{"id":15495,"date":"2015-04-21T08:06:02","date_gmt":"2015-04-21T06:06:02","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=15495"},"modified":"2017-08-08T13:25:29","modified_gmt":"2017-08-08T11:25:29","slug":"digitale-arbeitswelt-wohin-geht-die-reise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2015\/04\/digitale-arbeitswelt-wohin-geht-die-reise\/","title":{"rendered":"Digitale Arbeitswelt \u2013 Wohin geht die Reise?"},"content":{"rendered":"<p><em>Heute d\u00fcrfen wir euch mal wieder einen interessanten Gastartikel pr\u00e4sentieren. B\u00fchne, bzw. Blog :), frei f\u00fcr Benjamin Br\u00fcckner\u2026<\/em><\/p>\n<p>Die Arbeitswelt befindet sich in einem st\u00e4ndigen Wandel, wie die <em>Digitale Revolution <\/em>deutlich zeigt. In diesem Zusammenhang haben sich im Web 2.0 viele Jobm\u00f6glichkeiten wie die des Social Media Managers oder des Corporate Bloggers ergeben. Doch welche Tendenzen gibt es noch und welche Chancen bieten sich Bewerbern?<\/p>\n<h3>Enorme Vernetzung<\/h3>\n<p>Die hochmediale Vernetzung als Ergebnis der Digitalen Revolution vereinfacht den Austausch von Bildern, Texten, Gedanken und Gef\u00fchlen enorm. Jeder kann auf YouTube seine Videos hochladen, auf Facebook Urlaubsbilder einstellen und via Twitter aus dem eigenen Alltag berichten. Ob die entsprechenden Informationen immer interessant sind, sei dahingestellt. Wir sind jedoch vernetzt wie nie zuvor und k\u00f6nnen diese Errungenschaft auch in beruflicher Form mit Business-Netzwerken wie XING und LinkedIn nutzen.<\/p>\n<p><strong>L\u00e4ngst ist es zur Normalit\u00e4t geworden, via Smartphone Mails zu checken und zu senden, den Kontostand abzufragen und \u00fcber Messenger dauerhaft mit unseren Freunden verbunden zu sein.<\/strong> Auch das Bloggen ist seit einigen Jahren fest in Deutschland etabliert, <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2015\/03\/warum-sich-ein-eigener-blog-lohnt\/\">was jedem Bewerber zugutekommt.<\/a> Einige Blogger verzeichnen derart hohen Traffic, dass sie sich als digitale Nomaden selbstst\u00e4ndig machen.<\/p>\n<h3>Der digitale Nomade<\/h3>\n<p>Der digitale Nomade ist ein Weltenbummler, der mit Laptop und Smartphone ausger\u00fcstet von unterwegs aus sein Geld verdient. Ob als Texter, Webdesigner, Blogger oder Programmierer: Digitale Nomaden sind in zahlreichen Sparten zu finden. Logischerweise sind unter ihnen viele Reiseblogger \u2013 sie schreiben ihre Artikel an fernen Str\u00e4nden und laden Schnappsch\u00fcsse mit dem WLAN eines Caf\u00e9s in fremden St\u00e4dten hoch. Der digitale Nomade ist ein sehr spannendes Berufsbild, dem sich mit Sicherheit noch viele weitere Blogger anschlie\u00dfen werden. Vorausgesetzt nat\u00fcrlich, der Blog l\u00e4uft so gut, dass er sich ausreichend monetarisiert.<\/p>\n<h3>Marketing und Netzwerke<\/h3>\n<p>Schon jetzt sind neue Jobs wie der des Social Media Managers unentbehrlich. Heutzutage geh\u00f6rt Marketing \u00fcber soziale Netzwerke einfach dazu, um bekannt zu werden. <strong>Derzeit organisieren sich die meisten User zwar bei Facebook und Twitter, allerdings sind dies nicht die einzigen Plattformen, die sich entwickeln. <\/strong>Insbesondere die immer wieder aufflammenden Debatten um die Datensicherheit k\u00f6nnten zu Massenabwanderungen der Nutzer hin zu dezentralen Netzwerken wie z.B. <a href=\"https:\/\/joindiaspora.com\/\">Diaspora<\/a> f\u00fchren. Wahrscheinlich fehlt noch der endg\u00fcltige Weckruf, bei dem die Mehrheit der User sich dazu entscheidet, zu einem Netzwerk mit mehr Respekt vor der Privatsph\u00e4re seiner Nutzer zu wechseln.