{"id":19761,"date":"2019-02-12T09:34:45","date_gmt":"2019-02-12T08:34:45","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=19761"},"modified":"2021-04-07T14:17:01","modified_gmt":"2021-04-07T12:17:01","slug":"liebe-im-buero","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2019\/02\/liebe-im-buero\/","title":{"rendered":"Liebe im B\u00fcro"},"content":{"rendered":"<p>Passend zum Valentinstag in dieser Woche dreht sich heute bei uns alles rund um die Liebe. Wir verbringen mehr als ein Drittel des Tages am Arbeitsplatz. Da ist es nicht ungew\u00f6hnlich, dass viele auch ihren Partner dort kennenlernen. Heute wollen wir euch daher mal ein paar Tipps an die Hand geben, worauf ihr achten solltet, wenn es euch erwischt hat. \ud83d\ude09<\/p>\n<h2>Die Partnerb\u00f6rse B\u00fcro<\/h2>\n<p>Neben dem Freundeskreis und der Bar ist der Arbeitsplatz einer der h\u00e4ufigsten Orte, an denen man sich verliebt. Tats\u00e4chlich hat sich im Schnitt etwa jeder Dritte schon mal in einen Kollegen verliebt. Aus einem vielleicht anf\u00e4nglich harmlosen B\u00fcroflirt kann dann auch ganz schnell eine feste Beziehung werden. Die Frage ist nur, wie geht man jetzt damit um?<\/p>\n<p>Prinzipiell habt ihr zwei M\u00f6glichkeiten: von Anfang an offen mit eurer Beziehung umgehen und die anderen Kollegen und auch den Chef einweihen oder das Ganze erstmal geheim halten und sehen wie sich alles entwickelt.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich gibt es Firmen, in denen Beziehungen unter Angestellten komplett verp\u00f6nt, wenn nicht sogar untersagt sind. In manchen Unternehmen sind sie nur unter bestimmten Umst\u00e4nden problematisch, wenn das P\u00e4rchen zum Beispiel in der gleichen Abteilung t\u00e4tig ist oder sich die Arbeit der beiden direkt beeinflusst. Es gibt aber auch Unternehmen, in denen Beziehungen zwischen Arbeitskollegen v\u00f6llig unproblematisch sind.<\/p>\n<p>Wie ihr mit eurer Beziehung umgehen solltet, h\u00e4ngt also zum Teil auch davon ab, wie es in eurem Unternehmen generell gehandhabt wird. Vielleicht habt ihr ja einen Kollegen des Vertrauens, den ihr vorab einweihen und euch den ein oder anderen Tipp abholen k\u00f6nnt. Falls es schon einmal einen vergleichbaren Fall gab, k\u00f6nnt ihr euch daran orientieren und eventuelle H\u00fcrden gleich von Anfang an umschiffen.<\/p>\n<h2>Die Bombe platzt<\/h2>\n<p>Wenn ihr euch dazu entschlie\u00dft, eure Beziehung zu ver\u00f6ffentlichen, dann solltet ihr die Hierarchie ber\u00fccksichtigen. Es ist besser, den Chef pers\u00f6nlich zu informieren, bevor er es \u00fcber den Flur-Funk erf\u00e4hrt. Angriff ist in dem Fall die beste Verteidigung. \ud83d\ude42 Das gibt euch die M\u00f6glichkeit, euch auf das Gespr\u00e4ch vorzubereiten und alles in die richtigen Bahnen zu lenken. Achtet im Gespr\u00e4ch vor allem darauf, professionell zu bleiben. Die rosarote Brille ist zwar sch\u00f6n, hat hier aber nichts zu suchen. Gebt eurem Chef klar zu verstehen, dass ihr wisst, dass es eine schwierige Situation sein kann und wie ihr damit umgehen wollt. Stellt klar, dass ihr Berufliches und Privates trennen k\u00f6nnt und die Arbeit nicht leiden wird.<\/p>\n<p>Seid ihr beide in verschiedenen Abteilungen und bedingt sich eure Arbeit nicht direkt, sollte es in der Regel kein Problem sein. Je enger ihr allerdings zusammenarbeitet, desto schwieriger k\u00f6nnte sich das Ganze gestalten. Zeigt, dass ihr euch der m\u00f6glichen Schwierigkeiten bewusst seid und damit umgehen k\u00f6nnt. So k\u00f6nnt ihr den Bedenken von Anfang an entgegenwirken.<\/p>\n<p>Ein Sonderfall ist nat\u00fcrlich die Beziehung mit einem Vorgesetzten. In dieser Situation kommt die <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2015\/06\/geruechtekueche-arbeitsplatz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ger\u00fcchtek\u00fcche<\/a> schnell in Gang. Auch hier gilt: geht professionell damit um. Lasst euch durch Kommentare oder Ger\u00fcchte nicht verunsichern.