{"id":19562,"date":"2018-10-23T09:40:40","date_gmt":"2018-10-23T07:40:40","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=19562"},"modified":"2018-10-18T16:30:21","modified_gmt":"2018-10-18T14:30:21","slug":"e-learning-plattformen-push-deine-skills-per-online-kurs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2018\/10\/e-learning-plattformen-push-deine-skills-per-online-kurs\/","title":{"rendered":"E-Learning Plattformen | Push deine Skills per Online Kurs"},"content":{"rendered":"<p>Wissbegierige Menschen, die sich heute beruflich oder pers\u00f6nlich weiterbilden m\u00f6chten, kommen an E-Learning Plattformen kaum noch vorbei. Dabei sind Online-Kurse so alt wie das Internet. Gerade im IT-Bereich kann man viele Open-Source-Angebote nutzen, etwa um Programmiersprachen zu lernen, ohne tief in die Tasche greifen zu m\u00fcssen. Bevor ihr also eine teure App herunterladet oder auf einem 2-Jahres-Abo sitzen bleibt wie bei einem <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2018\/07\/gesundheit-im-bueroalltag-einfuehrung-ins-gesundheitsmanagement\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ungenutzten Fitnessstudio-Vertrag<\/a>, lest lieber unseren Blogartikel:<\/p>\n<h2>Lektion 1: E-Learning ist so 1588&#8230;<\/h2>\n<p>Wer denkt, E-Learning sei eine Erfindung der 90er oder gar 2000er Jahre, der h\u00e4tte den italienischen Ingenieur Agosto Ramelli kennenlernen sollen. Denn der entwickelte bereits im 16. Jahrhundert mit dem \u201eB\u00fccherrad\u201c die vermutlich erste Lernmaschine der Welt \u2013 und erfand damit das Prinzip des Hypertextes.<\/p>\n<p>Zugegeben, die meisten von euch denken bei <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/02\/e-learning-online-lernen-macht-glucklich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">E-Learning<\/a> wohl eher an \u201eMOOCs\u201c (<i>Massive Open Online Courses<\/i>) oder an computergest\u00fctztes Lernen, etwa an (Fach-) Informatik in der Schule oder einen Weiterbildungskurs an der FernUni Hagen. Tats\u00e4chlich ist die Geschichte des E-Learnings eng verkn\u00fcpft mit der Entwicklung der Computertechnik in den 1970er Jahren, als Lernvideos und Simulationen als \u201edigitale Werkzeuge\u201c in die ersten Klassenzimmer Einzug hielten. Aber auch in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung erkannte man fr\u00fch die Vorteile ortsunabh\u00e4ngigen Lernens.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens mit dem Aufkommen des Web 2.0 aber haben E-Learning Plattformen zunehmend an gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen und konnten sich weit \u00fcber medienp\u00e4dagogische Forschungseinrichtungen hinaus etablieren. Auch aus unserem Alltag sind sie gar nicht mehr wegzudenken, wenn es darum geht, sich unkompliziert und schnell neues Wissen anzueignen.<\/p>\n<h2>Lektion 2: Online-Kurse to go<\/h2>\n<p>Die wohl bekannteste und auch beliebteste Form des Online-Lernens sind multimediale Sprachkurse von <a href=\"http:\/\/https:\/\/de.duolingo.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Duolingo<\/a> oder Busuu. Diese sind inzwischen meist als Apps erh\u00e4ltlich und ersetzen das l\u00e4stige Vokabel-B\u00fcffeln durch interaktive Spiele und Quizze. Mithilfe von unmittelbaren Belohnungen und langfristigen Zielsetzungen werden Anreize geschaffen, die den Lerner bei der Stange bzw. am Bildschirm halten sollen.