{"id":7040,"date":"2012-02-16T07:45:34","date_gmt":"2012-02-16T06:45:34","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=7040"},"modified":"2016-06-10T14:59:56","modified_gmt":"2016-06-10T12:59:56","slug":"job-und-familie-oder-was-machen-eigentlich-die-anderen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2012\/02\/job-und-familie-oder-was-machen-eigentlich-die-anderen\/","title":{"rendered":"Job und Familie. Oder: Was machen eigentlich die Kinderlosen?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2012\/02\/job-und-familie-ein-erfahrungsbericht-aus-dem-team-teil-1\/\" target=\"_blank\">Nadia <\/a>hat es schon so treffend formuliert: Wir sind ausschlie\u00dflich Frauen und von 9 Mitarbeiterinnen haben 3 keine Kinder. Und zu letztere Spezies geh\u00f6re auch ich. Im reinen Recruitingbereich bin ich damit die Einzige. Doch was bedeutet das f\u00fcr meine Arbeit? <!--more-->Zum einen bin ich nat\u00fcrlich zeitlich gesehen sehr viel flexibler, ich kann morgens l\u00e4nger schlafen und abends daf\u00fcr l\u00e4nger bleiben. Das bedeutet auch, dass ich Termine, die eher in die Abendstunden fallen, eher wahrnehmen kann, als beispielsweise Nadia oder Daniela. Das mache ich auch gern, denn ich muss sagen: L\u00e4nger schlafen fetzt. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Ich bin zudem in der gl\u00fccklichen Situation, wirklich selten bis nie krank zu werden, sieht man von meinen Radunfall und dem einen oder anderen Schnupfen mal ab. Ich bin allerdings auch nicht der Keim- und Infektionsflut ausgesetzt, die ein kleines Kind aus dem Kindergarten mitbringt. Das bedeutet f\u00fcr mich und meine Arbeit aber, dass ich generell flexibler sein muss, denn wie <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2012\/02\/job-und-familie-ein-erfahrungsbericht-aus-dem-team-2\/\" target=\"_blank\">Nadia <\/a>und <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2012\/02\/kind-krank-%E2%80%93-und-nun\/\" target=\"_blank\">Daniela <\/a>es bereits erz\u00e4hlt haben, ist die Chance, dass man selbst oder das Kind krank wird, sehr viel h\u00f6her und somit auch ein pl\u00f6tzlicher Arbeitsausfall wahrscheinlicher.<\/p>\n<p>Wir sind hier in der wirklich sch\u00f6nen Situation, sehr kommunkativ zu sein und zu arbeiten. So ist ein Arbeitsausfall einer Kollegin, auch wenn er pl\u00f6tzlich kommt, nicht so schmerzhaft. Wir nutzen eine Datenbank, haben Zugriff auf die Rechner der anderen, so dass wir auch da den Bewerberprozess schnell und problemlos verfolgen und bearbeiten k\u00f6nnen und durch regelm\u00e4\u00dfige Meetings sind wir immer auf dem aktuellen Stand auch \u00fcber die anderen. Und zur Not gibt es ja das Telefon.<\/p>\n<p>Klar ist das am ersten Tag schnell etwas hektisch, vor allem, wenn dann Termine neu koordiniert und verteilt werden m\u00fcssen. Aber in den seltensten F\u00e4llen ist es so, dass alle aus unserem Team gleichzeitig krankheitsbedingt ausfallen. Somit verteilt sich die Arbeit einer Kollegin eben auf 2 oder gar 3 andere.<\/p>\n<p>Dani hat von ihrer Angst vor dem Anruf aus dem Kindergarten gesprochen. Die kann ich nachvollziehen. Denn ist man in der ersten Woche gerade zwei Tage krank gewesen, m\u00f6chte man das in der kommenden Woche nicht gleich wieder haben und die Umorganisierung ankurbeln. Auch kann ich mir vorstellen, schwebt oft auch ein St\u00fcck schlechtes Gewissen den Kolleginnen gegen\u00fcber mit, die eben nicht krank sind und die Arbeit mit machen. Und so ein Anruf rei\u00dft einen ja auch komplett aus der Routine raus. Da kann man auf verst\u00e4ndnisvolle Kollegen hoffen (so eine bin ich nat\u00fcrlich :)) Manchmal ist so ein Spontanausfall auch gef\u00fchlt echt unpassend und stressig und vielleicht liegen bei Terminsachen dann auch mal schnell die Nerven blank, aber es gibt und gab bisher nichts, was wir hier nicht geregelt bekommen haben. Und wenn man dann, wie neulich geschehen, mit leckerstem Schokokuchen &#8222;belohnt&#8220; wird, ist das Leben gleich wieder viel sch\u00f6ner.<\/p>\n<p>Ich kann nur sagen: Lieber nach Hause gehen und ordentlich auskurieren, als wom\u00f6glich noch die Kollegen anstecken und\/oder schlechte Laune verbreiten. In dem Sinne: Zieht Euch warm an, esst viel Obst, h\u00e4rtet Euch ab und ansonsten hilft auch immer eine positive Grundeinstellung, dann ist alles halbsowild.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nadia hat es schon so treffend formuliert: Wir sind ausschlie\u00dflich Frauen und von 9 Mitarbeiterinnen haben 3 keine Kinder. Und zu letztere Spezies geh\u00f6re auch ich. Im reinen Recruitingbereich bin ich damit die Einzige. 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