{"id":12567,"date":"2014-06-13T07:58:45","date_gmt":"2014-06-13T05:58:45","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=12567"},"modified":"2016-06-15T16:31:45","modified_gmt":"2016-06-15T14:31:45","slug":"stress-oder-wie-schaffe-ich-nur-all-meine-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/06\/stress-oder-wie-schaffe-ich-nur-all-meine-arbeit\/","title":{"rendered":"Stress!!!! Oder: Wie schaffe ich nur all meine Arbeit?"},"content":{"rendered":"<p>Bei unserem morgendlichen Scrum st\u00f6hnte meine Kollegin neunlich: &#8222;Gestern habe ich wieder nicht alle meine Aufgaben geschafft. Nun habe ich noch vielmehr Dinge auf dem Schreibtisch, die bis morgen erledigt werden m\u00fcssen. Ich wei\u00df nicht, wie ich das schaffen soll.\u201c<\/p>\n<p>Stress ist eine Grundvoraussetzung f\u00fcr ineffizientes Arbeiten. Klar, prallen zu viele Dinge auf einmal auf einen ein oder f\u00fchlt man sich zu sehr unter Druck gesetzt, f\u00e4llt es pl\u00f6tzlich schwer, klare Priorit\u00e4ten zu setzen. Es handelt sich um einen Teufelskreis: Je mehr zu tun, desto mehr Stress, desto ineffizienter ist man, desto mehr arbeitet man, desto mehr Stress\u2026<\/p>\n<p>Genau genommen ger\u00e4t man in Stress, wenn man Inkonsistenzen sieht, die man nicht auf anhieb aufl\u00f6sen kann. Das einfachste Beispiel: Man hat zu viele Aufgaben, die man in einer bestimmten Zeit l\u00f6sen muss. Oder: Man muss dem Chef einen Fehler beichten, m\u00f6chte aber weiterhin gut dastehen. Heute sind die h\u00e4ufigsten Faktoren Informations\u00fcberflutung, Stress zwischen Kollegen und\/oder dem Chef, \u00c4ngste um die Sicherheit des Jobs und andere Ver\u00e4nderungen innerhalb des Jobs.<\/p>\n<h3>Planung ist das halbe Leben<\/h3>\n<p>Ob nun gestresst oder nicht: Bekanntlich ist es effizient, Priorit\u00e4ten zu setzen. Denn gerade in unserer Zeit prasseln viele Dinge auf einmal auf uns ein. Vielen Menschen f\u00e4llt es daher immer schwerer, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren und diese dann gr\u00fcndlich zum Abschluss zu bringen. Da wird mal eben der Artikel A angefangen, dann die Person B angerufen weil die keine endg\u00fcltige Auskunft geben kann, erstmal die Tabelle C ausgef\u00fcllt. Am Ende hat man keine Aufgabe abgeschlossen und f\u00fchlt sich schlechter, als h\u00e4tte man wenigstens eine Aufgabe richtig ad acta gelegt. Also, wenn ihr merkt, dass ihr zu sehr abgelenkt werdet: Versucht euch auf das Wesentliche zu konzentrieren und alles andere wegzuschieben. Das hilft nicht nur bei der Effizienz, sondern macht auch zufriedener. Dabei leisten auch die ber\u00fchmten To-Do-Listen gute Dienste. Aber auch hier sollte man nicht \u00fcbertreiben. Kleinere Aufgaben unter 10 Minuten haben darauf nichts zu suchen. Es sei denn, sie haben einen hohen Stellenwert. Etwa ein wichtiger Anruf, der erledigt werden muss. Die To-Do-Listen sollen viel mehr helfen, klarer zu sehen, was das Wichtigste ist. Und wie gut ist es, dahinter das befreiende H\u00e4kchen setzen zu k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Wenn man also merkt, dass man den \u00dcberblick verliert: Zettel mit Priorit\u00e4ten machen! Dann sieht man wieder klarer.<\/p>\n<h3>Sich selbst kennen<\/h3>\n<p>Gegen Stress hilft nicht nur, sich die eigenen Priorit\u00e4ten bewusst zu machen, sondern auch, auf sich selbst zu h\u00f6ren. Welche Situationen setzen einen selbst besonders unter Stress? Durch welche Umst\u00e4nde wird der Stress geringer? Zum Beispiel sollte man schwierige Aufgaben zu dem Zeitpunkt des Tages zu l\u00f6sen, an dem man sich am besten konzentrieren kann. F\u00fcr viele ist das morgens, wenn sie noch frisch in den Tag gehen. Dann haben sie auch schnell das Gef\u00fchl, bereits etwas geschafft zu haben und die weiteren Arbeiten gehen schneller von der Hand.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist es wichtig, ein gutes Ma\u00df zwischen Verfolgung der Ziele und Auflockerungen zu halten. Oft verbessert sich die Situation schon, wenn man die eigenen Ziele nicht ganz so verbissen verfolgt und sich einen Scherz mit den Kollegen erlaubt<\/p>\n<p>\u2013 Das motiviert und entspannt den Denkapparat f\u00fcr einen Moment, um dann umso frischer wieder ans Werk zu gehen. Au\u00dferdem sind kleine Pausen sehr wichtig. Eine Kaffeepause oder einfach mal aus dem Fenster sehen \u2013 viele Menschen k\u00f6nnen gar nicht mehr richtig abschalten. Doch das ist sehr wichtig. Denn nur so kann man sich dann umso st\u00e4rker wieder konzentrieren, ohne sich so leicht ablenken zu lassen.<\/p>\n<p>Und wenn man trotz alledem in stressige Situationen ger\u00e4t, kann ich nur sagen: Augen zu und durch! Schlie\u00dflich geht auch das vorbei. Und meist schneller, als man vorher dachte.<\/p>\n<p><em>Weitere Artikel von unserer ehemalgen Praktikantin\u00a0Anna Dietzsch findet ihr <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/02\/verwirrung\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei unserem morgendlichen Scrum st\u00f6hnte meine Kollegin neunlich: &#8222;Gestern habe ich wieder nicht alle meine Aufgaben geschafft. Nun habe ich noch vielmehr Dinge auf dem Schreibtisch, die bis morgen erledigt werden m\u00fcssen. Ich wei\u00df nicht, wie ich das schaffen soll.\u201c Stress ist eine Grundvoraussetzung f\u00fcr ineffizientes Arbeiten. 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