{"id":20024,"date":"2019-03-26T09:50:11","date_gmt":"2019-03-26T08:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=20024"},"modified":"2021-04-08T11:57:43","modified_gmt":"2021-04-08T09:57:43","slug":"was-bringt-time-tracking-am-arbeitsplatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2019\/03\/was-bringt-time-tracking-am-arbeitsplatz\/","title":{"rendered":"Was bringt Time-Tracking am Arbeitsplatz?"},"content":{"rendered":"<p>Die meisten Unternehmen haben inzwischen erkannt: Zeit ist eine knappe, f\u00fcr einige sogar die wichtigste Ressource. Kein Wunder also, dass in unserer digitalisierten Arbeitswelt neben der Zeit<i>planung<\/i> auch die (elektronische) Zeit<i>erfassung<\/i> l\u00e4ngst zum Berufsalltag geh\u00f6rt. Aber muss am Arbeitsplatz wirklich immer und alles \u201egetrackt\u201c werden? L\u00e4sst sich diese Zeit nicht sinnvoller einsetzen? Und was ist mit kreativen T\u00e4tigkeiten, passen die \u00fcberhaupt in einen Zeitplan? Wir haben uns das Thema f\u00fcr euch mal genauer angesehen. Starten wir mit einem Erfahrungsbericht:<\/p>\n<h2>Die Zeit l\u00e4uft: Time-Tracking im Selbstversuch<\/h2>\n<p>Seit einigen Monaten nutzen wir in unserem Entwicklungsteam das <a href=\"\u201chttps:\/\/toggl.com\/\u201c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"> Tracking-Tool \u201etoggl\u201c<\/a>, um unsere Arbeitszeiten festzuhalten. Davor haben wir schon andere Mittel der Zeiterfassung probiert, aber mit toggl sind wir bisher am besten zurechtgekommen. Bereits in der kostenlosen Version stehen neben individueller und Team-Zeiterfassung auch n\u00fctzliche Reporting- und Export-Funktionen zur Verf\u00fcgung. Zudem ist toggl sowohl im Browser als auch als Desktop- oder mobile App erh\u00e4ltlich. Insgesamt ist die Nutzung unkompliziert und macht mittels einiger Gamification-Elemente sogar richtig Spa\u00df.<\/p>\n<p>Mein pers\u00f6nlicher Eindruck ist, dass ich ein besseres Gef\u00fchl daf\u00fcr entwickelt habe, wie viel Zeit f\u00fcr bestimmte Aufgaben (tats\u00e4chlich) n\u00f6tig ist. Das direkte Feedback hilft bei der Selbstkontrolle: \u201eMensch, jetzt sitzt du schon \u00fcber eine Stunde an diesem Blogartikel, dabei wolltest du dir doch nur 30 Minuten Zeit f\u00fcr die Recherche nehmen\u2026\u201c Die Erinnerungsfunktion empfinde ich pers\u00f6nlich als hilfreich, aber ich kann auch verstehen, wenn andere dies als \u201eG\u00e4ngelung\u201c wahrnehmen.<\/p>\n<p>Die M\u00f6glichkeit, sich Reports ausgeben zu lassen, ist \u00e4u\u00dferst vorteilhaft. So minimiert sich der Aufwand, um zum Beispiel am Ende der Woche f\u00fcr die Lohnbuchhaltung die eigenen Arbeitszeiten in ein anderes System zu \u00fcbertragen. Das bietet sich insbesondere dann an, wenn man in mehreren Projekten gleichzeitig aktiv ist. Daher werden solche Tools auch gerne von Freelancern genutzt, manche Features \u2013 wie die automatische Rechnungslegung \u2013 wurden sogar eigens f\u00fcr <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2016\/05\/wir-vermitteln-it-freelancer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Selbstst\u00e4ndige<\/a> entwickelt!