{"id":16013,"date":"2015-08-11T07:52:02","date_gmt":"2015-08-11T05:52:02","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=16013"},"modified":"2015-11-04T16:52:10","modified_gmt":"2015-11-04T15:52:10","slug":"das-360-grad-feedback","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2015\/08\/das-360-grad-feedback\/","title":{"rendered":"Das 360-Grad-Feedback richtig einsetzen"},"content":{"rendered":"<p>Mitarbeiterbeurteilung, Vorgesetztenbeurteilung, Selbstbeurteilung, Beurteilung durch Gleichgestellte, 360-Grad-Beurteilung, \u2026 M\u00f6glichkeiten gibt\u00b4s gar viele. Doch da wir das 360-Grad-Feedback sehr sinnvoll finden, wollen wir euch heute dazu ein paar Tipps geben.<!--more--><\/p>\n<p>Mit dem 360-Grad-Feedback werden die Kompetenzen und Leistungen von Fach- und vor allem F\u00fchrungskr\u00e4ften aus unterschiedlichen Perspektiven eingesch\u00e4tzt.<\/p>\n<h3>Methodische Vorgehensweise<\/h3>\n<p>Bei diesem Personalentwicklungsinstrument ist der Name Programm: Das 360-Grad-Feedback geht weit \u00fcber ein gew\u00f6hnliches Mitarbeitergespr\u00e4ch hinaus. Denn hier erh\u00e4lt die F\u00fchrungskraft eine rundum Einsch\u00e4tzung \u2013 also ein 360-Grad-Feedback.<\/p>\n<p>Um ein solches Feedback geben zu k\u00f6nnen, wird das unmittelbare Umfeld der F\u00fchrungskraft befragt. Beteiligte Personen bei der Vergabe eines 360-Grad-Feedbacks sind in der Regel:<\/p>\n<ul>\n<li>der\/die Vorgesetzte\/-n<\/li>\n<li>die Kollegen, welche auf der gleichen Ebene stehen,<\/li>\n<li>die Mitarbeiter und<\/li>\n<li>die Kunden oder Lieferanten der F\u00fchrungskraft.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um das Feedback vervollst\u00e4ndigen zu k\u00f6nnen, ist eine Selbstreflexion der F\u00fchrungskraft von gro\u00dfer Bedeutung. Anschlie\u00dfend werden Selbst- und Fremdbild verglichen. So erh\u00e4lt die F\u00fchrungskraft eine sehr realistische Einsch\u00e4tzung seiner Leistungen und Kompetenzen. Aus den analysierten St\u00e4rken und Schw\u00e4chen k\u00f6nnen im Nachgang ganz konkret Lern- und Verbesserungspotenziale abgeleitet werden.<\/p>\n<h3>Das 360-Grad-Feedback in der Kritik<\/h3>\n<p>Da dieses Personalentwicklungsinstrument gro\u00dfes Potenzial f\u00fcr die F\u00fchrungskr\u00e4fte bietet ist es hoch angesehen. Nichtsdestotrotz gibt es sowohl Angestellte, als auch F\u00fchrungskr\u00e4fte, die dem 360-Grad-Feedback nichts abgewinnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit diesem Thema haben sich eine Reihe von empirischen Studien besch\u00e4ftigt. Gr\u00fcnde daf\u00fcr k\u00f6nnen verschiedener Natur sein. Einerseits kann es zu erheblichen Akzeptanzproblemen kommen. Dies ist meist der Fall, wenn das Feedback negativ f\u00fcr die F\u00fchrungskraft ausf\u00e4llt. Aber auch fehlende Einsicht und \u00c4nderungsbereitschaft der F\u00fchrungskraft sind kontraproduktiv f\u00fcr das 360-Grad-Feedback.<\/p>\n\n<p>Zudem stellt die Durchf\u00fchrung eines solchen Feedbacks einen hohen (organisatorischen) Aufwand f\u00fcr alle Beteiligten dar.<\/p>\n<p>Aber auch die Tatsache, dass sich Mitarbeiter \u2013 trotz anonymer Befragung \u2013 oftmals nicht trauen, ehrlich zu antworten, kann das Ergebnis beeintr\u00e4chtigen. Das hei\u00dft, insgesamt k\u00f6nnte die F\u00fchrungskraft abschlie\u00dfend eine bessere Fremdeinsch\u00e4tzung erhalten, als diese tats\u00e4chlich ist.<\/p>\n<h3>Erfolg = richtige Umsetzung?<\/h3>\n<p>Um das 360-Grad-Feedback erfolgreich durchzuf\u00fchren, ist die optimale Umsetzung elementar.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr ist es besonders wichtig, dass schon im Vorfeld ein klares Ziel f\u00fcr das Feedback definiert wird. Sowohl der Beurteilte, als auch alle Beurteiler m\u00fcssen dar\u00fcber Bescheid wissen, was dadurch bezweckt wird, also beispielsweise das Aufzeigen von St\u00e4rken und Schw\u00e4chen und die damit verbundene Verbesserung.<\/p>\n<p>Um das 360-Grad-Feedback dauerhaft im Unternehmen zu implementieren, ist es wichtig, dass die Unternehmenskultur in die Gespr\u00e4che einbezogen wird. Das hei\u00dft, dass ebenen \u00fcbergreifend konstruktiv zusammen gearbeitet werden muss. Wichtig ist, dass die beurteilte F\u00fchrungskraft nicht nur seine Schw\u00e4chen aufgezeigt bekommt. Jeder von uns h\u00f6rt gerne ein Lob vom Chef, deshalb ist es hier wichtig, neben den Schw\u00e4chen auch die St\u00e4rken angemessen zu w\u00fcrdigen.<\/p>\n<p>Zudem ist es wichtig, dass das 360-Grad-Feedback einen Prozess darstellt. Damit ist gemeint, dass aus den Ergebnissen greifbare Schritte und Ma\u00dfnahmen abgeleitet werden. Von Bedeutung ist daher auch, dass die entwickelten Ma\u00dfnahmen \u00fcberpr\u00fcft werden m\u00fcssen, um gegebenenfalls weitere einzuleiten.<\/p>\n<p>Ich selbst war schon einmal Teil eines 360-Grad-Feedbacks. Allerdings war ich auf der Beurteiler-Seite. Diese Art der Feedbackvergabe habe ich als \u00e4u\u00dfert hilfreich empfunden. Was sagt ihr \u2013 habt ihr schon Erfahrungen mit diesem Personalentwicklungsinstrument gesammelt?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Du m\u00f6chtest regelm\u00e4\u00dfig Informationen \u00fcber Bewerbungstrends erhalten? <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/bewerberblog-newsletter\/\">Melde dich jetzt f\u00fcr unseren Newsletter an!<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitarbeiterbeurteilung, Vorgesetztenbeurteilung, Selbstbeurteilung, Beurteilung durch Gleichgestellte, 360-Grad-Beurteilung, \u2026 M\u00f6glichkeiten gibt\u00b4s gar viele. 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