{"id":13386,"date":"2014-11-04T08:05:24","date_gmt":"2014-11-04T07:05:24","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=13386"},"modified":"2016-06-10T16:02:47","modified_gmt":"2016-06-10T14:02:47","slug":"cultural-fit-oder-was","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/11\/cultural-fit-oder-was\/","title":{"rendered":"Cultural fit oder was?!"},"content":{"rendered":"<p>Es reicht oft nicht, wenn man die besten fachlichen Voraussetzungen f\u00fcr eine Stelle hat, die richtigen Erfahrungen gemacht hat, die richtigen Fremdsprachen beherrscht, die richtigen Auslandsaufenthalte auf dem Lebenslauf stehen hat und die richtigen Noten vorzuweisen hat. Das Zauberwort hei\u00dft cultural fit! Sicherlich gibt es auch deutsche Begriffe, aber das w\u00e4re ja langweilig, diese zu benutzen!<\/p>\n<h3>Die Qual der Wahl<\/h3>\n<p>Ein Unternehmen schreibt eine Stelle aus und es bewerben sich, sagen wir mal, 123 Kandidaten darauf. Die H\u00e4lfte erscheint auf den ersten Blick als passend. Auf den zweiten Blick bleiben ca. 10 \u00fcbrig und es finden Gespr\u00e4che statt. Am Ende kann sich das Unternehmen zwischen drei Kandidaten nicht entscheiden. Alle drei haben die gleichen fachlichen Voraussetzungen, haben \u00e4hnliche berufliche Erfahrungen gesammelt \u2013 es scheint so, als w\u00e4ren sie Drillinge. Was tun? Eine sehr schwere Entscheidung\u2026 Und hier kommt also die Chemie ins Spiel \u2013 funkt und knistert es zwischen den Parteien? Der cultural fit muss also \u00fcbereinstimmen, d.h. dieser wichtige Punkt ist das letzte Puzzleteil und das muss wirklich sitzen. Gemeinsame Wertvorstellungen, Ziele, soziale Kompetenzen, Interessen und andere Komponenten m\u00fcssen ebenfalls \u00fcbereinstimmen und zum Unternehmen passen. Das klingt doch alles nach einer Bauchentscheidung oder etwa nicht?<\/p>\n<h3>Cultural fit<\/h3>\n<p>Cultural fit hei\u00dft also, dass der Kandidat kulturell dem Unternehmen nahe sein muss. Was hei\u00dft das eigentlich genau und woher wei\u00df man, was die eigene Kultur im Unternehmen so ausmacht? Von Bauchgef\u00fchl kann man hier also nicht sprechen, man muss sich zun\u00e4chst \u00fcber die eigenen Wertvorstellungen, Ziele usw. klar werden und diese am besten mit allen Mitarbeitern analysieren und definieren \u2013 ein internes Employer Branding sozusagen. Das bedeutet viel Aufwand, Zeit und Engagement, aber zahlt sich wohl aus, sagen die Experten. Anhand von abgesteckten unternehmensinternen Eckpunkten werden Recruitingma\u00dfnahmen und -strategien entwickelt. Somit kann man durch gezieltes Fragen (erfolgskritische Faktoren) herausfinden, wie viel \u00c4hnlichkeit zwischen dem Unternehmen und dem Kandidaten vorhanden ist.<\/p>\n<h3>Nicht klonen &#8211; Mut zeigen!<\/h3>\n<p>Alles sch\u00f6n und gut und sicherlich macht das auch alles Sinn. Aber was ist, wenn man immer nur die Klone seines Selbst sucht? Wird es nicht langweilig, wenn alle immer nur Pizza bestellen und gemeinsam kickern? Kann nicht jemand, der Sushi mag und Mensch-\u00e4rgere-dich-nicht spielt, neuen Wind ins Unternehmen bringen? Ist cultural fit wirklich alles und bringt so den gew\u00fcnschten Erfolg? Da w\u00e4ren wir doch wieder beim <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/03\/roboter-recruiting-computer-sagt-nein\/\">Roboter Recruiting<\/a> \u2013 10 von 10 \u00dcbereinstimmungen CHECK! Ist das nicht viel spannender, wenn der Kandidat etwas Neues dem Unternehmen bieten kann? Erg\u00e4nzungen, die so noch nicht vertreten sind und dem Unternehmen Horizonte erweitern und neuen Ebenen \u00f6ffnen? Ich denke, dass eine gesunde Mischung aus beiden \u201eFits\u201c beide Parteien nach vorne bringt, das Unternehmen dynamisch bleibt und die Mitarbeiter gefordert werden. Beides kann man nur in pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen, in Kennenlernmonaten, Probezeit, Schnuppertagen und anderen Ma\u00dfnahmen erfahren. Ein Blick auf die Unterlagen reicht keineswegs aus \u2013 das kann auch ein Roboter!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es reicht oft nicht, wenn man die besten fachlichen Voraussetzungen f\u00fcr eine Stelle hat, die richtigen Erfahrungen gemacht hat, die richtigen Fremdsprachen beherrscht, die richtigen Auslandsaufenthalte auf dem Lebenslauf stehen hat und die richtigen Noten vorzuweisen hat. Das Zauberwort hei\u00dft cultural fit! 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