{"id":15121,"date":"2015-03-05T08:18:57","date_gmt":"2015-03-05T07:18:57","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=15121"},"modified":"2016-06-16T16:07:54","modified_gmt":"2016-06-16T14:07:54","slug":"warum-sich-ein-eigener-blog-lohnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2015\/03\/warum-sich-ein-eigener-blog-lohnt\/","title":{"rendered":"Warum sich ein eigener Blog lohnt"},"content":{"rendered":"<p><em>Hinter dieser Frage soll heute das Medium, welches wir selbst so akribisch pflegen, in der Betrachtung stehen. Schriftsteller und Texter Benjamin Br\u00fcckner, selbst Blogger mit Leib und Seele auf <a href=\"http:\/\/benjamin-brueckner.de\/aktuelles\" target=\"_blank\">benjamin-brueckner.de<\/a>, erl\u00e4utert, warum sich nicht nur f\u00fcr Unternehmen ein eigener Blog lohnt\u2026<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Seit Jahren w\u00e4chst die Blogger-Szene in Deutschland rasant an. Unternehmen setzen massiv auf die Sch\u00e4rfung der Corporate Identity durch dieses dynamische Medium. Doch auch Bewerber k\u00f6nnen mit einem hochwertigen Blog punkten.<\/p>\n<h3>Wozu ein Blog?<\/h3>\n<p>Viele Leser fragen sich wohl, warum man sich zus\u00e4tzlich zu den allt\u00e4glichen Verpflichtungen einen Blog aufb\u00fcrden sollte. Und diese Frage ist durchaus berechtigt, denn ein Blog bedeutet viel Arbeit und erfordert Durchhalteverm\u00f6gen, um konstant hochwertige Qualit\u00e4t zu liefern. Doch sind das nicht genau die Eigenschaften, die Personaler sich von Bewerbern w\u00fcnschen? <strong>Ein eigener Blog ist ein hervorragendes Mittel, um Bewerbungen durch einen professionellen Web-Auftritt zu erg\u00e4nzen.<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie mit einem interessanten Blog online auf sich aufmerksam machen. Vielleicht landet ein Personalverantwortlicher durch Web-Recherche bei Ihnen und m\u00f6chte Sie anschlie\u00dfend engagieren? In diesem Fall mussten Sie nicht einmal aktiv Bewerbungen schreiben. Die Angebote kommen (genug Traffic vorausgesetzt) von selbst auf Sie zu. Bis dahin ist es nat\u00fcrlich ein langer Weg und eine Garantie daf\u00fcr gibt es nicht. Doch mit jedem guten Beitrag, den Sie verfassen, steigern Sie Ihre Sichtbarkeit und damit auch Ihre Marktchancen.<\/p>\n<h3>Das passive Portfolio<\/h3>\n<p>Ein gut gef\u00fchrter und gestalteter Blog ist mehr als nur ein netter Zeitvertreib. Mit einem modernen, aktuell gehaltenen Weblog zeigen Bewerber, dass sie den Umgang mit z.B. Content Management Systemen beherrschen. Doch weitaus wichtiger ist, dass Sie so eine eigenst\u00e4ndige und selbstmotivierte Arbeitsweise demonstrieren. Denn auch Personaler wissen: Um einen ansprechenden Blog zu f\u00fchren bedarf es viel Arbeit.<\/p>\n<p>Blogger bauen sich also nicht nur eine Stammleserschaft, sondern auch eine Vielzahl von Referenzen auf, die ich als \u201epassives Portfolio\u201c bezeichne. Passiv deshalb, weil aufw\u00e4ndige Vorbereitungen wie das seitenlange Ausdrucken von Arbeitsproben entfallen: Alles ist bereits gut geordnet und st\u00e4ndig auf der Webseite verf\u00fcgbar. <strong>In der Offline-Welt k\u00f6nnen Sie durch eine geschmackvolle Visitenkarte oder im Anschreiben der Bewerbung auf Ihren Blog hinweisen.<\/strong><\/p>\n<h3>Wor\u00fcber soll ich schreiben?