{"id":17944,"date":"2016-09-22T08:27:50","date_gmt":"2016-09-22T06:27:50","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=17944"},"modified":"2016-09-20T17:38:15","modified_gmt":"2016-09-20T15:38:15","slug":"das-bewerbungsfoto-so-gibst-du-deiner-bewerbung-ein-gesicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2016\/09\/das-bewerbungsfoto-so-gibst-du-deiner-bewerbung-ein-gesicht\/","title":{"rendered":"So gibst du deiner Bewerbung ein Gesicht"},"content":{"rendered":"<h2>Das Bewerbungsfoto<\/h2>\n<p>Nachdem wir die Voraussetzungen f\u00fcr ein ansprechendes Anschreiben und einen gut aufbereiteten Lebenslauf bereits in den ersten beiden Teilen unserer kleinen Serie thematisiert haben, widmen wir uns im dritten Teil nun dem Bewerbungsfoto. Obwohl das <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2015\/05\/bewerbungsfoto-koennen-sie-weglassen\/\">Bewerbungsfoto in der heutigen Zeit keine Pflicht mehr<\/a> ist, rundet es eine bereits ansprechend gestaltete Bewerbung noch zus\u00e4tzlich ab. <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/08\/wie-das-bewerbungsfoto-aussehen-sollte-wenn-man-einen-job-nicht-haben-mochte\/\">Das gilt aber sicher nicht<\/a>, wenn dazu das Bild vom letzten Strandurlaub verwendet wird. Wir sagen dir, wie du dich auf deinem Bewerbungsfoto von der besten Seite pr\u00e4sentieren kannst.<\/p>\n<h3>Das Format des perfekten Bewerbungsfotos<strong><br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>Zun\u00e4chst einmal zu den formalen Dingen. Ein Bewerbungsfoto kann entweder auf dem Deckblatt \u2013 wenn vorhanden \u2013 oder dem Lebenslauf platziert werden. Wird ein Deckblatt verwendet, bleibt es dem Bewerber \u00fcberlassen, ob er das Bild im Lebenslauf noch einmal integriert. Eine sch\u00f6ne L\u00f6sung ist z.B., ein etwas lockereres Foto im Querformat auf dem Deckblatt zu verwenden und im Lebenslauf ein hochformatiges und klassisches Bild einzubinden. So vermeidet man die Doppelung und nutzt gleichzeitig die Chance, sich von mehreren Seiten zu pr\u00e4sentieren. F\u00fcr ein Bild auf der ersten Seite bietet sich eine zentrale Positionierung im oberen Drittel an, im Lebenslauf wird es normalerweise in der oberen rechten Ecke platziert. Die Regel lautet aber unbedingt immer: Ins Blatt hinein- statt herausschauen. Das optimale Format entspricht dem <a href=\"https:\/\/www.basenio.de\/senioren-ratgeber\/technik\/goldener-schnitt-berechnen-portraits-fotografieren-fotografie-tipps-347\/\">goldenen Schnitt<\/a> und liegt meist bei 9:6 cm oder 6:4 cm.<\/p>\n<h3>Die Gestaltung oder: Wie setze ich mich in Szene?<\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich steigen die Chancen f\u00fcr keinen Bewerber, der ein Bild aus dem letzten Urlaub oder mit Spiegel geschossenes Selfie nutzt. Selbst Fotoautomaten bieten in der Regel kein Ergebnis, das einen in ein gutes Licht r\u00fcckt. Wer mag schon das Bild auf seinem F\u00fchrerschein? \ud83d\ude09 Das beste Ergebnis wird erzielt, wenn ein professioneller Fotograf aufgesucht wird. Neben der professionellen Ausr\u00fcstung und dem handwerklichen K\u00f6nnen besitzt dieser zus\u00e4tzlich noch die Erfahrung, z.B. um den Bewerber etwas \u201eaufzulockern\u201c. Diese Erfahrung \u00a0ist auch deshalb n\u00fctzlich, weil verschiedene Branchen und Unternehmen unterschiedliche Anspr\u00fcche haben (z.B. Bank vs. Werbeagentur). Die Farbigkeit ist Geschmackssache, Schwarz-Wei\u00df-Bilder wirken teilweise etwas sympathischer als Farbbilder. Bei einem Bewerbungsfoto sollte au\u00dferdem niemals der Hintergrund vergessen werden. Ein unruhiger Hintergrund lenkt vom Bewerber ab, wirkt eher negativ. Eine neutrale Fl\u00e4che ist die beste Wahl. Auch auf eine angemessene Beleuchtung sollte geachtet werden. Ein professioneller Fotograf besch\u00e4ftigt sich in seinem beruflichen Alltag mit genau diesen Dingen und wei\u00df in der Regel, was er tut.