{"id":21041,"date":"2023-03-17T17:31:13","date_gmt":"2023-03-17T16:31:13","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=21041"},"modified":"2023-06-23T13:22:42","modified_gmt":"2023-06-23T11:22:42","slug":"karriere-und-schwangerschaft-wie-man-beides-erfolgreich-meistert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2023\/03\/karriere-und-schwangerschaft-wie-man-beides-erfolgreich-meistert\/","title":{"rendered":"Karriere und Schwangerschaft: Wie man beides erfolgreich meistert"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Schwangerschaft ist f\u00fcr eine Frau die aufregendste und einschneidenste Zeit in ihrem Leben. Sie muss sich vielen Ver\u00e4nderungen und Herausforderungen stellen, die mit der Schwangerschaft einhergehen. Insbesondere ist das wichtig, wenn man w\u00e4hrend der Schwangerschaft arbeiten geht. In diesem Blogartikel geben wir dir Tipps, wie man die Schwangerschaft am Arbeitsplatz meistert, welche Rechte und Konsequenzen auf dich zukommen und welche rechtlichen Grundlagen es gibt.<\/p>\n<p>Zudem bekomsmt du Antworten auf Fragen wie: Was darf mein Arbeitgeber von mir w\u00e4hrend meiner Schwangerschaft verlangen? Was sind meine Rechte, wozu darf und <u>muss<\/u> ich nein sagen?<\/p>\n<h2>Mutterschutz in Deutschland<\/h2>\n<p>Die erste gesetzliche Regelung in der Bundesrepublik zum Thema Mutterschutz wurde 1952 eingef\u00fchrt. Sp\u00e4ter, im Mai 2017, wurden die Regelungen noch einmal \u00fcberabreitet und erneut ver\u00f6ffentlicht. In Kraft traten die neuen Regelungen zum 01. Januar 2018. Neu hinzukam, dass die Mutterschutzregelungen auch bei Frauen in der Ausbildung, im Studium gelten und nicht nur f\u00fcr die Arbeitswelt. So ist geregelt, dass sie weiterhin ihrer T\u00e4tigkeit nachgehen k\u00f6nnen, aber ohne zu riskieren, die eigene Gesundheit oder die des Babys zu gef\u00e4hrden. Sie genie\u00dfen in dieser Zeit einen besonderen Schutz.<\/p>\n<h3>1. Regelungen &amp; Besch\u00e4ftigungsverbote zum Mutterschutz<\/h3>\n<p>Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) gibt vor, dass die Arbeitnehmerin in den letzten sechs Wochen vor der Entbindung von ihrem Arbeitgeber nicht besch\u00e4ftigt werden darf, au\u00dfer sie verlangt es ausdr\u00fccklich. Ebenso wie acht Wochen danach. Das nennt man die Mutterschutzfrist bzw. Mutterschaftsurlaub. Kommt es zu Mehrlingsgeburten, Fehlgeburten oder werden Behinderungen festgestellt, verl\u00e4ngert sich die Schutzfrist auf 12 Wochen nach der Geburt.<\/p>\n<p>Die Mutterschutzfrist greift f\u00fcr Frauen im Berufsleben, ob Praktikum, Berufsausbildung, Studium oder regul\u00e4rer Arbeit.Jedoch kann es auch schon vorher zu einem Besch\u00e4ftigungsverbot kommen.<\/p>\n<p>Es gibt zwei verschiedene Arten eines Besch\u00e4ftigungsverbotes. Eines, welches von einem Arzt diagnostiziert wird, und eines, dass dein Arbeitgeber aussprechen kann. Bringt deine normale T\u00e4tigkeit dich und dein Ungeborenes in Gefahr, muss dein Arbeitgeber das untersagen. Das greift bei Arbeit mit schwerer k\u00f6rperlicher Belastung und bei der Arbeit mit z.B. Giftstoffen, \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Hitze, K\u00e4lte und N\u00e4sse. Aufgrund der mit diesen Berufen verbundenen Risiken, k\u00f6nnen Berufe wie Chemikerin, G\u00e4rtnerin, Bademeisterin und Arbeit in der W\u00e4scherei nicht mehr sicher ausge\u00fcbt werden. Ein \u00e4rztliches Besch\u00e4ftigungsverbot dagegen wird ausgesprochen, wenn deine allt\u00e4glichen Arbeiten sich negativ auf die Schwangerschaft auswirken k\u00f6nnen. Das ist f\u00fcr jede Schwangere unterschiedlich. Ohne ein Besch\u00e4ftigungsverbot greifen trotzdem einige Regeln, um dich zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rt, dass Nachtarbeit sowie Sonn-und Feiertagsarbeit untersagt ist. Es sei den,n du sagt ausdr\u00fccklich, dass du das m\u00f6chtest. Daf\u00fcr musst du einen Arzt aufsuchen und \u00a0dir eine Bescheinigung ausstellen lassen, dass du daf\u00fcr fit genug bist. Das Einverst\u00e4ndnis dazu kannst du jedoch jederzeit wieder zur\u00fccknehmen.<\/p>\n<p>Selbst wenn ein Kollege oder eine Kollegin mal ausf\u00e4llt, mehr als 8,5 Stunden darfst du am Tag nicht mehr arbeiten &#8211; d.h. keine \u00dcberstunden mehr f\u00fcr dich.<\/p>\n<p>Eine weitere Besonderheit des Mutterschutzes ist der besondere K\u00fcndigungsschutz. Dieser besagt, dass du ab dem Zeitpunkt deiner Schwangerschaft bis vier Monate nach der Geburt danach nicht gek\u00fcndigt werden darfst.<\/p>\n<h3>2. Nichteinhaltung der Regelung<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ab dem Tag, an dem du deinem Arbeitgeber mitteilst, dass du schwanger bist, greifen bei dir alle Rechten und Pflichten des Mutterschutzes.