{"id":15245,"date":"2015-03-31T07:36:47","date_gmt":"2015-03-31T05:36:47","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=15245"},"modified":"2015-04-21T14:34:32","modified_gmt":"2015-04-21T12:34:32","slug":"wie-wird-man-eigentlich-manager","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2015\/03\/wie-wird-man-eigentlich-manager\/","title":{"rendered":"Wie wird man eigentlich Manager?"},"content":{"rendered":"<p>Ob VW-Chef Martin Winterkorn, Spotify-Aufsitzratsvorsitzender Ren\u00e9 Obermann oder Microsoft Deutschland-Finanzchefin Anja Krusel \u2013 f\u00fcr viele angehende Studenten sind Deutschlands Topmanager gro\u00dfe Vorbilder. Zahlreiche junge Menschen w\u00e4hlen jedes Jahr ein BWL Studium, um ebenfalls den Weg in die F\u00fchrungsebene einzuschlagen. Die Lebensl\u00e4ufe der ganz Gro\u00dfen zeigen allerding: Ein <a href=\"http:\/\/www.management-studium.net\/bwl-studium.php\">Betriebswirtschaftslehre (BWL) Studium<\/a> ist nicht immer Pflicht, um ins Top-Management aufzusteigen. Doch welcher Weg f\u00fchrt dann zum Traumberuf des Managers?<\/p>\n<h3>Akademiker haben die besten Chancen auf den Chefsessel<\/h3>\n<p>Die aktuelle <a href=\"http:\/\/www.rolandberger.de\/media\/pdf\/Roland_Berger_Akademiker_im_Chefsessel_20120618.pdf\">Studie<\/a> der RolandBerger Stragey Consultans zeigt sehr deutlich, dass man in Deutschland auf dem Weg ins Management in der Regel nicht um ein Studium herum kommt. Demnach haben 89 % der 181 untersuchten Vorstandsmitglieder verschiedener DAX-Unternehmen ein akademisches Studium absolviert. Fast die H\u00e4lfte besitzt zudem einen Doktor-Grad.<\/p>\n<p>Schaut man sich die Studienf\u00e4cher der deutschen Top-Manager etwas genauer an, zeigt sich ebenfalls ein einheitliches Bild. Da finden sich in den Vorst\u00e4nden der DAX-Konzerne vor allem Wirtschaftswissenschaftler und Juristen. Zwar stellen diese Gruppen in den Vorst\u00e4nden noch immer den gr\u00f6\u00dften Teil, aber auch Naturwissenschaftler und Ingenieure geh\u00f6ren zu den F\u00fchrungskr\u00e4ften. Geistes- oder Sozialwissenschaftler finden sich hingegen kaum in den F\u00fchrungsebenen.<\/p>\n<p>Im Ausland sieht das ganz anders aus, wo zum Beispiel Historiker wie Martha Lane Fox, Mitbegr\u00fcnderin von lastminutereisen.com, gl\u00e4nzende Karrieren im Management hinlegen. Doch auch in Deutschland setzt sich bei der Einstellung neuer Bewerber mittlerweile die Einsicht durch, dass Geisteswissenschaftler dank ihrer interdisziplin\u00e4ren Ausbildung eine Bereicherung f\u00fcr das Management darstellen k\u00f6nnen. Immer \u00f6fter sprechen Stellenausschreibungen daher nicht mehr nur die klassischen BWLer und Juristen an, sondern fordern auch Geistes- oder Sozialwissenschaftler zur Bewerbung auf. Ein solches Studium schlie\u00dft den Weg ins Top-Management also nicht kategorisch aus.<\/p>\n<p>Dass eine Karriere im Top-Management allerdings auch ganz ohne Studium m\u00f6glich ist, beweisen zum Beispiel die Biographien von Ralph Labonte oder Georg Dascher. Labonte schaffte es als KFZ-Mechaniker in den Vorstand von ThyssenKrupp, Daschner vom Versicherungskaufmann zum Vorstandsmitglied der Munich Re. Der Sprung ins Management ohne akademischen Abschluss ist also grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich. Allerdings sind solche Karrieren eher Einzelf\u00e4lle, denn es geh\u00f6ren auch immer ausgepr\u00e4gte pers\u00f6nliche Eigenschaften wie Flei\u00df und Ehrgeiz sowie ein Qu\u00e4ntchen Gl\u00fcck dazu.<\/p>\n<h3>MBA oder Master?