{"id":19327,"date":"2018-05-02T09:40:19","date_gmt":"2018-05-02T07:40:19","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=19327"},"modified":"2018-04-19T17:08:48","modified_gmt":"2018-04-19T15:08:48","slug":"tipps-fuer-das-ablehnen-eines-jobangebots","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2018\/05\/tipps-fuer-das-ablehnen-eines-jobangebots\/","title":{"rendered":"Tipps f\u00fcr das Ablehnen eines Jobangebots"},"content":{"rendered":"<p>Du hast deine\u00a0Bewerbung\u00a0verschickt, wurdest zu einem <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2017\/06\/fiese-fragen-im-vorstellungsgespraech-und-wie-man-sie-meistert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vorstellungsgespr\u00e4ch<\/a> eingeladen und das Unternehmen\u00a0m\u00f6chte\u00a0dich einstellen. Gratulation! Doch die Freude deinerseits h\u00e4lt sich in Grenzen. Du m\u00f6chtest das Jobangebot ablehnen.<br \/>\nMit deiner blo\u00dfen\u00a0Entscheidung\u00a0ist es nicht getan. In jedem Fall musst du das Unternehmen dar\u00fcber in Kenntnis setzen, dass du das Jobangebot nicht annimmst. Viele Bewerber empfinden dies als unangenehm und es f\u00e4llt ihnen schwer. Die folgenden Hinweise und Tipps helfen dir eine positive Absage zu formulieren, sodass du trotz Jobabsage einen guten Eindruck hinterl\u00e4sst.<\/p>\n<h2>Den Ursachen auf den Grund gehen<\/h2>\n<p>Nicht immer l\u00e4sst es sich gleich in Worte fassen. Es ist dieses innerliche ungute Gef\u00fchl, was einem sagt, dass der Job nicht der richtige ist. H\u00f6re auf deinen Bauch und frage nach.<br \/>\nEs gibt verschiedene Gr\u00fcnde ein unterbreitetes Jobangebot abzulehnen. Diese sind von Position zu Lebenssituation\u00a0\u00e4u\u00dferst\u00a0vielf\u00e4ltig und\u00a0sehr\u00a0individuell. Wichtig ist, dass du dich mit deinen pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden\u00a0ganz\u00a0genau\u00a0auseinandersetzt. Dies bietet dir den Vorteil, dass du dir ein klares Bild \u00fcber die, f\u00fcr dich bei der Jobwahl, wichtigen Faktoren verschaffst.<\/p>\n<h2>Gr\u00fcnde f\u00fcr das Ablehnen des Jobangebots<\/h2>\n<h3>Besseres Jobangebot<\/h3>\n<p>Du hast mehrere Jobangebote vorliegen und musst dich\u00a0nun\u00a0f\u00fcr eines entscheiden. Sicherlich nimmst du jenes Jobangebot, welches dich am meisten anspricht. \u00dcberlege dir\u00a0genau, warum du dich f\u00fcr dieses Angebot entscheidest und was die Attraktivit\u00e4t ausmacht. Sind es die <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2013\/07\/arbeitsrecht-10-kleine-geschenke-steuerfreie-goodies-als-zusatzleistungen-zum-gehalt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">finanziellen Anreize<\/a> oder die herausfordernde Aufgabe?<\/p>\n<h3>\u00a0Unbefriedigende\u00a0Rahmenbedingungen<\/h3>\n<p>Zumeist erf\u00e4hrst du\u00a0die <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2013\/05\/gesetzliche-urlaubsregelung-einfach-erklaert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anzahl der Urlaubstage<\/a>, das letztendliche Gehalt oder\u00a0auch\u00a0die K\u00fcndigungsfrist erst im Vorstellungsgespr\u00e4ch oder\u00a0mit dem Jobangebot. Bist du mit den\u00a0Bedingungen\u00a0nicht einverstanden, empfehle ich in jedem Fall das Gespr\u00e4ch zu suchen. Gegebenenfalls l\u00e4sst sich hier noch verhandeln.