten l\u00e4sst sich der Charakter von Blindbewerbungen verstehen, wenn man eine Blindbewerbung mit einer normalen Bewerbung vergleich. Wo diese normale Bewerbung auf eine Stellenausschreibung abzielt, der man sich dann mit einem Anschreiben, einem Lebenslauf in einer schicken Bewerbungsmappe und weiteren Dokumenten n\u00e4hert, verh\u00e4lt es sich bei der Blindbewerbung grunds\u00e4tzlich anders. Hier ist es n\u00e4mlich so, dass der Bewerber sich eine Reihe von Unternehmen aussucht, die eigentlich keine gew\u00fcnschte Stelle ausgeschrieben haben. Normalerweise k\u00f6nnte man jetzt denken, dass dies doch eigentlich genau einer Initiativbewerbung entspricht. An sich ist dieser Gedanke auch richtig, nur dass man sich bei Blindbewerbungen wirklich auch unternehmensunabh\u00e4ngig bewirbt. Somit passen diese Anschreiben einer Blindbewerbung quasi auf jedes Unternehmen und k\u00f6nnen somit universal eingesetzt werden. Bei Anschreiben als Initiativbewerbung hingegen hat man zwar keine Auskunft \u00fcber eine m\u00f6gliche vakante Stelle, aber hat sich zumindest mit dem Unternehmen an sich besch\u00e4ftigt. So kann man, im Gegensatz zu Blindbewerbungen, zwar nicht unbedingt die Qualifikation f\u00fcr eine gewisse Stelle unterbringen, aber zumindest das Interesse am Unternehmen in seine Bewerbung mit einflie\u00dfen lassen.<\/p>\n<h3>Macht eine Blindbewerbung Sinn?<\/h3>\n<p>Schon am obigen Absatz d\u00fcrfte klar geworden sein, wo sich im Bereich der Blindbewerbung sicherlich Vorteile, aber auch erheblich Nachteile ergeben, wenn es um die Qualit\u00e4t und die Aussagekraft einer Bewerbung geht. Denn zum einen ist es nat\u00fcrlich Fakt, dass man sich durch eine Bewerbungsvorlage, selbst in einer sehr ordentlichen Bewerbungsmappe, die f\u00fcr eine Vielzahl von potenziellen Arbeitgebern interessant sein k\u00f6nnte, eines spart: Zeit. Dies ist sicherlich nicht zu untersch\u00e4tzen, da das Erstellen solcher Bewerbungen in der heutigen Zeit einen massiven Aufwand an Zeit bedeuten kann. Man k\u00f6nnte argumentieren, dass bei Bewerbungsanschreibungen die Masse entscheidend ist und man aufgrund der Vielzahl von Bewerbungen sicherlich Erfolg haben wird. Dieser Gedanke k\u00f6nnte an sich auch zutreffen. Wenn man aber davon ausgeht, dass es dem Arbeitssuchenden nicht vollkommen egal ist, wo er in Zukunft arbeitet, w\u00e4re es doch sinnvoll, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, wo man gerne arbeiten w\u00fcrde und sich dieses Unternehmen wirklich anzusehen. Denn wenn ein ehrliches Interesse an dem Unternehmen und einer Besch\u00e4ftigung vorhanden ist, wird man dies auch positiv in die Bewerbung einflie\u00dfen lassen k\u00f6nnen. Und da der Bewerber in den meisten F\u00e4llen die Wahl des Arbeitsplatzes nicht v\u00f6llig dem Zufall \u00fcberlassen will, sollte man sich gut \u00fcberlegen, ob eine Blindbewerbung wirklich das richtige Mittel ist, um sich in der heutigen Zeit von der Masse von Mitbewerbern abzuheben. Sinniger scheint es, sich direkt mit passenden und individuellen Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen anstatt mit Blindbewerbungen zu bewerben. Sollte dies nicht gehen, da es diese Stellen nicht gibt, sollte zumindest eine Initiativbewerbung vorgezogen werden. In dieser kann man n\u00e4mlich, wie bereits erw\u00e4hnt, zumindest sein Interesse am Unternehmen darstellen und seine F\u00e4higkeiten f\u00fcr einen gewissen Arbeitsbereich direkt mit dem Unternehmen in Verbindung bringen.<\/p>\n<h3>Fazit zur Blindbewerbung<\/h3>\n<p>In den meisten F\u00e4llen sollte man das Motto \u201eMasse statt Klasse\u201c hinsichtlich einer Blindbewerbung beachten. Wer also mitbestimmen will, wo er in Zukunft arbeitet oder zumindest den Kreis der Unternehmen sinnvoll einschr\u00e4nken m\u00f6chte, sollte sich die M\u00fche machen, eine normale Bewerbung zu schreiben und von einer Blindbewerbung absehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der heutigen Gesellschaft gibt es mittlerweile unz\u00e4hlige Formen, sich f\u00fcr Praktika, Arbeitspl\u00e4tze, Studieng\u00e4nge und vieles mehr zu bewerben. In der Regel wird es sich zum Beispiel im Fall des zuk\u00fcnftigen Arbeitsplatzes um eine Bewerbung handeln, die direkt mit einer Stellenausschreibung verbunden ist. 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