<\/p>\n<p>Denn was das Lernen sonst auszeichnet, n\u00e4mlich die menschliche Interaktion und der unmittelbare Gedankenaustausch, muss beim E-Learning erst einmal virtuell rekonstruiert werden. Um diese Schwierigkeit wissen die Anbieter heute nat\u00fcrlich: Das ist auch der Grund daf\u00fcr, warum euch eure Sprachen-App nicht in Ruhe lassen wird, bis ihr euer Tagesziel erreicht habt.<\/p>\n<p>Andererseits bieten Online-Kurse auch ganz andere M\u00f6glichkeiten, da sie weder zeitlich noch r\u00e4umlich gebunden sind. Stattdessen k\u00f6nnen Inhalte nach Belieben f\u00fcr verschiedene Medien aufbereitet werden und selbst komplexe Themen lassen sich verst\u00e4ndlich sowie visuell ansprechend gestalten. Das geht auch ohne gro\u00dfen Aufwand, bedenkt man etwa die technische Umsetzung von Video-Tutorials in Zeiten von <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2017\/05\/e-recruiting-mit-snapchat\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Snapchat<\/a> &amp; Co.<\/p>\n<h3>Zwischen PC-Skills, Coding-Portal und Wirtschafts-Kurs: Heute hier, morgen dort<\/h3>\n<p>Diese Chance lassen die zahlreichen Anbieter von E-Learning Plattformen nicht ungenutzt: So ist die Branche in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und es gibt kein Thema, f\u00fcr das es nicht bereits eine Flut an Angeboten g\u00e4be. Allein zum Lernen von Programmiersprachen kann man sich durch ein Dutzend etablierter Portale klicken, von Codeacademy bis Udacity, ohne je ein Buch aufzuschlagen.<\/p>\n<p>Viele davon sind kostenpflichtig und auf eine langfristige Nutzung angelegt. Die meisten bieten jedoch auch Lizenzmodelle f\u00fcr den kleinen Geldbeutel an oder machen regelm\u00e4\u00dfig verg\u00fcnstigte Sonderangebote, wie etwa Udemy. Dar\u00fcber hinaus gibt es im Netz eine Menge frei zug\u00e4nglichen Contents, wozu wir gleich noch kommen werden.<\/p>\n<p>Die Frage stellt sich also weniger nach der Verf\u00fcgbarkeit von E-Learning Plattformen, sondern eher danach, was f\u00fcr einen selbst geeignet ist und auch beruflich voranbringen kann. Und l\u00e4ngst nicht alle Angebote und Formate sind p\u00e4dagogisch wertvoll oder haben die Tiefe, die es f\u00fcr nachhaltige Lernprozesse braucht: Ein inspirierender <a href=\"https:\/\/www.ted.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">\u201eTedTalk\u201c<\/a> zur Mittagspause ersetzt noch nicht die Abendschule.<\/p>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Lektion 3: Open-Source-Projekte und Collaborative Learning<\/h2>\n<p>Ein bekanntes Beispiel daf\u00fcr, wie sich eine E-Learning Plattform auf gemeinn\u00fctziger Basis entwickeln kann, ist die Khan Academy. Salman Khan wollte urspr\u00fcnglich nur seiner Cousine Nachhilfe in Mathe geben und fing 2006 damit an, Tutorials auf Youtube hochzuladen. Inzwischen hat die Seite \u00fcber 1,6 Milliarden Aufrufe und monatlich etwa 15 Mio. Nutzer weltweit.<\/p>\n<p>Im Netz gibt es zahlreiche \u00e4hnliche Beispiele, wie man sich online selbstst\u00e4ndig <a href=\"https:\/\/docs.oracle.com\/javase\/tutorial\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Java<\/a> oder HTML-Skills aneignen kann, ohne je eine Schule von innen gesehen zu haben (au\u00dfer vielleicht die \u201ew3schools\u201c). Das Sch\u00f6ne am Internet ist ja, dass man zusammen weniger allein ist: Immerhin gibt es viele Open-Source-Projekte wie GitHub, wo man gemeinschaftlich an Software-L\u00f6sungen arbeiten und nebenbei Neues lernen kann. Das Stichwort lautet hier kollaboratives Lernen (<i>collaborative learning<\/i>), das E-Learning Plattformen auf ein neues Level heben.