<\/p>\n\n<h3>K\u00f6rperhaltung und Mimik<\/h3>\n<p>Ein Bewerber sollte auf seinem Bewerbungsfoto immer ein L\u00e4cheln im Gesicht haben. Dabei ist aber auf jeden Fall darauf achten, dass es locker statt verkrampft aussieht. Sonst denkt der Personaler noch, es wird ein neuer Job gesucht, weil der Kopf des letzten Chefs nun in irgendeiner Gefriertruhe liegt. \ud83d\ude09 Am besten l\u00e4sst man sich mit Kopf und Schulteransatz fotografieren, sitzt dabei leicht schr\u00e4g zur Kamera. Halbportr\u00e4ts wirken meist sympathischer als Vollportr\u00e4ts, Ganzk\u00f6rperfotos sind dagegen ganz sicher eine schlechte Wahl. Bei Halbportr\u00e4ts musst du immer daran denken, wo du das Bild auf \u00a0deiner Bewerbung platzieren willst, schlie\u00dflich m\u00f6chtest du am Ende nicht seitlich aus der Bewerbung heraus schauen. Au\u00dferdem empfiehlt sich ein Blick in die Kamera, wie in das Gesicht des Betrachters. Ein an der Kamera vorbei schweifender Blick wirkt merkw\u00fcrdig. Etwas Puder oder das Abtupfen mit einem Taschentuch verhindern unsch\u00f6nes Gl\u00e4nzen von Nase und Stirn. Bei Frauen wirken geschlossene Haare meist kompetenter als eine wehende M\u00e4hne. Sie sollten au\u00dferdem darauf achten, sich mit einem dezenten Makeup ablichten zu lassen. Bei allen Dingen, die man beachten sollte, ist es am wichtigsten, dass man sich auf dem Foto \u00e4hnlich sieht. Sieht das Foto toll und professionell aus, bringt den Personaler beim Bewerbungsgespr\u00e4ch aber ins Gr\u00fcbeln, ob die Person gegen\u00fcber auch die von der Bewerbung ist, dann ist das nicht so optimal.<\/p>\n<h3>Die Kleidung<\/h3>\n<p>Bei der Kleiderwahl sind Anzug und Krawatte f\u00fcr M\u00e4nner oder die entsprechenden Pendants f\u00fcr Frauen h\u00e4ufig die beste Wahl. Bei manchen Branchen\/Unternehmen ist die lockerere Variante mit Hemd bzw. Bluse durchaus eine Alternative \u2013 doch bitte niemals weit aufgekn\u00f6pft. Die Kleidung sollte letztendlich immer zum angestrebten Job passen. Die Verwendung eines Farbfotos birgt au\u00dferdem die Herausforderungen, die Klamotte farblich abzustimmen. Zu bunt sollte sie nicht sein. Akzente k\u00f6nnen mit dezentem Schmuck oder einem Tuch bei Frauen , einem Schal\/einer passenden Krawatte bei M\u00e4nnern gesetzt werden.<\/p>\n<h3>Zu guter Letzt: Den Inhalt nicht vergessen!<\/h3>\n<p>Bei allen Tipps solltest du nie vergessen, dass die oberste Priorit\u00e4t noch immer <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsstart\/bewerbungsfotos-was-experten-raten-a-939898.html\">Nat\u00fcrlichkeit<\/a> hei\u00dft. Der Denker oder die <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/01\/sex-sells-wie-sexy-darf-das-bewerbungsfoto-sein\/\">hei\u00dfe Blondine<\/a> (um hier mal mit Klischees zu kommen) wirken auf viele Personaler eher abschreckend. Am Ende ist das Bewerbungsfoto nicht daf\u00fcr entscheidend, ob es mit der Einstellung klappt. Es kann, wie eingangs schon geschrieben, die Unterlagen abrunden. Nicht zu vernachl\u00e4ssigen sind ein gut strukturierter Lebenslauf, eindrucksvolle Referenzen und ein authentisches Auftreten beim Bewerbungsgespr\u00e4ch.<\/p>\n<p><em>Erschlagen von den vielen Informationen? Eine kurze \u00a0Zusammenfassung der Tipps findest du auch in unserem Video:<\/em><\/p>\n<div style=\"width: 810px;\" class=\"wp-video\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('video');<\/script><![endif]-->\n<video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-17944-1\" width=\"810\" height=\"608\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Bewerbungsfoto_klein.mp4?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Bewerbungsfoto_klein.mp4\">https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Bewerbungsfoto_klein.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Du m\u00f6chtest regelm\u00e4\u00dfig Informationen \u00fcber Karriereplanung und Bewerbungstrends erhalten? <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/bewerberblog-newsletter\/\">Melde dich jetzt f\u00fcr unseren Newsletter an!<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bewerbungsfoto Nachdem wir die Voraussetzungen f\u00fcr ein ansprechendes Anschreiben und einen gut aufbereiteten Lebenslauf bereits in den ersten beiden Teilen unserer kleinen Serie thematisiert haben, widmen wir uns im dritten Teil nun dem Bewerbungsfoto. 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