{"id":11718,"date":"2014-01-06T07:58:19","date_gmt":"2014-01-06T06:58:19","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=11718"},"modified":"2016-06-16T15:57:14","modified_gmt":"2016-06-16T13:57:14","slug":"lebenslauf-kreativ-macht-das-sinn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/01\/lebenslauf-kreativ-macht-das-sinn\/","title":{"rendered":"Lebenslauf kreativ &#8211; macht das Sinn?"},"content":{"rendered":"<p>Eines m\u00f6chte ich gleich vorwegnehmen, es macht \u00fcberhaupt nur Sinn einen kreativ gestalteten Lebenslauf zu versenden, wenn er auch gut gemacht ist. Schief gefaltete, prospektartige \u201eLappen\u201c (ja, sowas hatten wir letztens in der Post) kommen nie, NIE gut an. Der Lebenslauf ist und bleibt das Herzst\u00fcck jeder Bewerbung. Hier steht, was ihr gemacht habt und somit das, was ihr k\u00f6nnt\/k\u00f6nnen solltet. So kann etwas Kreativit\u00e4t nicht schaden, um aus der Menge an Bewerbungen im Unternehmen herauszustechen und doch ist sie nicht immer bestes Mittel zum Zweck bzw. sollte nicht zu sehr ausgereizt werden.<\/p>\n<h3>Webseite als Lebenslauf<\/h3>\n<p>Im Zeitalter des Internets ist diese wohl die klassische Variante, um Kreativit\u00e4t in den Lebenslauf einflie\u00dfen zu lassen. Wer \u00fcber das entsprechende Fachwissen verf\u00fcgt oder jemanden kennt ;), kann seiner Gestaltungswut theoretisch freien Lauf lassen, Texte, Bilder, Animationen in den Lebenslauf einbinden. Ein nettes Beispiel f\u00fcr einen in einer Webseite verpackten Lebenslauf findet ihr <a href=\"http:\/\/www.rleonardi.com\/interactive-resume\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<h3>Social Media-Lebenslauf<\/h3>\n<p>Man kann zu den sozialen Netzwerken stehen wie man will, sie sind so beliebt, dass mancher auch hier den Lebenslauf verpacken m\u00f6chte. Bei Facebook in Form der Chronik oder als Fotoalbum, bei Pinterest als aufwendig gestalteten Beitrag mit Bildern, Grafiken o.\u00e4. Da hier letztlich nur das Dateiformat und die -gr\u00f6\u00dfe zum Hochladen stimmen m\u00fcssen, ist der Kreativit\u00e4t unter Anwendung von Gestaltungsprogrammen auch hier keine Grenzen gesetzt. Dem einen oder anderen Personaler kommt die Nutzung eines sozialen Netzwerkes vielleicht sogar entgegen, da die Inspektion verschiedener Profile im Web 2.0 eines Bewerbers heute sowieso zum Prozess hinzugezogen werden.<\/p>\n<h3>Sonstige<\/h3>\n<p>QR-Codes k\u00f6nnen ein weiteres Mittel zur Steigerung der Aufmerksamkeit auf die eigenen Bewerbungsunterlagen sein. Eingebunden auf der Visitenkarte oder in den Unterlagen sind sie eine gute M\u00f6glichkeit, Online-Elemente einzubinden. Die Aufforderung zu Aktivit\u00e4t (schlie\u00dflich m\u00fcssen der Code gescannt und die finale Seite auch angeschaut werden) kann sicherlich zur Erh\u00f6hung des Erinnerungswertes einer Bewerbung beitragen. Gleiches gilt f\u00fcr Lebensl\u00e4ufe in Bewegtform, weshalb auch Bewerbungsvideos sich mittlerweile einer Beliebtheit erfreuen.<\/p>\n<h3>Nix online<\/h3>\n<p>Man mag es kaum glauben, aber Kreativit\u00e4t ist auch offline m\u00f6glich. Ich erinnere mich da an ein Beispiel aus dem privaten Bereich. Eine Bewerbung in Form einer Zeitung \u2013 jede Seite f\u00fcr sich mit Informationen gef\u00fcllt und als ganzes aufgeklappt ein Plakat. Die Verwendung von kleinen Grafiken oder Diagrammen zur Visualisierung von St\u00e4rken und Interessen kann ebenso ein einfaches und dennoch wirkungsvolles Mittel sein, welches ohne online Aktivit\u00e4ten auskommt.<\/p>\n<h3>Wie viel Kreativit\u00e4t ist erlaubt?<\/h3>\n<p>Manchmal gar keine. In konservativen Unternehmen, \u00c4mtern etc., im juristischen oder buchhalterischen Bereich sollte man lieber keine Risiken eingehen. So wie hier teilweise noch die postalische Bewerbung Pflicht ist, kommen Abweichungen in der Form meist weniger gut an. Bewirbt man sich bei einer Agentur, im Bereich Design oder als Entwickler ist der Spielraum schon gr\u00f6\u00dfer \u2013 am besten unter Anwendung der Technik oder F\u00e4higkeit, die man auch zur Aus\u00fcbung der Stelle ben\u00f6tigt (z.B. Programmiersprache). Die grundlegenden Informationen: Pers\u00f6nliches, Ausbildung, berufliche Erfahrung, Interessen m\u00fcssen trotz aller Kreativit\u00e4t erkennbar bleiben. Bei uns sind ferner schon Bewerbungen eingegangen, die neben dem Verweis auf ein online Format alle Daten auch in standardisierter Form enthielten. Eine Vorgehensweise, die immer in Betracht gezogen werden kann. Die Tatsache, dass \u201enormale\u201c Lebensl\u00e4ufe in der Regel zwischen 1 &#8211; 3 Seiten lang sind, gilt es ebenfalls zu ber\u00fccksichtigen. Hei\u00dft, das Wichtigste sollte deutlich und schnell erkennbar sein. Der Faktor Zeit des Personalers\/Chefs ist nicht zu untersch\u00e4tzen, auf zu viel Schnickschnack und\/oder unn\u00f6tige Klicks solltet ihr verzichten.<\/p>\n<p>Seid ihr euch unsicher bei der Einbindung von Kreativit\u00e4t, dann lasst sie lieber weg. Denn wie schon anfangs gesagt, lieber gar nicht, als gewollt und nicht gekonnt. Letztlich ist es au\u00dferdem immer noch der Inhalt, der am meisten z\u00e4hlt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eines m\u00f6chte ich gleich vorwegnehmen, es macht \u00fcberhaupt nur Sinn einen kreativ gestalteten Lebenslauf zu versenden, wenn er auch gut gemacht ist. Schief gefaltete, prospektartige \u201eLappen\u201c (ja, sowas hatten wir letztens in der Post) kommen nie, NIE gut an. 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