{"id":17756,"date":"2016-08-04T08:10:58","date_gmt":"2016-08-04T06:10:58","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=17756"},"modified":"2016-08-04T14:52:02","modified_gmt":"2016-08-04T12:52:02","slug":"coworking-spaces-die-neue-arbeitsform","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2016\/08\/coworking-spaces-die-neue-arbeitsform\/","title":{"rendered":"Coworking Spaces: Die neue Arbeitsform"},"content":{"rendered":"<h2>Sind das wirklich die B\u00fcros der Zukunft?<\/h2>\n<p>Weltweit gibt es 2.500 <a href=\"https:\/\/www.coworking.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Coworking Spaces<\/a>, davon ca. 800 in den USA, woher die Idee urspr\u00fcnglich stammt. In Deutschland findet man bereits \u00fcber 250 Ableger dieses Arbeitsraumkonzeptes. Damit ist Deutschland in Europa f\u00fchrend, gefolgt von Spanien (ca. 200), Gro\u00dfbritannien (ca. 160) und Frankreich (ca. 120). Berlin liegt in der weltweiten Rangliste bereits auf Platz 3, nach London und New York. Rund 11.000 Menschen arbeiten in Deutschland derzeit in Coworking Spaces. In 2013 konnte ein Anstieg um 30 Prozent verzeichnet werden.<\/p>\n<p>Das Thema Coworking Spaces ist hierzulande also definitiv angesagt. Selbst\u00e4ndige, <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2016\/05\/wir-vermitteln-it-freelancer\/\" target=\"_blank\">Freiberufler<\/a>, Festangestellte und Firmen mieten sich flexible Arbeitspl\u00e4tze, sowohl tageweise als auch dauerhaft. Sie nutzen dabei die gesamte Infrastruktur (Internet, Drucker, Telefon, K\u00fcche, Besprechungsr\u00e4ume etc.) mit anderen Coworkern gemeinsam.<\/p>\n<h3>Coworking Spaces &#8211; Brauchen wir eigentlich noch B\u00fcror\u00e4ume mit festen Arbeitspl\u00e4tzen?<\/h3>\n<p>Mit der Ver\u00e4nderung der Arbeitswelt haben sich auch die Art und Weise, das Wie und das Wo wir arbeiten gewandelt.<\/p>\n<blockquote><p>\u201e\u2026 mit dem <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/05\/grossraumburo-grossbelastung\/\" target=\"_blank\">Gro\u00dfraumb\u00fcro<\/a> kamen die ersten Vorl\u00e4ufer kreativer B\u00fcrogemeinschaften in die Unternehmen. Der Boom kommt auch durch modernere Besch\u00e4ftigungsformen wie Teilzeitarbeit und 450-Euro-Jobs. Immer mehr Menschen sind zum Beispiel Freiberufler. Waren es 1993 noch 533.000 Selbstst\u00e4ndige, stieg die Zahl bis 2015 auf 1,3 Millionen. \u2026 es gehe nicht nur darum, Arbeitspl\u00e4tze anzubieten, sondern eine Interaktion zwischen den unterschiedlichen Mietern zu schaffen.\u201c http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/beruf-und-buero-service\/coworking-spaces-mehr-als-nur-kreativ, 18.05.2016<\/p><\/blockquote>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.harvardbusinessmanager.de\/blogs\/peter-druckers-thesen-im-praxischeck-a-1001227.html\" target=\"_blank\">Wissensarbeiter<\/a> von heute erledigt seine Arbeit am PC oder Laptop, kommuniziert per Mail und Telefon mit Kolleginnen und Kollegen oder \u00fcber Projektplattformen mit Kunden. Er ist nicht mehr auf ein festes B\u00fcro angewiesen. Physische Treffen im B\u00fcro erfolgen nach Bedarf.<\/p>\n<h3>Sind die \u201eNormalos\u201c unter den B\u00fcronutzern bald die atypischen Arbeiter und die digitalen Nomaden die typischen?<\/h3>\n<p>Noch sind die Wissensfirmen und die digitale Avantgarde keine Marktmacht. Noch immer gibt es viele Branchen mit vertikalen Strukturen und weniger innovativen Raumanforderungen. Die \u201eNormalos\u201c unter den B\u00fcronutzern sind bis jetzt klar in der \u00dcberzahl. Stellt sich nur die Frage: Wie lange noch? Muss sich eine ganze Industrie in Zukunft umstellen, weil eine kleine Elite alles anders haben m\u00f6chte?<\/p>\n\n<p>Werden die atypischen Arbeiter einfach mehr und irgendwann typisch? Die Praxis zeigt schon jetzt, dass herk\u00f6mmliche B\u00fcros immer schlechter an digitale Nomaden zu vermieten sind. Die Flexibilit\u00e4t kombiniert mit der Community-Idee und einem coolen Livestyle ist angesagt. Diesen atypischen Arbeitern ist es enorm wichtig, das Gef\u00fchl der Unabh\u00e4ngigkeit zu haben. Man arbeitet wann und wo man m\u00f6chte. Dass Laptop, Handy oder Tablet auch eine Fessel sind, wird so nicht wahrgenommen.<\/p>\n<h3>I<strong>st der feste Arbeitsplatz bald passe? <\/strong><\/h3>\n<p><strong>Fazit: Nein<\/strong><\/p>\n<p>Wird der feste B\u00fcro-Arbeitsplatz bald nicht mehr existieren? Werden Laptop und Tablet das Arbeitsleben bestimmen? Ist Coworking tats\u00e4chlich das Arbeitsmodell der Zukunft? Ganz so wird es sicher nicht kommen. In \u00fcber f\u00fcnfzehn Berufsjahren kenne ich viele Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, die sich nicht vorstellen k\u00f6nnen, in einem Coworking-Spaces zu arbeiten. Sie sch\u00e4tzen ihre vertraute B\u00fcroumgebung, die Anwesenheit der Kollegen inkl. Informationsaustausch. Gleichzeitig ben\u00f6tigen auch Festangestellte Kontakt zu Freiberuflern f\u00fcr ihre Arbeit. Andere m\u00f6chten bewusst einmal aus dem B\u00fcroalltag ausbrechen, um so auf neue Gedanken zu kommen.<\/p>\n<p>Mein pers\u00f6nliches Fazit ist, dass der feste Arbeitsplatz nicht passe ist. F\u00fcr eine kreative Teamarbeit zum Beispiel kann ich mir keinen besseren Rahmen vorstellen, als dass Menschen miteinander Ideen austauschen und weiterentwickeln. In einem guten Team ist es eine Bereicherung, die Kollegen t\u00e4glich zu treffen. Wer an unterschiedlichen Orten arbeitet, im B\u00fcro keine Ruhe findet und in einem Netzwerk arbeiten m\u00f6chte, f\u00fcr den ist ein Corworking Space genau das Richtige.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sind das wirklich die B\u00fcros der Zukunft? Weltweit gibt es 2.500 Coworking Spaces, davon ca. 800 in den USA, woher die Idee urspr\u00fcnglich stammt. In Deutschland findet man bereits \u00fcber 250 Ableger dieses Arbeitsraumkonzeptes. Damit ist Deutschland in Europa f\u00fchrend, gefolgt von Spanien (ca. 200), Gro\u00dfbritannien (ca. 160) und Frankreich (ca. 120). Berlin liegt in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":46,"featured_media":17757,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17756"}],"collection":[{"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/46"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17756"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17756\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17757"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17756"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}