<\/p>\n<h3>Die Chemie stimmt nicht<\/h3>\n<p>Fachlich scheint alles zu passen,\u00a0doch\u00a0zu deinem eventuell zuk\u00fcnftigen Chef hast du\u00a0keinen richtigen Draht gefunden. Nicht\u00a0immer\u00a0reichen ein oder zwei\u00a0Vorstellungsgespr\u00e4che\u00a0aus, um sich einen ausreichenden Eindruck von seinem zuk\u00fcnftigen Arbeitgeber zu verschaffen. Heutzutage spielt gerade die\u00a0<a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2016\/10\/digitalisierung-wandel-der-unternehmenskultur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unternehmenskultur<\/a>\u00a0f\u00fcr Bewerber eine zunehmende Rolle. Ist dies f\u00fcr dich ebenfalls wichtig, bietet sich ein sogenannter \u201eSchnuppertag\u201c im Unternehmen an.<\/p>\n<h3>Unzureichende Chancen der\u00a0Weiterentwicklung<\/h3>\n<p>Im Vorstellungsgespr\u00e4ch wurde deutlich, dass du auf der Karriereleiter bei diesem Unternehmen nicht weiter oder\u00a0nur\u00a0bedingt nach oben klettern kannst. Du hast explizit nach\u00a0M\u00f6glichkeiten\u00a0im Bereich der\u00a0Weiterbildung\u00a0gefragt, dein Gegen\u00fcber ist\u00a0jedoch\u00a0nicht darauf eingegangen. Kurz du siehst f\u00fcr dich keine langfristige Perspektive.<\/p>\n<p><u><\/u><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Jobabsage positiv formulieren und einen guten Eindruck hinterlassen.<\/h2>\n<p>Du bist dir \u00fcber die Gr\u00fcnde f\u00fcr das Ablehnen des Jobangebots im Klaren, nun gilt es\u00a0eine entsprechende Jobabsage zu formulieren. Schlie\u00dflich m\u00f6chtest du trotz deiner Absage weiterhin einen guten Eindruck bei dem Unternehmen hinterlassen. Wer wei\u00df,\u00a0vielleicht\u00a0ergibt sich zuk\u00fcnftig eine neue Option einer Zusammenarbeit. Bei einer Absage besteht f\u00fcr dich ein Risiko. Wenn deine Jobabsage unzureichend formuliert ist, hinterl\u00e4sst dies nicht nur einen schlechten Eindruck. Es kann leicht zu Missverst\u00e4ndnissen kommen.<\/p>\n<p>Eine gute Absage beachtet und enth\u00e4lt folgende Punkte:<\/p>\n<h3>Zeitnah absagen \u2013 eine Frage der Fairness<\/h3>\n<p>Seitens des Unternehmens beansprucht jeder weitere Bewerbungsprozess zeitliche und finanzielle Ressourcen. Es schickt sich nicht das Unternehmen solange zappeln zu lassen, bis das Jobangebot der Traumstelle endlich eintrifft. Wir sind alles\u00a0nur\u00a0Menschen. Solltest du, mehr Zeit f\u00fcr deine\u00a0Entscheidung\u00a0ben\u00f6tigen:\u00a0Teile dies dem Unternehmen mit. Sehr unh\u00f6flich ist es auf ein Jobangebot hin\u00a0gar\u00a0nicht zu reagieren. Damit bist du f\u00fcr zuk\u00fcnftige Jobs bei diesem Arbeitgeber\u00a0aus dem Rennen.<\/p>\n<h3>Danksagung nicht vergessen<\/h3>\n<p>Bedanke dich f\u00fcr das Angebot, das\u00a0entgegengebrachte\u00a0Vertrauen und die aufgewendete Zeit. Damit zeigst du dem Unternehmen gegen\u00fcber deine\u00a0Wertsch\u00e4tzung.<\/p>\n<h3>Ein Jobangebot ablehnen \u2013 Positiv und begr\u00fcndet<\/h3>\n<p>Viele Bewerber lehnen Jobangebote unbegr\u00fcndet ab oder bedienen sich einer Ausrede. Eine beliebte und vermeintlich positive Ausrede ist die eines anderen Jobangebotes. Auch wenn du wirklich das Jobangebot\u00a0wegen eines anderen ablehnst: Die ausschlaggebenden Gr\u00fcnde, stellen ein hilfreiches Feedback f\u00fcr das Unternehmen dar. Indem du deine Gr\u00fcnde f\u00fcr dich er\u00f6rterst und gegen\u00fcber dem Unternehmen erl\u00e4uterst, gibst du dem Unternehmen wichtige Informationen zur Verbesserung, du vermeidest Missverst\u00e4ndnisse und \u00fcberzeugst wieder\u00a0mit Professionalit\u00e4t.