<\/p>\n<p>Allerdings kann auch bezweifelt werden, welche Erkenntnisse sich aus der erfassten Arbeitszeit tats\u00e4chlich gewinnen lassen. Man stellt sich die Frage: Was n\u00fctzen mir die ganzen Daten, wenn die Einsch\u00e4tzung eines erfahrenen Kollegen genauso verl\u00e4sslich ist? Vor allem f\u00fcr junge Menschen oder solche, die gerade eine neue T\u00e4tigkeit aufgenommen oder einen Berufswechsel hinter sich haben, eignet sich Time-Tracking. Die Nutzung solcher Tools kann dabei helfen, ein Gef\u00fchl f\u00fcr den eigenen Lernfortschritt zu entwickeln und so eigene Erfahrungswerte auszubilden.<\/p>\n<p>Ich denke, dass sich Time-Tracking dazu eignet \u201everkrustete Strukturen\u201c in Unternehmen aufzubrechen. Bestehende Prozesse kann man so unvoreingenommen und aufgrund valider Daten neu bewerten. Das klingt in der Theorie einfacher, als es sich in der Praxis umsetzen l\u00e4sst. Also beenden wir unseren kleinen Selbstversuch an dieser Stelle, gehen nochmal einen Schritt zur\u00fcck und fragen danach, aus welchem Grund wir unsere Arbeitszeit \u00fcberhaupt erfassen m\u00fcssen.<\/p>\n<h2>Time is little \u2013 und auch die Aufmerksamkeit ist knapp<\/h2>\n<p>Ebenso wie die Zeit ist unsere Aufmerksamkeit ein knappes Gut: Beides ist nur begrenzt verf\u00fcgbar, aber unsere Aufmerksamkeit wird st\u00e4ndig beansprucht \u2013 und wir sind gefordert, damit gut zu haushalten. So haben sich unbemerkt viele \u201eHelferlein\u201c in unseren Alltag geschlichen, etwa um Termine zu planen oder erledigte Aufgaben zu dokumentieren. Zeiterfassung ist dabei der kleine Bruder des Buzzwords \u201eZeitmanagement\u201c. Schicke Tracking-Apps sind nur einen Daumendruck entfernt, sie versprechen einen selbstbestimmten Lebenswandel durch die Optimierung unserer <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/07\/work-life-verquickung-fruher-hatten-wir-freunde-heute-haben-wir-kollegen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Frei-)Zeit<\/a>. Aber sie fordern eben auch unsere Aufmerksamkeit und Energie \u2013 und sind damit im schlimmsten Fall nur weitere \u201eZeitfresser\u201c.<\/p>\n<p>Im beruflichen Kontext sieht das etwas anders aus: Hier bedeutet ein effizienter Umgang mit der eigenen Arbeitszeit, dass Mitarbeiter die verf\u00fcgbaren Ressourcen optimal nutzen. Das ist das betriebswirtschaftliche Einmaleins. Je nach Art der T\u00e4tigkeit ist die Einhaltung fester Time-Slots sogar Voraussetzung, dass bestimmte Prozesse im Unternehmen \u00fcberhaupt funktionieren bzw. die Kollegen ihre Arbeit machen k\u00f6nnen. Wenn etwa eine Managerin im produzierenden Bereich keinen \u00dcberblick dar\u00fcber hat, ob die geleistete Arbeitszeit effizient genutzt wird, kann sie auch keine realistische Planung f\u00fcr die Zukunft anstellen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-20032\" src=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/4k-wallpaper-clock-countdown-1447235-300x199.jpg\" alt=\"Uhr Countdown\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/4k-wallpaper-clock-countdown-1447235-300x199.jpg 300w, https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/4k-wallpaper-clock-countdown-1447235-150x100.jpg 150w, https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/4k-wallpaper-clock-countdown-1447235-768x511.jpg 768w, https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/4k-wallpaper-clock-countdown-1447235-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/4k-wallpaper-clock-countdown-1447235-810x539.jpg 810w, https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/4k-wallpaper-clock-countdown-1447235-1140x758.jpg 1140w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nicht zuletzt ist eine solche Einstellung aber auch ein Ausdruck von Professionalit\u00e4t: Wer seine Arbeit ernst nimmt, m\u00f6chte seine Zeit gerne optimal nutzen k\u00f6nnen. Und dazu geh\u00f6rt eben auch ein bewusster Umgang mit Zeit. Voraussetzung daf\u00fcr ist eine m\u00f6glichst objektive Erfassung derselben.