{"id":11815,"date":"2014-01-17T08:07:38","date_gmt":"2014-01-17T07:07:38","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=11815"},"modified":"2016-06-10T16:10:03","modified_gmt":"2016-06-10T14:10:03","slug":"privatleben-und-buroalltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/01\/privatleben-und-buroalltag\/","title":{"rendered":"Privatleben und B\u00fcroalltag"},"content":{"rendered":"<p>Private Probleme und Angelegenheiten mit ins B\u00fcro zu nehmen kann ziemlich heikel werden und kann eventuell noch mehr Probleme mit sich bringen. \u00c4hnlich gestaltet es sich auch im Vorstellungsgespr\u00e4ch. Oder meint ihr, dass es gut ankommt, wenn man eine L\u00fccke im Lebenslauf damit beschreibt, dass man sich von seinem Partner getrennt hat und dachte, dass das Leben nun zu Ende sei und sich deshalb um nichts anderes mehr gek\u00fcmmert hat?<\/p>\n<h3>Privat bleibt privat?!<\/h3>\n<p>Privatleben hat im Beruf nicht verloren \u2013 das stimmt so nicht. Es f\u00e4ngt schon damit an, dass die Arbeitnehmer pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde mit zur Arbeit nehmen\u00a0 und ihren Arbeitsplatz etwas gem\u00fctlicher gestalten. Fotos von der Familie, Blumen oder andere Dinge, die den Arbeitsplatz etwas pers\u00f6nlicher und individueller gestalten, hat doch jeder. Manche sagen sogar, dass in solchen F\u00e4llen die Angestellten bessere Leistung bringen, weil sie sich wohler f\u00fchlen. Alles hat nat\u00fcrlich auch Grenzen \ud83d\ude09 Dutzende Kuscheltiere und freiz\u00fcgige Fotos von seiner Freundin k\u00f6nnten die Kollegen eventuell st\u00f6ren oder unprofessionell wirken, vor allem wenn man ab und an Kundenverkehr am Arbeitsplatz hat.<\/p>\n<h3>Wann sage ich es im B\u00fcro?<\/h3>\n<p>Wir sind und bleiben Menschen und so haben wir auch alle immer wieder private Probleme. Manchmal nimmt uns etwas sehr mit und wirft und v\u00f6llig aus der Bahn. Das ist ganz normal und prinzipiell auch nachvollziehbar \u2013 doch nicht jeder versteht es. Ein Todesfall in der Familie, Scheidung oder andere Katastrophen geh\u00f6ren zu unserem Leben. Wie viel erz\u00e4hlt man jedoch auf Arbeit und muss es \u00fcberhaupt jemand mitkriegen, wenn ich mich gerade von meinem Partner getrennt habe oder mein Kind Probleme im Kindergarten oder in der Schule hat. Wir halten fest \u2013 alles h\u00e4ngt vom Betriebsklima ab! Man kann nur von Gl\u00fcck sprechen, wenn man Kollegen und Vorgesetzte hat, denen nicht komplett egal ist, wie es einem au\u00dferhalb der Arbeit geht. Nat\u00fcrlich gibt es Unternehmenskulturen, in denen solche Gespr\u00e4che eher selten sind oder \u00fcberhaupt nicht gef\u00fchrt werden. Einige f\u00fchlen sich unwohl dabei und wollen nicht auch noch den \u201eSeelenklempner\u201c spielen. Nach einiger Zeit in einem Unternehmen kriegt man schnell mit, wie weit man gehen kann, angenommen, man ist \u00fcberhaupt der Typ daf\u00fcr. Erlaubt es also das Betriebsklima, private Angelegenheiten zu besprechen, kann bei einigen die Identifikation mit dem Team wachsen. Komplette Missachtung der privaten Probleme seiner Mitarbeiter kann dem Unternehmen also nur schaden. Aber auch hier gibt es individuelle Grenzen. \u00c4hnlich ist es im Vorstellungsgespr\u00e4ch. Man sollte vielleicht nicht gleich damit herausr\u00fccken, dass der Grund f\u00fcr die drei Monate nichts tun, die Trennung von seiner Freundin ist. Das wirkt ziemlich unprofessionell \u2013 man sollte an dieser Stelle auf eine Notl\u00fcge zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<h3>Wie gehe ich damit um?<\/h3>\n<p>Jeder macht es auf seine Art. Die einen brauchen den Abstand zur Arbeit und lassen sich krank schreiben. In manchen Branchen ist es vielleicht auch ganz gut so. Bei viel Kundenkontakt ist es ung\u00fcnstig, wenn man immer wieder einen Heulkrampf bekommt oder sich \u00fcberhaupt nicht konzentrieren kann. Anderen st\u00fcrzen sich voll und ganz in die Arbeit und vermeiden Pausen. Ablenkung ist das Motto und blo\u00df nichts an sich heranlassen. Keiner darf merken, dass es mir schlecht geht \u2013 schon gar nicht der Chef. Sicherlich muss jeder wissen, wie er was verarbeitet, jedoch kann ich einen Rat geben: Ablenkung ist gut \u2013 Pausen sind heilsam!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Private Probleme und Angelegenheiten mit ins B\u00fcro zu nehmen kann ziemlich heikel werden und kann eventuell noch mehr Probleme mit sich bringen. \u00c4hnlich gestaltet es sich auch im Vorstellungsgespr\u00e4ch. 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