<\/p>\n<p>Was aber, wenn sich dein Arbeitgeber nicht an das Gesetz h\u00e4lt?<\/p>\n<p>Nun, das kann ziemlich teuer f\u00fcr ihn enden&#8230; Je nach Schwere des Versto\u00dfes muss der Arbeitgeber zwischen 2.500 \u20ac und 15.000 \u20ac daf\u00fcr zahlen. Die Strafen bzw. Tatbest\u00e4nde reichen von Ordnungswidrigkeit bis hin zu einer Straftat. So kann es also auch dazu kommen, dass dein Arbeitgeber in schweren F\u00e4llen bis zu ein Jahr hinter Gittern sitzen muss. Entschieden wird nach bestimmten Faktoren, beispielsweise wie sehr wurden Mutter und Kind gef\u00e4hrdet? Wurde der Arbeitgeber deswegen schon einmal bestraft? Handelte der Arbeitgeber vors\u00e4tzlich oder fahrl\u00e4ssig, z.B. konnte oder wollte er einen wirtschaftlichen Vorteil daraus ziehen? Selbst wenn die Arbeitnehmerin darauf besteht, mehr oder schwerer zu arbeiten sowie Nachtschichten oder an Feiertagen zu arbeiten, muss der Arbeitgeber dies unterbinden. Zudem sollte die werdende Mutter abw\u00e4gen, ob dies wirklich das richtige f\u00fcr das ungeborene Kind ist.<\/p>\n<h3>3. Arbeitsplatzgestaltung w\u00e4hrend der Schwangerschaft<\/h3>\n<p>Deine Kollegin raucht am Arbeitsplatz? Ab jetzt nicht mehr. Dein Arbeitgeber muss daf\u00fcr sorgen, dass dein Arbeitsplatz frei von Nikotin ist &#8211; egal ob Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas oder anderes.<\/p>\n<p>Bessere Ergonomie am Arbeitsplatz ist das A und O w\u00e4hrend der Schwangerschaft. Diese kann durch extra daf\u00fcr vorgesehene B\u00fcrom\u00f6bel erreicht werden. Das ganzt\u00e4tige Sitzen kann einer Schwangeren besonders zusetzen. Daher ist es wichtig, immer mal kleine Pausen einzulegen, aufzustehen und sich zu bewegen. Diese beugen R\u00fcckenschmerzen nicht nur vor, sondern k\u00f6nnen auch helfen Wassereinlagerungen in den Beinen zu verhindern. Au\u00dferdem sind die kleinen Pausen ideal, um die M\u00fcdigkeit zu bek\u00e4mpfen, unter der Schwangere h\u00e4ufig leiden.<\/p>\n<p>Wichtig ist auch, dass du die M\u00f6glichkeit hast, regelm\u00e4\u00dfig deine Beine hochlegen zu k\u00f6nnen. Weiterhin kann auch Schwangerschaftsgymnastik kann am Arbeitsplatz ausgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Dein Arbeitgeber muss dir auch eine Liegem\u00f6glichkeit stellen, damit du deine Arbeit f\u00fcr einen Moment unterbrechen kannst, um dir eine Pause im Liegen zu genehmigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mutterschutz ist sehr wichtig f\u00fcr M\u00fctter und V\u00e4ter, um ihnen die ben\u00f6tigte Zeit zu geben, ihre neue Familiendynamik zu entwickeln. Man sollte sich \u00fcber die Gesetze und Unterschiede im Klaren sein, um die besten Bedingungen zu erhalten. In Deutschland gibt es zum Gl\u00fcck Gesetze, die M\u00fctter und V\u00e4ter sch\u00fctzen, z.B. das Verbot, Schwangere zu entlassen oder zu benachteiligen und das Recht auf Freistellung von der Arbeit w\u00e4hrend des Mutterschutzes. Aber es gibt auch Unterschiede in den Branchen, die man beachten sollte. Frisch gebackene Eltern brauchen in den ersten Monaten nach der Geburt Zeit, um sich auf ihr Baby und ihre Gesundheit zu konzentrieren. Das Mutterschutzgesetz bietet dir Sicherheit vor Nachteilen am Arbeitsplatz und die Chance, eine starke Beziehung zu deinem Baby aufzubauen. Das Thema ist zu umfassend, um es in einem einzigen Blogartikel abzudecken.<\/p>\n<p>Lies unseren Teil 2 zum Thema Mit Kindern im Job![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_btn title=&#8220;Wie man eine Balance findet, die f\u00fcr alle stimmt&#8220; color=&#8220;green&#8220; size=&#8220;lg&#8220; align=&#8220;center&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Ftowerconsult.de%2Fbewerberblog%2F2023%2F03%2Fmit-kindern-im-job%2F|target:_blank&#8220;][vc_column_text]<a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/stellenboerse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Du willst einen familienfreundlichen Arbeitgeber nach deiner Babypause finden? Schau in unserer Stellenb\u00f6rse vorbei!<\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Anmerk. d. Autorin:<\/strong> Dieser Beitrag gibt die rechtliche Situation nur allgemein und verk\u00fcrzt wieder. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit und ersetzt die individuelle Beratung im konkreten Einzelfall nicht. Jegliche Haftung wird trotz sorgf\u00e4ltiger Bearbeitung ausgeschlossen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Schwangerschaft ist f\u00fcr eine Frau die aufregendste und einschneidenste Zeit in ihrem Leben. Sie muss sich vielen Ver\u00e4nderungen und Herausforderungen stellen, die mit der Schwangerschaft einhergehen. Insbesondere ist das wichtig, wenn man w\u00e4hrend der Schwangerschaft arbeiten geht. 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