<br \/>\nAber ist elektronische Zeiterfassung \u00fcberhaupt f\u00fcr alle Berufe relevant? Und warum sollte es gut \u00fcberlegt sein, bevor man sich f\u00fcr ein bestimmtes System entscheidet?<\/p>\n<h2>Elektronische Zeiterfassung bei der Arbeit<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend die Arbeitszeit in kleineren Unternehmen oftmals Vertrauenssache ist, sind sp\u00e4testens beim Mittelstandsunternehmen unterschiedliche Formen der elektronischen Zeiterfassung etabliert. Das kann manuell \u00fcber die altmodische Stechuhr oder aber vollautomatisch \u00fcber Chips oder Zugangskarten ablaufen. Dass es aus unternehmerischer Sicht durchaus sinnvoll sein kann, im Sinne der <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2015\/11\/so-optimierst-du-deine-produktivitaet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Produktivit\u00e4tssteigerung<\/a> die Arbeitszeit der Mitarbeiter zu erfassen und auszuwerten, haben wir bereits erl\u00e4utert \u2013 das wird wohl niemand bestreiten.<\/p>\n<p>Zum einen erm\u00f6glicht die elektronische Zeiterfassung individualisierte Arbeitszeitprofile: Durch die Digitalisierung verringert sich zudem der Aufwand f\u00fcr Personalabteilung und Lohnbuchhaltung enorm. Zum anderen bietet eine objektive und verl\u00e4ssliche Dokumentation der Arbeitszeit auch eine gewisse Sicherheit. Im Unterschied zur sogenannten Vertrauensarbeitszeit profitiert auch der Arbeitnehmer davon, etwa wenn es um eine faire Abrechnung von geleisteten \u00dcberstunden geht.<\/p>\n<p>Aber Time-Tracking bietet nicht nur Vorteile. F\u00fcr den einen oder anderen Chef mag es verlockend erscheinen zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob seine Mitarbeiter ihre Arbeitszeit auch effizient nutzen. Das Thema Vertrauen spielt dabei also eine gro\u00dfe Rolle. Eine l\u00fcckenlose digitale Erfassung signalisiert auch immer: \u201eIch habe dich im Blick.\u201c Werden die erhobenen Daten nur dazu genutzt, das Wettbewerbs- und Konkurrenzdenken der Mitarbeiter zu f\u00f6rdern, kann eine vermeintlich objektive Erfassung \u00e0 la \u201eDie Zahlen l\u00fcgen nicht!\u201c schnell das Betriebsklima vergiften.<\/p>\n<h3>Wie viel Kontrolle durch den Arbeitgeber ist beim Thema Zeiterfassung arbeitsrechtlich \u00fcberhaupt erlaubt?<\/h3>\n<p>Werfen wir doch einen kurzen Blick auf die rechtliche Situation: Prinzipielle Regelungen finden sich im Arbeitszeitgesetz (ArbZG), \u00c4nderungen in der gesetzlich vorgeschriebenen Zeiterfassung wurden zuletzt 2014 im Zuge des Mindestlohngesetzes vorgenommen.<\/p>\n<p>Anders als h\u00e4ufig angenommen, ist die Kontrolle der Arbeitszeit nicht grunds\u00e4tzlich verboten. Acht bis zehn Stunden am Tag sind zul\u00e4ssig und gelten als regul\u00e4re Arbeitszeit. Dazu z\u00e4hlen auch Ruhe- und Mittagspausen, deren Einhaltung gesetzlich vorgeschrieben ist. Mit dem Ende der t\u00e4glichen Arbeitszeit ist eine 11-st\u00fcndige Ruhepause garantiert, die man f\u00fcr einzelne Berufsfelder auch verk\u00fcrzen kann (z.B. Bereitschaftsdienst bei \u00c4rzten).