<\/p>\n<h3>Bloggen und Bewusstsein<\/h3>\n<p>Immer mehr Unternehmen besch\u00e4ftigten Corporate Blogger, meist auf Honorar-Basis, was diesen wiederum die M\u00f6glichkeit gibt, als digitale Nomaden unterwegs zu sein. Wir haben es mit einer Bandbreite von sich gegenseitig beeinflussenden Tendenzen zu tun. <strong>Technologische Weiterentwicklung ist eine Sache, jedoch h\u00e4ngt die Zukunft stark vom Bewusstsein der Internet-User ab. <\/strong>So wie es seit einigen Jahren ein gr\u00f6\u00dferes Bewusstsein bei der Ern\u00e4hrung gibt, k\u00f6nnte es bald schon ein gr\u00f6\u00dferes Bewusstsein f\u00fcr die eigenen Daten geben, wodurch wiederum die Wirtschaft beeinflusst wird. L\u00e4ngst sind die B\u00fcrger im Zuge der NSA-Aff\u00e4re aufmerksamer beim Thema Datenschutz und Privatsph\u00e4re geworden.<\/p>\n<h3>Spannende Jobs<\/h3>\n<p>Der digitale Nomade ist nur ein Beispiel f\u00fcr neue Entwicklungen. Im Folgenden sind ein paar Berufe aufgelistet, die ich in diesem Zusammenhang ebenfalls f\u00fcr erw\u00e4hnenswert halte:<\/p>\n<h4>Digitale Erbverwalter<\/h4>\n<p>Einige Firmen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die digitalen Hinterlassenschaften von verstorbenen Personen zu verwalten. In Zeiten, in denen die meisten von uns mehrere Mail-Accounts und IDs bei Skype, Twitter, Facebook, Google+, etc. haben, ist der Umfang der Daten, die zum Lebensende zur\u00fcckbleiben, gewaltig. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass sich derartige Daten und Konten \u00fcber Jahrzehnte ansammeln.<\/p>\n<h4>Content-Manager<\/h4>\n<p>Fast schon ein Klassiker unter den neuen Berufen der Digitalen Revolution: Content-Manager k\u00fcmmern sich, wie ihr Name schon verr\u00e4t, um den Content von Webseiten. Sie \u00fcberpr\u00fcfen und gestalten Inhalte wie Texte, Fotos, Videos, kurz gesagt \u2013 alles, was auf eine Homepage geh\u00f6rt. Content-Manager arbeiten h\u00e4ufig auf mehreren Ebenen innerhalb eines Content Management Systems, z.B. als Administratoren, Verleger, Gegenleser, Programmierer und Autoren.<\/p>\n<h4>Feel-Good-Manager<\/h4>\n<p>Diese haben zwar wenig bis gar nichts mit digitaler Arbeit zu tun, aber sie sind eine skurrile Berufsgruppe, die einen Blick wert ist. Feel-Good-Manager haben die Aufgabe, die Belegschaft zu am\u00fcsieren, um das Arbeitsklima zu verbessern. Die Logik dahinter: Mitarbeiter w\u00fcrden zu selten von ihren Chefs gelobt und ihre Leistung zu wenig anerkannt. Ob ein Feel-Good-Manager etwas daran \u00e4ndern kann, oder die betreffenden Chefs vielleicht eher ihren Umgang mit den Mitarbeitern \u00e4ndern sollten \u2013 diese Einsch\u00e4tzung sei jedem selbst \u00fcberlassen.<\/p>\n<h4>Growth Hacker<\/h4>\n<p>Klingt erst einmal bedrohlich, ist f\u00fcr viele Startups jedoch unverzichtbar: Der Growth Hacker ist ein Marketing-Genie, das immer auf der Suche nach kreativen Wegen ist, Dienstleistungen bzw. Produkte strategisch perfekt zu positionieren. Growth Hacker sind Experten in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung und Online-Marketing. Die besondere Herausforderung der Growth Hacker ist es, maximales Wachstum bei minimalen Kosten zu erreichen. Den meisten Startups fehlt anfangs das Budget f\u00fcr umfassende Werbekampagnen, weshalb der Growth Hacker clever um die Ecke denken muss.<\/p>\n<h3>Weite Verzweigungen<\/h3>\n<p>Im Laufe der Digitalen Revolution ist eine Vielzahl von neuen Jobs dazu gekommen. Genauso dynamisch wie das Internet, sind aber auch die User selbst. Sie entscheiden letztendlich, in welche Richtung sich das Web und mit ihm die Berufsbilder entwickeln. Vom digitalen Nomaden hin zum digitalen Nachlassverwalter stehen aber schon jetzt spannende Optionen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p class=\"entry-title\"><em>Illustration von: <a href=\"http:\/\/mariajohn.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Maria John Artwork<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute d\u00fcrfen wir euch mal wieder einen interessanten Gastartikel pr\u00e4sentieren. B\u00fchne, bzw. 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