<\/h3>\n<p>Wer den Beruf des Managers anstrebt, hat nicht nur verschiedene M\u00f6glichkeiten bei der F\u00e4cherwahl, sonders es gibt auch unterschiedliche Abschl\u00fcsse, die angehende Manager erwerben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der klassische Weg f\u00fchrt \u00fcber ein Bachelor und ein anschlie\u00dfendes Master Studium in Rechtswissenschaften oder Wirtschaftswissenschaften. Infrage kommen zum Beispiel Studieng\u00e4nge wie BWL, Volkswirtschaftslehre (VWL), Wirtschaftsrecht, Rechtswissenschaft oder Finanzmanagement. Eine Promotion ist keine Grundvoraussetzung f\u00fcr den Traumberuf Manager. Nur 20 % der Vorstandschef erwarten, dass Bewerber einen Doktor-Grad mitbringen.<\/p>\n<p>Gerade f\u00fcr Absolventen eines nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Studiums ist der Master of Business Administration (MBA) ein guter Weg, um sich f\u00fcr das Management zu qualifizieren. Denn das MBA Studium vermittelt Managementkenntnisse, betriebswirtschaftliches Fachwissen und schult die pers\u00f6nlichen F\u00fchrungskompetenzen. Es eignet sich daher f\u00fcr alle, die zun\u00e4chst ein Fachstudium, etwa in den Geistes- oder Naturwissenschaften, absolviert haben und sich anschlie\u00dfend im Bereich Management weiterbilden wollen. In der Regel setzt ein MBA Studium allerdings erste Berufserfahrung und praktische Kenntnisse voraus. Direkt nach dem Bachelor Studium einen MBA zu absolvieren, um so ins Management zu starten, geht also nicht.<\/p>\n<h3>Das Studium allein ist nicht entscheidend<\/h3>\n<p>Neben einem Hochschulabschluss ist besonders ein Faktor f\u00fcr angehende Manager entscheidend: die Praxiserfahrung. Wer einen Einserabschluss in BWL vorweisen kann, aber nie praktisch gearbeitet hat, wird es schwer haben, im Management unterzukommen. 80 % der deutschen Top-Manager legen laut der RolandBerger Studie bei der Einstellung neuer Mitarbeiter besonderen Wert auf die beruflichen Erfahrungen des Bewerbers. 97 % erwarten sogar, dass die Bewerber Auslandserfahrung mitbringen.<\/p>\n<p>In der Regel durchlaufen Manager ohnehin mehrere berufliche Stationen, bevor sie einen Posten in der F\u00fchrungsetage bekleiden k\u00f6nnen. Der Weg vom Junior Manager, \u00fcber eine Stelle als Team- und Abteilungsleiter kann auf dem beruflichen Weg nach ganz oben auch schon mal bis zu 20 Jahre dauern.<\/p>\n<p>Manager zu werden, ist also nicht ganz einfach. die Anforderungen an zuk\u00fcnftige F\u00fchrungskr\u00e4fte sind hoch. Mit Flei\u00df und Ehrgeiz sowie einem Master oder MBA Studium ist der Weg in die F\u00fchrungsetagen gro\u00dfer Unternehmen aber durchaus m\u00f6glich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob VW-Chef Martin Winterkorn, Spotify-Aufsitzratsvorsitzender Ren\u00e9 Obermann oder Microsoft Deutschland-Finanzchefin Anja Krusel \u2013 f\u00fcr viele angehende Studenten sind Deutschlands Topmanager gro\u00dfe Vorbilder. Zahlreiche junge Menschen w\u00e4hlen jedes Jahr ein BWL Studium, um ebenfalls den Weg in die F\u00fchrungsebene einzuschlagen. Die Lebensl\u00e4ufe der ganz Gro\u00dfen zeigen allerding: Ein Betriebswirtschaftslehre (BWL) Studium ist nicht immer Pflicht, um [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":41,"featured_media":15539,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15245"}],"collection":[{"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/41"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15245"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15245\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15539"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}