{"id":12312,"date":"2014-04-29T08:09:14","date_gmt":"2014-04-29T06:09:14","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=12312"},"modified":"2016-06-15T16:33:19","modified_gmt":"2016-06-15T14:33:19","slug":"hotel-und-tourismusbranche-chancen-fur-ausbildung-und-beruf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/04\/hotel-und-tourismusbranche-chancen-fur-ausbildung-und-beruf\/","title":{"rendered":"Hotel- und Tourismusbranche: Chancen f\u00fcr Ausbildung und Beruf"},"content":{"rendered":"<p>Urlaub und Freizeit bildet nach wie vor ein interessantes Gesch\u00e4ftsmodell, das f\u00fcr Ausbildung und Besch\u00e4ftigung vielf\u00e4ltige Perspektiven er\u00f6ffnet. Nach Angaben des DEHOGA Bundesverbandes &#8211; DEHOGA steht f\u00fcr Deutsches Hotel- und Gastst\u00e4ttengewerbe &#8211; gibt es aktuell rund 1,8 Millionen Besch\u00e4ftigte in diesem Bereich. Gut 63.000 junge Menschen befinden sich derzeit in der Ausbildung.<\/p>\n<h3>Viele offene Ausbildungspl\u00e4tze<\/h3>\n<p>Aktuell hat die Branche sogar Schwierigkeiten, alle Ausbildungspl\u00e4tze zu besetzen. Das hat in beliebten Ferienregionen schon zu ernsten Engp\u00e4ssen gef\u00fchrt. In Schleswig-Holstein zum Beispiel fehlen f\u00fcr das laufende Lehrjahr noch rund 1.000 Bewerber bei einem Angebot von 2.500 bis 2.800 Pl\u00e4tzen. In anderen Ferien- und Urlausregionen sieht es \u00e4hnlich aus. Die Misere hat verschiedene Ursachen. Zum einen macht sich der demografische Wandel zunehmend bemerkbar, die Zahl der Schulabg\u00e4nger ist r\u00fcckl\u00e4ufig. Gleichzeitig gibt es starke Konkurrenz durch das h\u00e4ufig als attraktiver wahrgenommene Studium. Gerade das Hotel- und Gastst\u00e4ttengewerbe hat au\u00dferdem traditionell mit besonderen Vorbehalten zu k\u00e4mpfen. Viele scheuen die Arbeitszeiten am Wochenende, in den Ferien und \u00fcberhaupt dann, wenn andere Menschen Freizeit haben. Und nicht jedem liegt die geforderte ausgesprochene Service- und Kundenorientierung.<\/p>\n<h3>Interessante Aufstiegschancen<\/h3>\n<p>Wer sich mit diesen Rahmenbedingungen und Anforderungen anfreunden kann, dem bietet die Hotel- und Tourismusbranche ein vielf\u00e4ltiges Ausbildungsspektrum mit zahlreichen Chancen f\u00fcr Aufstiegsfort- und Weiterbildung. Sogar der Weg zum eigenen Hotel oder Restaurant l\u00e4sst sich damit beschreiten. Im Hotel- und Gastst\u00e4ttengewerbe gibt es sechs anerkannte Ausbildungsberufe, die dual &#8211; das hei\u00dft als Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule &#8211; durchgef\u00fchrt werden:<\/p>\n<p>&#8211; Koch\/K\u00f6chin;<br \/>\n&#8211; Restaurantfachmann\/-frau;<br \/>\n&#8211; Hotelfachmann\/-frau;<br \/>\n&#8211; Hotelkaufmann\/-frau;<br \/>\n&#8211; Fachmann\/-frau f\u00fcr Systemgastronomie;<br \/>\n&#8211; Fachkraft im Gastgewerbe.