{"id":13809,"date":"2015-02-03T08:20:17","date_gmt":"2015-02-03T07:20:17","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=13809"},"modified":"2016-06-15T16:21:29","modified_gmt":"2016-06-15T14:21:29","slug":"jobs-im-sport-verdammt-cool-oder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2015\/02\/jobs-im-sport-verdammt-cool-oder\/","title":{"rendered":"Jobs im Sport \u2013 verdammt cool, oder!?"},"content":{"rendered":"<p>Fast jeder hat den Traum, seine gr\u00f6\u00dfte Leidenschaft zum Beruf zu machen. Doch nicht jedes unserer Hobbies l\u00e4sst sich in einen Job transformieren &#8211; also muss vorerst schon mal gut \u00fcberlegt sein, in welche Richtung das Ganze gehen soll. Computerspiele zocken? Hm, wohl eher nicht. Auf der Gitarre klimpern? Joa, ohne Band wohl eher schwierig (au\u00dfer man ist Lenny Kravitz). Fu\u00dfball spielen? Jep &#8211; das k\u00f6nnte funktionieren\u2026<!--more--><\/p>\n<p>Sport ist so stark in unserem Leben verankert, dass er nicht nur f\u00fcr unser k\u00f6rperliches Wohlbefinden wichtig ist, sondern auch eine gro\u00dfe wirtschaftliche Bedeutung einnimmt. Klar, es gibt \u201eFu\u00dfball und andere Randsportarten\u201c, aber auch diese Randsportarten werden durchaus professionell organisiert und bieten massig Jobs in Deutschland und Europa. Ganz egal ob das Herz f\u00fcr Bogenschie\u00dfen, Yoga oder Snowboarden schl\u00e4gt, es gibt in allen Bereichen Einstiegsm\u00f6glichkeiten. Immerhin arbeiten laut dem Deutschen Olympischen Sportbund fast <a href=\"http:\/\/www.dosb.de\/de\/organisation\/internationales\/detail\/news\/sport_studie_beitrag_zu_wachstum_und_beschaeftigung_in_der_eu\/\">7,5 Millionen<\/a> (2012) Menschen in Europa im Sportsektor. Aber wie kommt man da blo\u00df ran?<\/p>\n<h3>Job im Sport? Puh, da muss ich ja Sport studieren!<\/h3>\n<p>Pustekuchen! Klar ist ein Sportstudium eine gute Voraussetzung, aber wer sich nicht mit Anatomie und Sportmedizin auseinandersetzen m\u00f6chte, kann auch einen der vielen neuen Management-Studieng\u00e4nge mit Sportbezug w\u00e4hlen, die in den letzten Jahren nahezu aus dem Boden geschossen sind. Da gib es Sportmanagement, Sport &amp; Eventmanagement, Sport &amp; Pr\u00e4vention, &#8230; um nur ein paar davon zu nennen. Aber da Sportvereine, Sportverb\u00e4nde, Sportagenturen, Sportartikelhersteller usw. ja richtige Wirtschaftsunternehmen sind, muss man auch nicht zwingend Sport studieren, um sich einen Sportjob zu schnappen &#8211; Kommunikationsexperten, ITler, Controller, Personaler usw. werden schlie\u00dflich auch in Sportunternehmen gebraucht.<\/p>\n<p>Studieren muss man \u00fcbrigens auch nicht zwingend. Vor allem im Sportbereich gibt es viele spannende Ausbildungspl\u00e4tze, z.B. zum Sport und Fitnesskaufmann, Event-Manager oder Assistent Sportverwaltung. Wer sich schon recht fr\u00fch sicher ist, dass er einen eher sportlichen Weg einschlagen m\u00f6chte, der sollte seine Nebenjobs und Praktika bestenfalls in der Sportindustrie machen, das kann sp\u00e4ter mal ein gro\u00dfer Vorteil sein. Au\u00dferdem kann ein bisschen Socializing nie schaden, wie wir alle wissen. \ud83d\ude42<\/p>\n<h3>Und muss ich f\u00fcr einen Job im Sport besonders sportlich sein?<\/h3>\n<p>Nicht wirklich. Es gibt nat\u00fcrlich auch Sportartikelhersteller, wo es gew\u00fcnscht wird, dass alle in der Mittagspause statt dem \u00fcblichen Pl\u00e4uschchen ein L\u00e4ufchen abhalten, aber das ist nicht die Regel. Sicher sind die Angestellten in Unternehmen aus der Sportbranche prinzipiell ein bisschen fitter und gehen nach der Arbeit auch mal zusammen ein paar K\u00f6rbe werfen. Daf\u00fcr muss man ja auch nicht trainieren wie f\u00fcr einen Ironman.