{"id":6384,"date":"2011-10-13T07:31:28","date_gmt":"2011-10-13T05:31:28","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=6384"},"modified":"2015-02-18T10:15:58","modified_gmt":"2015-02-18T09:15:58","slug":"kundigung-in-der-probezeit-was-tun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2011\/10\/kundigung-in-der-probezeit-was-tun\/","title":{"rendered":"K\u00fcndigung in der Probezeit: Was tun?"},"content":{"rendered":"<p>Eine K\u00fcndigung in der Probezeit durch den Arbeitgeber ist eine bl\u00f6de Sache. Vor allem f\u00fcr Berufsanf\u00e4nger ergeben sich dann aus so einer Situation oft gro\u00dfe Probleme bei der Jobsuche. Denn: Die Probezeit nicht \u00fcberstanden zu haben, bedeutet in der Regel, dass man den Aufgaben bzw. Anforderungen des Jobs nicht in dem Ma\u00dfe gewachsen war, wie es der Arbeitgeber erwartet hatte. Und da wird man dann eben stutzig.<!--more-->Der Kandidat bewirbt sich dann mit einem Arbeitszeugnis, das meist nach &#8222;naja, er\/sie hat halt ihre Aufgaben gut erledigt&#8220; klingt und in dem schwarz auf wei\u00df steht, dass die Probezeit nicht \u00fcberstanden wurde. Und so wird es fast hunderprozentig im Laufe der Bewerbung passieren, dass man nach den Gr\u00fcnden der K\u00fcndigung gefragt wird. Und nun?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte das Arbeitszeugnis gleich weglassen. Damit provoziert man aber wom\u00f6glich erst recht, dass der Personaler denkt: Da ist was faul. Und die Frage nach dem Zeugnis kommt dann sowieso. Also ist das keine gute Idee.<\/p>\n<p>Man sollte so offen, wie es m\u00f6glich ist, \u00fcber die Umst\u00e4nde der K\u00fcndigung sprechen ohne dabei \u00fcber den ehemaligen Arbeitgeber herzuziehen. Probleme zu verheimlichen bringt nicht viel, weil man erstens eh unter dem Verdacht steht, dass etwas nicht stimmt und weil zweitens fachliche Unsicherheiten sp\u00e4ter im Job eh herauskommen w\u00fcrden. Fehler zuzugeben und glaubhaft zu versichern, dass man verstanden habe und an sich arbeite, ist dann der beste Weg.<\/p>\n<p>Man sollte f\u00fcr den Fall gewappnet sein, dass man nach einer Referenz, also nach dem Kontakt zum ehemaligen Vorgesetzten oder einem Kollegen gefragt wird. So einen Kontakt sollte man parat haben und Idealfall sogar schon mit der m\u00f6glichen Referenzperson abgesprochen haben, dass es zu so einem Anruf kommen kann.<\/p>\n<p>Lagen die Gr\u00fcnde f\u00fcr die K\u00fcndigung wirklich beim Arbeitgeber, wird es mit der Erkl\u00e4rung doppelt schwer, denn mit Schuldzuweisungen steht man immer erst mal unter dem Verdacht, von sich selbst ablenken zu wollen. Eine M\u00f6glichkeit k\u00f6nnte es in einem solchen Fall sein, auf Arbeitgeberportale wie <a href=\"http:\/\/www.kununu.de\" target=\"_blank\">kununu.de<\/a> hinzuweisen, wenn es von anderen ehemaligen Kollegen \u00e4hnliche Kritiken gibt.<\/p>\n<p>Werden also Mitarbeiter systematisch aus unklaren Gr\u00fcnden gek\u00fcndigt oder gibt es Vorgesetzte, die unfaire Ma\u00dfst\u00e4be ansetzen, ist das vielleicht schon anderen passiert, die dar\u00fcber im Internet berichtet haben. Und dann kann man dem Personaler schon mal darauf hinweisen, dass er sich dar\u00fcber im Netz selbst ein Bild macht. Zum Thema Arbeitgeberbewertungsportale in der Bewerbung wird es demn\u00e4chst auch nochmal einen Beitrag geben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/is.gd\/uYEfsY\" target=\"_blank\">\u2192siehe auch unser Beitrag &#8222;Kein Arbeitszeugnis, was nun?&#8220;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine K\u00fcndigung in der Probezeit durch den Arbeitgeber ist eine bl\u00f6de Sache. 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