<\/p>\n<p>Damit sich Arbeitgeber und -nehmer an die Regelungen halten k\u00f6nnen, braucht es nat\u00fcrlich eine Form der Zeiterfassung als gemeinsamer Grundlage.<\/p>\n<p>Vertrauen allein reicht da nicht aus: Wer <a href=\"\u201chttps:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2015\/11\/tricksen-bei-der-zeiterfassung-kann-den-job-kosten\/\u201c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bei der Zeiterfassung trickst<\/a>, kann berechtigterweise schnell den Job verlieren.<\/p>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wo bietet sich Time-Tracking an? Worauf sollte man achten?<\/h3>\n<p>Vor allem im Projektgesch\u00e4ft und im Dienstleistungssektor geh\u00f6rt eine verl\u00e4ssliche Zeiterfassung zum Standard, nicht nur um dem Kunden gegen\u00fcber transparent zu agieren und Rechenschaft ablegen zu k\u00f6nnen. Hier bieten professionelle Tools wie Atlassians \u201eJira\u201c zum Teil umfassende Funktionen an, von denen Time-Tracking nur ein kleiner Bestandteil ist.<\/p>\n<p>Software zur Zeiterfassung wird heutzutage h\u00e4ufig auch als App angeboten, und bietet zudem die M\u00f6glichkeit, verschiedene Ger\u00e4te zu synchronisieren. Es kann auch von Vorteil sein, verschiedene Optionen auszuprobieren, da jeder Typ anders tickt: F\u00fcr Menschen, die ein haptisches Feedback brauchen, kann ich beispielsweise den \u201eTimeular\u201c-W\u00fcrfel von ZEI empfehlen. Insbesondere die mobile Nutzung kann die Schwelle senken, solche Tools zu nutzen: So l\u00e4sst sich schnell und ohne gro\u00dfen Aufwand testen, ob ein neues System von Mitarbeitern angenommen wird.<\/p>\n<p>Nicht zu empfehlen sind dagegen Standard-L\u00f6sungen! Jedes Unternehmen ist anders aufgestellt und braucht daher ein individuell zugeschnittenes System. Die Akzeptanz eines Tools h\u00e4ngt wesentlich davon ab, ob die Mitarbeiter selbst einen Nutzen darin sehen und f\u00fcr sich gewinnbringend einsetzen k\u00f6nnen. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn sie sich sp\u00fcrbar besser auf wichtige(re) Aufgaben konzentrieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Bestimmte Aufgaben erfordern andere Formen der Zeiterfassung<\/h3>\n<p>Doch nicht alle T\u00e4tigkeiten sind gleich. Es gibt eine nat\u00fcrliche Spannung zwischen Routinearbeiten, die festgelegten Mustern folgen und beliebig wiederholbar sind, ergo sich gut messen und optimieren lassen \u2013 und eher kreativen Aufgaben, f\u00fcr die Freir\u00e4ume geschaffen werden m\u00fcssen, nicht Zeitpl\u00e4ne. Nicht zu verwundern also, dass sich bei manchen Arbeitnehmern mitunter \u00c4rger \u00fcber die leidige Zeiterfassung einstellt, die sie gerade bei nicht-standardisierten T\u00e4tigkeiten als unn\u00f6tig und l\u00e4stig empfinden.<\/p>\n<h2>Kreativit\u00e4t auf Knopfdruck: Sei kreativ \u2013 aber bitte jetzt!