<\/h3>\n<p>Viele Menschen verwerfen die Idee eines eigenen Blogs, weil sie glauben, nichts Interessantes berichten zu k\u00f6nnen. Ich habe das schon oft geh\u00f6rt und bei genauerem Nachhaken gemeinsam mit diesen Personen festgestellt, dass dem nicht so ist. Im Gegenteil: Jeder von uns hat einen eigenen Blick auf bestimmte Dinge und wertvolle Erfahrungen (seien es berufliche oder z.B. zwischenmenschliche), die er in Beitr\u00e4gen an andere, dankbare Leser weitergeben kann. Sollten Sie ein Nischenthema haben, umso besser. <strong>Zeigen Sie, dass Sie auf Ihrem Gebiet ein Experte sind \u2013 die Netzcommunity wird es Ihnen danken.<\/strong><\/p>\n<p>Mit einem Blog geben Sie Einblicke in einen Bereich des Lebens, den viele Leser vermutlich nicht kennen. Sie unterstreichen damit Ihre Kompetenz und zeigen dies auch potenziellen Arbeitgebern. Denken Sie vor der Erstellung eines Blogs dar\u00fcber nach, welche Themen Sie behandeln wollen. Je konkreter Ihre Vorstellungen sind, desto besser. Sie m\u00fcssen jedoch nicht auf Anhieb Einf\u00e4lle f\u00fcr 20 Artikel haben. F\u00fcr den Anfang gen\u00fcgt es, ein paar Ideen zu sammeln und den Blog mit mindestens f\u00fcnf Beitr\u00e4gen zu starten.<\/p>\n<h3>Regelm\u00e4\u00dfige Pflege<\/h3>\n<p>Das A und O eines guten Blogs ist dessen Kontinuit\u00e4t. Das gilt ganz besonders dann, wenn Sie sich in Bewerbungen auf Ihre Webpr\u00e4senz beziehen. Es macht keinen guten Eindruck, wenn Personaler Ihren Blog besuchen und der letzte Eintrag mehrere Monate her ist. In Ausnahmef\u00e4llen mag das nicht weiter schlimm sein, doch ein Blog lebt in der Regel von seiner Lebendigkeit und den aktuellen Inhalten.<\/p>\n<p>Achten Sie hierbei auf Ihre Thematik und bedenken Sie: Qualit\u00e4t geht immer vor Quantit\u00e4t. Bloggen Sie lieber nur alle 1 &#8211; 2 Wochen und daf\u00fcr richtig gut, als jeden Tag mit drei schlechten Beitr\u00e4gen. Mit einem konstant gepflegten Blog schulen Sie Ihre Schreibf\u00e4higkeit, Ihre Konzentration und Ihre Selbstorganisation. Bedenken Sie auch, dass sich nicht jeder Blog f\u00fcr eine Bewerbung eignet. Die Inhalte sollten einen Mehrwert bieten und zum Niveau der gesuchten Jobs passen.<\/p>\n<h3>Gastartikel<\/h3>\n<p>Gastartikel sind ein umfangreiches Thema f\u00fcr sich, deshalb werde ich an dieser Stelle nur kurz darauf eingehen. Das Schreiben von Gastartikeln hat viele Vorteile. Zum einen machen Sie Ihren Blog bekannter. Zum anderen zeigen Sie Personalern, dass Sie f\u00e4hig sind, Kooperationen aufzubauen und zu unterhalten. Wer Gastartikel bei seri\u00f6sen und besucherreichen Blogs schreibt, weist eine hohe Kompetenz auf und macht sich somit attraktiver f\u00fcr den Arbeitsmarkt.<\/p>\n<p>Bevor Sie \u00fcber Gastartikel nachdenken, sollten Sie jedoch erst einmal Ihren eigenen Blog f\u00fcttern. Somit steigen die Chancen, eine Zusage von professionellen Bloggern zu erhalten. Bewerben Sie sich bei themennahen Bloggern, um die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine Kooperation zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Mit einem eigenen Blog bauen Sie ein passives Portfolio auf, in dem Sie wesentliche Arbeitsmarkt-Qualit\u00e4ten wie Durchhalteverm\u00f6gen, Selbstorganisation, Originalit\u00e4t und Expertise zeigen. Dar\u00fcber hinaus erh\u00f6hen Sie die Chancen, von Personalern gefunden und von gr\u00f6\u00dferen Webblogs ernst genommen zu werden. Durch hochwertigen Content in Ihrem Blog unterstreichen Sie ihre Expertise und tragen au\u00dferdem zur Pflege der Netzkultur bei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinter dieser Frage soll heute das Medium, welches wir selbst so akribisch pflegen, in der Betrachtung stehen. 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