{"id":7026,"date":"2012-02-15T08:05:11","date_gmt":"2012-02-15T07:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=7026"},"modified":"2016-06-16T15:05:49","modified_gmt":"2016-06-16T13:05:49","slug":"job-und-familie-ein-erfahrungsbericht-aus-dem-team-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2012\/02\/job-und-familie-ein-erfahrungsbericht-aus-dem-team-2\/","title":{"rendered":"Job und Familie: Ein Erfahrungsbericht aus dem Team Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Nun kommt die Jungmutti nach ihrer Elternzeit wieder auf Arbeit und alles ist wie immer und gleichzeitig total anders. Nat\u00fcrlich \u00e4ndern sich Aufgabenbereiche, Prozesse, Kunden und die Arbeitswelt selbst. Auch die Tatsache, dass die Aufgaben der einen auf die anderen verteilt wurden, ver\u00e4ndert den einzelnen Job. Zumindest in kleinen Organisationen wie der unseren ist das so.<!--more-->Deshalb ist es wichtig, dass sich das Team und die betreffende Mama schon vor dem Start gemeinsam \u00fcberlegen, wie die Aufgaben neu verteilt werden und wie der Einstieg gestaltet werden kann. Ganz besonders wichtig ist dabei folgende Tatsache: Kleinkinder, die neu in die Kinderkrippe\/Kindergarten kommen, werden nach unserer Erfahrung andauernd krank. Sie stecken sich immer wieder neu an und nehmen jeden Infekt mit. In etwa 30% der F\u00e4lle stecken sie dann Mama und Papa mit an. Das ist ein Fakt, der beim Thema Job und Familie nirgends wirklich ber\u00fccksichtig ist, der aber f\u00fcr ein Team deutlich belastender ist, als das Jahr Elternzeit selbst. Denn in dem einen Jahr teilt man sich in die Aufgaben und es richtet sich in recht kurzer Zeit alles ganz gut ein.<\/p>\n<p>Aber unvorhersehbare Fehlzeiten, die pl\u00f6tzlich auftreten und zwischen einem halben Tag und zwei Wochen lang sein k\u00f6nnen, sind schwieriger zu verdauen. Die Arbeit muss trotzdem getan, Aufgabe immer wieder neu aufgeteilt werden.<\/p>\n<p>Beim Wiedereinstieg muss man deshalb sinnvollerweise diese m\u00f6glichen Fehlzeiten einkalkulieren. Die &#8222;Einstiegsaufgaben&#8220; sollten also idealerweise eher langfristigere Aufgaben sein, die noch keinem allzu gro\u00dfen Termindruck unterliegen. Zudem sind es am besten Aufgaben, mit denen man sich in ein Thema einarbeiten kann und mit denen man sich auch (wieder) profilieren kann. Besonders anstrengende Kunden zu betreuen oder Aufgaben mit hohem Termindruck sind da ungeeignet.<\/p>\n<p>In unserem Team fehlt seit vorletzten Oktober fast immer eine Mitarbeiterin. Im Sommer h\u00e4lt es sich infektm\u00e4\u00dfig in Grenzen, daf\u00fcr ist dann Urlaubszeit. Ansonsten ist eigentlich immer ein Kind oder eine Mutti krank oder der Kita\/die Tagesmutter hat zu. Wir sind es mittlerweile gew\u00f6hnt damit umzugehen und jonglieren recht gut mit Terminen und ToDo-Listen der anderen. Das geht aber nur, weil wir eng zusammenarbeiten und uns viel \u00fcber unsere Arbeit austauschen. So sind die anderen immer auch halbwegs auf dem aktuellen Stand und k\u00f6nnen Bewerbern, Kunden oder wemauchimmer meist weiterhelfen. Unerl\u00e4sslich sind au\u00dferdem eine sorgf\u00e4ltige Terminplanung (mit Outlook in unserem Fall), To-Do-Listen (auch Outlook oder Bl\u00fcmchen-Papier, je nach Kollegin), ein gepflegtes CRM-System, viel Absprechen und dass das B\u00fcro immer mit mindestens einem Mitarbeiter besetzt ist.<\/p>\n<p>Das klingt jetzt f\u00fcr Arbeitgeber vermutlich als w\u00e4re es gar keine gute Idee, junge Eltern und solche, die es werden wollen, einzustellen. Das Gegenteil ist aber der Fall. Erstens k\u00f6nnen sich Eltern super organisieren: Sp\u00e4testens ein Baby bringt einem Zeitmanagement und Verantwortungsgef\u00fchl bei. Und zweitens arbeitet man konzentrierter und effizienter, wenn man wei\u00df, dass jederzeit der Kindergarten anrufen k\u00f6nnte, dass das Kind wieder mal Fieber hat und man jetzt sofort ganz schnell den Knirps abholen muss. Und so schaffen wir unsere Arbeit immer und haben Erfolg, weil wir gemeinsam arbeiten.<\/p>\n<p>Nach diesem infektreichen Winter wartet dann im Sommer die n\u00e4chste Herausforderung: Es geht wieder mal jemand in Elternzeit \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun kommt die Jungmutti nach ihrer Elternzeit wieder auf Arbeit und alles ist wie immer und gleichzeitig total anders. Nat\u00fcrlich \u00e4ndern sich Aufgabenbereiche, Prozesse, Kunden und die Arbeitswelt selbst. Auch die Tatsache, dass die Aufgaben der einen auf die anderen verteilt wurden, ver\u00e4ndert den einzelnen Job. 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