<\/p>\n<p>Die Ausbildungsdauer betr\u00e4gt in der Regel drei Jahre. Die &#8211; je nach Bundesland unterschiedlichen &#8211; Ausbildungsverg\u00fctungen liegen im ersten Lehrjahr in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 500 Euro\/Monat, im dritten Lehrjahr bei etwas \u00fcber 600 Euro im Monat. In den neuen Bundesl\u00e4ndern gelten niedrigere S\u00e4tze. Vorausgesetzt wird in allen Ausbildungsg\u00e4ngen ein Hauptschulabschluss, bevorzugt wird aber mittlere Reife oder Abitur. Weitere Anforderungen h\u00e4ngen vom jeweiligen Berufsbild ab, bei K\u00f6chen wird beispielsweise Kreativit\u00e4t und handwerkliches Geschick verlangt, bei Hotelfachleuten angenehmes Auftreten und Kommunikationsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<h3>Weitere Ausbildungsberufe<\/h3>\n<p>\u00dcber die genannten Ausbildungsg\u00e4nge hinaus besteht im Tourismusbereich die M\u00f6glichkeit einer Ausbildung zum\/zur Tourismuskaufmann\/-frau. Viele touristische Einrichtungen, Hotels, Reiseb\u00fcros oder Reiseveranstalter bilden au\u00dferdem in weiteren Berufen aus, zum Beispiel B\u00fcrokaufleute oder IT-Systemkaufleute. Es gibt also durchaus M\u00f6glichkeiten, je nach Neigung und F\u00e4higkeiten etwas Passendes zu finden.<\/p>\n<h3>So kann es weitergehen<\/h3>\n<p>Wer seinen Ausbildungsabschluss erfolgreich absolviert hat, dem bieten sich zahlreiche Aufstiegschancen. Hotelkaufleute k\u00f6nnen zum Beispiel nach dem Abschluss der Ausbildung weitere Qualifikationen &#8211; Ausbildung zum Hotelmeister, Fachwirt im Gastgewerbe (IHK), zum staatlich gepr\u00fcften Gastronom oder Betriebswirt &#8211; erwerben. Innerhalb einer Hotelorganisation bieten sich dann Aufstiegsm\u00f6glichkeiten im Bereich des Rechnungswesens und der Personalwirtschaft. Der Weg kann hier vom Personalsachbearbeiter, Buchhalter\/Controller oder F&amp;B-Assistenten bis hin zum Personalleiter, Buchhaltungsleiter oder F&amp;B Manager f\u00fchren. Fernperspektiven sind Positionen als Hoteldirektor oder selbst\u00e4ndiger Hotelier. In den anderen Ausbildungsberufen gibt es \u00e4hnliche Aufstiegswege.<\/p>\n<h3>Die Welt steht offen<\/h3>\n<p>Der besondere Reiz einer T\u00e4tigkeit in der Hotel- und Tourismusbranche ist oft der Arbeitsort. Denn schlie\u00dflich arbeitet man dort, wo andere Urlaub machen. Da auch Hotels und Tourismuseinrichtungen im Ausland Fachkr\u00e4fte suchen, steht die Welt buchst\u00e4blich offen. Dies gilt auch im \u00fcbertragenen Sinn. Denn mit einer qualifizierten Ausbildung in diesem Bereich ist der Quereinstieg in vielen anderen Branchen m\u00f6glich. Und auch f\u00fcr ein sp\u00e4teres Studium bietet die Ausbildung gute Voraussetzungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Urlaub und Freizeit bildet nach wie vor ein interessantes Gesch\u00e4ftsmodell, das f\u00fcr Ausbildung und Besch\u00e4ftigung vielf\u00e4ltige Perspektiven er\u00f6ffnet. Nach Angaben des DEHOGA Bundesverbandes &#8211; DEHOGA steht f\u00fcr Deutsches Hotel- und Gastst\u00e4ttengewerbe &#8211; gibt es aktuell rund 1,8 Millionen Besch\u00e4ftigte in diesem Bereich. Gut 63.000 junge Menschen befinden sich derzeit in der Ausbildung. 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