<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-18652 alignleft\" src=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Pioniere-Denkblase_TeroVesalainen_pixabaycom-300x188.jpg\" alt=\"Pioniere-Denkblase Quelle: TeroVesalainen\/pixabay.com\" width=\"300\" height=\"188\" srcset=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Pioniere-Denkblase_TeroVesalainen_pixabaycom-300x188.jpg 300w, https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Pioniere-Denkblase_TeroVesalainen_pixabaycom-150x94.jpg 150w, https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Pioniere-Denkblase_TeroVesalainen_pixabaycom-768x480.jpg 768w, https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Pioniere-Denkblase_TeroVesalainen_pixabaycom.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Das Wesen von Kreativit\u00e4t besteht genau darin, dass die verf\u00fcgbare Zeit eben nicht \u201eeffizient\u201c genutzt und auch kein bestimmtes Ergebnis erzielt werden muss. Stattdessen handelt es sich um einen Raum der Mu\u00dfe, den man individuell gestalten muss und der schlicht nicht messbar ist. Ein paar Beispiele, wo die Zeiterfassung nicht an erster Stelle stehen sollte:<\/p>\n<ul>\n<li>Aufgaben sollten von ihren Bearbeitern nicht getrennt betrachtet werden, denn Menschen gehen die ihnen gestellten Aufgaben ganz verschieden an. Insbesondere in kreativen Berufsfeldern wie Marketing, Design oder sogar <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/Landing\/softwareentwickler\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">beim Programmieren<\/a> gibt es Arbeitsanteile, die einen subjektiven Zugang und mitunter auch Zeiteinheiten erfordern, die nicht von vornherein festgelegt sind.<\/li>\n<li>Dar\u00fcber hinaus gehen Menschen mit Timern, Countdowns und automatischen Erinnerungen, die eigentlich den Alltag strukturieren helfen sollen, unterschiedlich um. Was die eine als hilfreich empfindet, l\u00f6st beim anderem unn\u00f6tigen Stress und Schwei\u00dfausbr\u00fcche aus.<\/li>\n<li>Eine einseitige Fokussierung auf die Arbeitszeit kann zur Folge haben, dass das Ergebnis bzw. die Qualit\u00e4t der Arbeit darunter leidet. Ein stark reglementiertes Zeitmanagement ist in einigen Berufsfeldern weniger angebracht. Denkt man etwa an die h\u00e4usliche Krankenpflege oder soziale Dienste, wo menschliche Beziehungen an erster Stelle stehen. Zeit zu haben bzw. sich diese zu nehmen ist dabei wichtiger als eine objektive Einsch\u00e4tzung der Arbeitszeit.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Time over: Was bringt Time-Tracking wirklich?<\/h2>\n<p>Wie wir gesehen haben, kann elektronische Zeiterfassung viele Gesichter haben. Die verschiedenen T\u00e4tigkeiten der <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/category\/neue-arbeitswelt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">modernen Berufswelt<\/a> erfordern einen differenzierteren Umgang mit dem Thema, eine einfache Antwort gibt es nicht. Daher kann ich euch nur ermuntern: Probiert verschiedene Formen der Zeiterfassung aus, wenn ihr die M\u00f6glichkeit dazu habt. Und macht euch stets bewusst, wof\u00fcr ihr Time-Tracking wirklich nutzen wollt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die meisten Unternehmen haben inzwischen erkannt: Zeit ist eine knappe, f\u00fcr einige sogar die wichtigste Ressource. Kein Wunder also, dass in unserer digitalisierten Arbeitswelt neben der Zeitplanung auch die (elektronische) Zeiterfassung l\u00e4ngst zum Berufsalltag geh\u00f6rt. Aber muss am Arbeitsplatz wirklich immer und alles \u201egetrackt\u201c werden? L\u00e4sst sich diese Zeit nicht sinnvoller einsetzen? 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