{"id":12834,"date":"2014-08-18T08:02:37","date_gmt":"2014-08-18T06:02:37","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=12834"},"modified":"2016-08-11T16:48:50","modified_gmt":"2016-08-11T14:48:50","slug":"wie-das-bewerbungsfoto-aussehen-sollte-wenn-man-einen-job-nicht-haben-mochte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/08\/wie-das-bewerbungsfoto-aussehen-sollte-wenn-man-einen-job-nicht-haben-mochte\/","title":{"rendered":"Wie das Bewerbungsfoto aussehen sollte,"},"content":{"rendered":"<h2>wenn man einen Job nicht haben m\u00f6chte\u2026<\/h2>\n<p>Auch nach einem Jahr in der Human Ressources Branche bin ich immer noch \u00fcberrascht, was man in einer Bewerbung so alles offensichtlich falsch machen kann. Es gibt so viele Ratgeber und Karriereblogs. Ich selbst f\u00fchle mich immer mehr dazu gezwungen, intensiver dar\u00fcber nachzudenken, \u00a0was ich schreiben k\u00f6nnte, was einen Informationsgehalt f\u00fcr die Leser haben k\u00f6nnte oder um es auf den Punkt zu bringen: was nicht schon einmal jemand anderes, auf einem anderen Portal, bereits in \u00e4hnlicher Weise formuliert hat. Augenscheinlich ist dieser Ansatz falsch. In meinem Berufsalltag werde ich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zur\u00fcckgeholt, dass es wohl trotzdem noch Informationsbedarf gibt, z.B. was das <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2016\/06\/bewerbungsfoto-so-geht-es-richtig\/\">Bewerbungsfoto<\/a> angeht\u2026<\/p>\n<p>Ok, diese Erkenntnis ist jetzt nicht neu. Ich habe ja schon mal festgestellt, dass der <a href=\" https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/04\/wenn-sie-diesen-job-auf-keinen-fall-haben-wollen-sollten-sie-absage-garantiert\/\" target=\"_blank\">gemeine Bewerber nicht h\u00f6ren will<\/a>. \ud83d\ude00 Nat\u00fcrlich ist es letztlich der Inhalt einer Bewerbung, der f\u00fcr oder gegen einen Bewerber spricht. Dennoch wirkt auch das Foto nicht unerheblich auf den Gesamteindruck. Es geht hier nicht um Oberfl\u00e4chlichkeiten. Mit einem Bewerbungsfoto hat der Personaler\/Chef schon mal ein Gesicht zum Bewerber und erinnert sich vielleicht auch eher an diesen, als an <a title=\"Bewerbungsfoto?! Das brauchen Sie nicht!\" href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2015\/05\/bewerbungsfoto-koennen-sie-weglassen\/\">einen Kandidaten ohne Bild<\/a>. Ich m\u00f6chte deshalb heute wiederholt die Gelegenheit nutzen und schreiben, was man alles machen sollte, um durch das Bewerbungsfoto NICHT positiv aufzufallen.<\/p>\n<p><b>Aktualit\u00e4t<br \/>\n<\/b>Bitte blo\u00df kein aktuelles Foto nehmen. Dann bleibt es spannend, wie der Bewerber letztlich wirklich aussieht. Alles ab 12 Monate und \u00e4lter ist gut, Kinder- und Jugendfotos veranlassen den Empf\u00e4nger zu Luftspr\u00fcngen.<\/p>\n<p><b>Ansicht<br \/>\n<\/b>Sehr gut sind Ganzk\u00f6peraufnahmen. Da sieht man gleich, wo man den k\u00fcnftigen Mitarbeiter hinsetzen kann, so platzm\u00e4\u00dfig bzw. tritt das Gesicht dann etwas in den Hintergrund. Kleine Passfotos, am besten aus dem Bahnhofsautomaten, lassen ebenfalls noch viel Raum f\u00fcr Spekulationen zum Aussehen. Ausschnitte aus Familienfotos erf\u00fcllen zur Not auch ihren Soll.