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich ist es aber von Vorteil, wenn man den Sport, mit dem man sich t\u00e4glich auseinandersetzt, nicht nur vorm Fernseher aus\u00fcbt. Vor allem Designer und Marketing-Fachleute sollten sich schon in die Zielgruppe (die ja meist aus Sportlern besteht) hineinversetzen k\u00f6nnen. Deswegen spricht man ja auch immer davon, das Hobby zum Beruf zu machen &#8211; weil man sich einfach gerne damit besch\u00e4ftigt und dadurch in gewisser Hinsicht Experte auf diesem Gebiet wird.<\/p>\n<h3>Und was ist jetzt mit dem Coolness-Faktor?<\/h3>\n<p>Fakt ist: Sport verbindet und man kann davon ausgehen, dass z.B. in einem Outdoor-Unternehmen, fast alle Kollegen in der Freizeit den ein oder anderen Berg zusammen erklimmen oder an einem langen Wochenende \u201emal kurz\u201c surfen gehen. Das gibt schon mal definitiv Coolness-Punkte.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist der Dresscode in Unternehmen aus der Sportindustrie meist (klar, da gibt\u2019s auch wieder Ausnahmen, bspw. in Chefetagen) relativ entspannt. Man tr\u00e4gt einfach das, was man auch privat gerne aus dem Schrank holt und bei vielen Unternehmen (z.B. im Actionsport-Bereich) sind Tattoos und Piercings fast schon an der Tagesordnung. F\u00fcr viele ist das ein gro\u00dfer Vorteil. F\u00fcr mich auch \u2013 ein weiterer Coolness-Faktor J<\/p>\n<p>Und der allergr\u00f6\u00dfte Vorteil: Man darf sich den ganzen Tag mit etwas besch\u00e4ftigen, was man liebt und kann sich so wahnsinnig gut mit der Firma identifizieren, was sich letztendlich positiv auf die Motivation auswirkt. Und selbst wenn der Inhalt des eigenen Sportjobs (z.B. im Human Resources) nicht zwingend was mit Sport zu tun hat, so wird trotzdem in jeder Mittagspause mit den Kollegen ein bisschen nerdig gefachsimpelt wie man schneller, h\u00f6her, weiter kommen kann im Sport. Ein Traum f\u00fcr jeden sportaffinen Mensch &#8211; quadruple Coolness-Punkte von mir daf\u00fcr!<\/p>\n<h3>Das klingt doch zu gut um wahr zu sein!<\/h3>\n<p>Naja, klar lassen sich bei Jobs im Sport auch Nachteile feststellen. Ein gro\u00dfer und sicher nicht unbekannter, sind viele \u00dcberstunden. Dies ergibt sich daraus, dass Unternehmen aus dem Sportsektor oft Events an den Wochenenden veranstalten, der Kundenservice rund um die Uhr erreichbar sein muss oder eben einfach enorm viel Arbeit anf\u00e4llt, da die Branche an sich sehr kurzlebig ist und st\u00e4ndig neue Produkte auf den Markt gebracht werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem muss auch erw\u00e4hnt werden, dass die L\u00f6hne im Vergleich oft nicht mithalten k\u00f6nnen. Vor allem im Outdoor- und Extremsportbereich darf man keine allzu gro\u00dfen Geh\u00e4lter erwarten, noch weniger wenn man gerne ins Ausland m\u00f6chte, z.B. in Meer- oder Bergn\u00e4he (au\u00dfer in der Schweiz :)).<\/p>\n<h3>Job im Sport? Will ich!<\/h3>\n<p>Die quadruple Coolness-Punkte konnten \u00fcberzeugen? Dann geht\u2019s jetzt ab zur Jobsuche. Jobs im Sport kann man nat\u00fcrlich direkt auf den Recruitment-Seiten der Unternehmen finden, aber auch fast alle Sportstudieng\u00e4nge bieten inzwischen Jobboards an, z.B. die DSHS K\u00f6ln. Dar\u00fcber hinaus haben sich in den letzten Jahren einige Nischen-Jobboards etabliert, die Jobs im Sport in ganz Europa anbieten, da kann ich euch z.B. die <a href=\"http:\/\/www.sportyjob.de\" rel=\"nofollow\">Jobb\u00f6rse Sportyjob<\/a> ans Herz legen, die \u00fcbrigens auch einen netten Blog zu vielen Themen rund um Sportjobs hat.<\/p>\n<p>Dann w\u00fcnsche ich euch viel Spa\u00df beim Hobby transformieren!<\/p>\n<p>P.S.: Sorry M\u00e4dels f\u00fcr die Verm\u00e4nnlichung einiger Begriffe, aber ein \/ nach dem anderen \/ st\u00f6rt einfach den Lesefluss&#8230;<\/p>\n<p>Eure Maria (\u00d6ffentlichkeitsarbeit\/PR sportyjob.com)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast jeder hat den Traum, seine gr\u00f6\u00dfte Leidenschaft zum Beruf zu machen. 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