<\/p>\n<p>Auch wenn sicherlich nicht jeder <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/Landing\/softwareentwickler\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Programmierer<\/a> den Open-Source-Ansatz atmet, so lebt die Coder-Community doch seit ihren Anf\u00e4ngen davon, dass jeder etwas dazulernen kann \u2013 immer und \u00fcberall. Unabh\u00e4ngig davon, ob er nun aus Deutschland oder Bangladesch kommt, er eine \u201esie\u201c ist oder ob er flie\u00dfend C++ \u201espricht\u201c \u2013 oder nur C.<\/p>\n<h2>Lektion 4: E-Learning Plattformen intelligent nutzen \u2013 so profitiert auch der Arbeitgeber<\/h2>\n<p>Apropos: \u201eLebenslanges lernen\u201c ist ja noch so ein Stichwort, das nicht nur von der Europ\u00e4ischen Kommission gefordert\/ gef\u00f6rdert wird. Auch der eigene Arbeitgeber kann seinen Anteil dazu beitragen und sogar selbst davon profitieren: Wie <a href=\"https:\/\/www.checkpoint-elearning.de\/wissen\/elearning-ist-favorit-bei-deutschen-personalern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">eine Forsa-Studie<\/a> gezeigt hat, ist E-Learning unter deutschen Personalern l\u00e4ngst kein Fremdwort mehr, vielmehr eine beliebte Wahl f\u00fcr die berufliche Weiterbildung.<\/p>\n<p>Bei den vielen Angeboten, die es mittlerweile gibt, ist f\u00fcr jeden Arbeitnehmer etwas dabei. Das wiederum steigert die Motivation der Mitarbeiter. Zudem sind Online-Kurse in der Regel g\u00fcnstiger als das Business-Wochenendseminar in Kitzb\u00fchel, da freut sich auch der Arbeitgeber.<br \/>\nEin E-Learning-Seminar l\u00e4sst sich dagegen auch auf dem heimischen Sofa absolvieren: So lassen sich die gesetzlich garantierten f\u00fcnf Tage <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2016\/08\/bildungsurlaub-was-genau-ist-das-und-wer-hat-darauf-anspruch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bildungsurlaub<\/a> im Jahr \u00fcbrigens auch verbringen &#8211; das gilt allerdings nur f\u00fcr zertifizierte Kurse!<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Wenn man genau wei\u00df, was man lernen m\u00f6chte, dann k\u00f6nnen E-Learning Plattformen wertvolle Begleiter bei der individuellen oder <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/fuer-unternehmen\/weiterbildung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">beruflichen Weiterbildung<\/a> sein. Wer schnell und zielstrebig bestimmte technische Skills-Sets erwerben oder sein Fachwissen erweitern m\u00f6chte, hat heute gute Chancen. Wer dagegen nur einen g\u00fcnstigen Online-Kurs mal eben \u201emitnehmen\u201c will, kann von der Flut an Angeboten auch leicht erschlagen sein.<\/p>\n<p>Wie so oft im Leben trifft auch hier der Spruch: Die Mischung macht\u2018s! Sicherlich sind Online-Kurse nicht f\u00fcr jeden Lerntyp geeignet, aber ausprobieren geht \u00fcber studieren. Andererseits gilt: Ausschlie\u00dflich auf E-Learning Plattformen seine Zeit zu verbringen, kann die realen Erfahrungen nicht ersetzen, die in analogen Lernsituationen gemacht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wissbegierige Menschen, die sich heute beruflich oder pers\u00f6nlich weiterbilden m\u00f6chten, kommen an E-Learning Plattformen kaum noch vorbei. Dabei sind Online-Kurse so alt wie das Internet. 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