<\/p>\n\n<p><b>Aussehen<br \/>\n<\/b>Wie w\u00e4re es mit einer Verkleidung oder Typver\u00e4nderung nach der Aufnahme des Bewerbungsfotos? Wird der Personaler im Bewerbungsgespr\u00e4ch zum Gedanken \u201eIst der\/die das wirklich oder war das auf dem Foto jemand anderes?\u201c angeregt, kann sich das nur positiv auf den Gesamteindruck auswirken.<\/p>\n<p><b>Blickrichtung\/Gesichtsausdruck<br \/>\n<\/b>Es empfiehlt sich, nicht direkt in die Kamera zu gucken sondern den Blick in die Ferne schweifen zu lassen \u2013 pseudo-intellektuell kommt immer gut an. Auch gut sind Schuten oder Grimassen, das wei\u00df man gleich ob man Clown oder \u201eEtagengirl\u201c einstellt.<\/p>\n<p><b>Frisur<br \/>\n<\/b>Sollte das Gesicht verdecken, wie schon gesagt, der Betrachter soll ja interpretieren k\u00f6nnen. Gern k\u00f6nnt ihr auch eine Hut aufsetzen.<\/p>\n<p><b>Gr\u00f6\u00dfe<br \/>\n<\/b>Extravaganz ist an dieser Stelle angebracht. Wie w\u00e4re es mit einem A4 gro\u00dfen Ausdruck oder, wie bereits erw\u00e4hnt, einem Bewerbungsfoto aus dem Automaten am Bahnhof &#8211; bitte die kleinste Gr\u00f6\u00dfe dann. Gleiches gilt ebenso f\u00fcr die Datenmenge. Sch\u00f6ne gro\u00dfe Fotos (extra Datei) erf\u00fcllen das Herz jeden HR-Menschens.<\/p>\n<p><b>Kleidung\/Accessoires<br \/>\n<\/b>Der Position angepasst, sollte die Klamotte auf dem Bewerbungsfoto sein. Mit Bl\u00fcmchendruck und viel Haut liegt man nie daneben. Auch Accessoires sollten in H\u00fclle und F\u00fclle angelegt werden.<\/p>\n<p><b>Kulisse<br \/>\n<\/b>Ein Urlaubsfoto vom letzten Strandurlaub eignet sich sehr gut oder gern auch ein Foto im heimischen Wohnzimmer, da kann der Personaler mit den Kollegen gleich \u201eich sehe was, was du nicht siehst\u201c spielen. Wer es nicht so verspeilt mag, kann den K\u00f6rper auch aus dem Foto ausschneiden. Dann sieht der k\u00fcnftige Arbeitgeber gleich wie es um die Photoshop-Kenntnisse steht.<\/p>\n<p><b>Position<br \/>\n<\/b>Als extra Datei der Bewerbung per Mail oder lose in der Bewerbungsmappe. Das sind die richtigen Positionen f\u00fcr das Foto. Kommt bitte nicht auf die Idee, das Bild auf das Deckblatt oder rechts auf den Lebenslauf zu packen. Tipp meiner Kollegin f\u00fcr die Bewerbungsmappe: bitte holt euch den fl\u00fcssigsten Fl\u00fcssigkleber, den ihr finden k\u00f6nnt. Dann suppt die ganze Geschichte sch\u00f6n durch die gesamten Bewerbungsunterlagen.<\/p>\n<p>Ich denke, das w\u00e4ren so die wichtigsten Punkte, die ihr ber\u00fccksichtigen m\u00fcsst, um negativ aufzufallen mit eurem Bewerbungsfoto bzw. \u00fcberhaupt aufzufallen. Zum Thema erster Eindruck: meine heutigen Kollegen waren im Vorstellungsgespr\u00e4ch \u00fcberrascht, wie gro\u00df ich tats\u00e4chlich bin. Offensichtlich wirkte ich auf dem Foto kleiner\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>wenn man einen Job nicht haben m\u00f6chte\u2026 Auch nach einem Jahr in der Human Ressources Branche bin ich immer noch \u00fcberrascht, was man in einer Bewerbung so alles offensichtlich falsch machen kann. 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