<\/p>\n<h3>Erfolg w\u00fcnschen und Interesse aufzeigen<\/h3>\n<p>W\u00fcnsche dem Arbeitgeber Erfolg bei der Bewerbersuche. An dieser Stelle kannst du dein generelles Interesse am Unternehmen bekunden und dir positiv in Erinnerung gebliebene Punkte anf\u00fchren. Optional bietest du dem Unternehmen an weiterhin mit dir, im Hinblick auf eine zuk\u00fcnftige Zusammenarbeit, in Kontakt zu bleiben.<\/p>\n<h2><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-19333\" src=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/pexels-photo-323503-300x200.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/pexels-photo-323503-300x200.jpeg 300w, https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/pexels-photo-323503-150x100.jpeg 150w, https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/pexels-photo-323503-768x512.jpeg 768w, https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/pexels-photo-323503-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/pexels-photo-323503-810x540.jpeg 810w, https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/pexels-photo-323503-1140x761.jpeg 1140w, https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/pexels-photo-323503.jpeg 1920w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Absage per Telefon ist pers\u00f6nlicher<\/h2>\n<p>Die meisten Bewerber teilen dem Unternehmen schriftlich mit, dass sie das Jobangebot ablehnen. Greifst du zum Telefonh\u00f6rer, wirkt dies proaktiv und selbstbewusst. Zus\u00e4tzlich bietet dir der Dialog den n\u00f6tigen Raum, deinem gegen\u00fcber deine\u00a0Entscheidung\u00a0zu erl\u00e4utern und direkt auf eventuelle Gegenangebote zu reagieren. Kurz um, ein Telefonat ist schnell erledigt, Missverst\u00e4ndnisse lassen sich vermeiden und du hinterl\u00e4sst einen guten Eindruck. Zus\u00e4tzlich solltest du nach dem Gespr\u00e4ch deine Absage nochmals verschriftlichen. Damit \u00fcberzeugst du\u00a0abermals durch Professionalit\u00e4t und dem Personaler ist geholfen. Er kann deine schriftliche Absage direkt ins System einpflegen.<\/p>\n<h2>Fazit:<\/h2>\n<p>Auch die Absage eines Jobangebots geh\u00f6rt mit zum <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2015\/06\/wie-du-im-bewerbungsprozess-mit-stil-punktest\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bewerbungsprozess<\/a>. Hast du prinzipiell Interesse an einer zuk\u00fcnftigen Zusammenarbeit mit dem Unternehmen solltest du auf eine positive und vor allem begr\u00fcndete Absage Wert legen. So verst\u00e4rkst du den positiven Eindruck, welchen du im Vorstellungsgespr\u00e4ch hinterlassen hast. Bekanntlich sieht man sich immer zweimal im Leben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Du hast deine\u00a0Bewerbung\u00a0verschickt, wurdest zu einem Vorstellungsgespr\u00e4ch eingeladen und das Unternehmen\u00a0m\u00f6chte\u00a0dich einstellen. Gratulation! Doch die Freude deinerseits h\u00e4lt sich in Grenzen. Du m\u00f6chtest das Jobangebot ablehnen. Mit deiner blo\u00dfen\u00a0Entscheidung\u00a0ist es nicht getan. In jedem Fall musst du das Unternehmen dar\u00fcber in Kenntnis setzen, dass du das Jobangebot nicht annimmst. 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