<\/p>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Worst Case: es ging leider schief<\/h2>\n<p>Eine Beziehung am Arbeitsplatz kann viele Vorteile mit sich bringen. Das k\u00f6nnen einfache Dinge wie ein gemeinsamer Arbeitsweg und damit eventuell gesparte Kosten sein, aber auch die gegenseitige Unterst\u00fctzung bzw. das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Probleme. Der Partner hat Einblick in die Situation auf Arbeit und kann so manchen \u00c4rger besser nachvollziehen.<\/p>\n<p>Sollte die Beziehung allerdings nicht funktionieren und die Trennung folgt, ergeben sich ganz neue Probleme. L\u00e4uft die Trennung gesittet und im beiderseitigen Einverst\u00e4ndnis ab, geht man getrennte Wege und alles ist gut. Ein Fall, der leider nicht unbedingt der Regel entspricht. Meistens kommt die Entscheidung zur Trennung eher von einer Partei, die andere Seite bleibt geknickt zur\u00fcck. Durch die gemeinsame Arbeit kann man sich in der schwierigen Phase danach nicht aus dem Weg gehen. Dies birgt nat\u00fcrlich eine Menge Konfliktpotential! Hierin liegt auch der Grund, weswegen viele Arbeitgeber Beziehungen zwischen Angestellten sehr kritisch gegen\u00fcber stehen. Klar ist es schwierig bereits zu Beginn einer neuen Liebe schon an das Aus zu denken. Die rosarote Brille hat einen voll im Griff und man sieht erstmal nur die sch\u00f6nen Seiten. Aber wenn Berufliches und Privates aufeinander treffen, solltet ihr die m\u00f6glichen Konsequenzen nicht v\u00f6llig ausblenden. Manchmal reicht ein <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/07\/urlaub-hauptsache-weg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Urlaub<\/a>, um die Gedanken zu sortieren und Distanz zu schaffen. Wichtig ist jetzt vor allem: versucht die privaten Probleme von der Arbeit zu trennen. Das ist in so einer Situation alles andere als einfach! Die letztm\u00f6gliche Konsequenz, wenn man mit dem Szenario nicht zurechtkommt, ist die K\u00fcndigung. Dies sollte allerdings wirklich das letzte und extremste Mittel und sehr gut \u00fcberlegt sein.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Geht man eine Beziehung mit Arbeitskollegen ein, sollte man sich der m\u00f6glichen Folgen von Beginn an bewusst sein. Auf der einen Seite kann es viele Probleme mit sich bringen, wenn sich Privates und Berufliches vermischen. Diese Probleme k\u00f6nnen dann nicht nur die <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2013\/04\/karriereplanung-wann-fange-ich-an\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karriere<\/a>, sondern auch das private Leben belasten. Auf der anderen Seite sucht man sich in der Regel nicht aus, in wen man sich verliebt. Alles in allem eine heikle Situation.<\/p>\n<p>Wagt man den Schritt in die Beziehung, dann gilt es vor allem am gleichen Strang zu ziehen! Entscheidet gemeinsam, wie ihr auf Arbeit damit umgehen wollt. Wollt ihr es erstmal f\u00fcr euch behalten und abwarten, wie sich alles entwickelt, oder von Beginn an offen damit umgehen und alle einweihen? Wichtig ist, dass beide damit einheitlich verfahren. Wenn ihr euch gegenseitig den R\u00fccken st\u00e4rkt und von Anfang an mit dem n\u00f6tigen Fingerspitzengef\u00fchl an die Sache ran geht, dann kann es auch mit dem Happy End klappen. \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Passend zum Valentinstag in dieser Woche dreht sich heute bei uns alles rund um die Liebe. Wir verbringen mehr als ein Drittel des Tages am Arbeitsplatz. Da ist es nicht ungew\u00f6hnlich, dass viele auch ihren Partner dort kennenlernen. 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