{"id":7670,"date":"2012-06-01T08:27:48","date_gmt":"2012-06-01T06:27:48","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=7670"},"modified":"2015-11-12T17:19:37","modified_gmt":"2015-11-12T16:19:37","slug":"zu-hoch-gepokert-das-problem-mit-dem-gehaltswunsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2012\/06\/zu-hoch-gepokert-das-problem-mit-dem-gehaltswunsch\/","title":{"rendered":"Zu hoch gepokert?"},"content":{"rendered":"<h2>Das Problem mit dem Gehaltswunsch<\/h2>\n<p>Gehaltswunsch ist schon eine etwas schwierige Bezeichnung. W\u00fcnschen kann man sich grunds\u00e4tzlich ja erst einmal viel. Und gerade beim Gehalt gehen Wunsch und Realit\u00e4t ja zumeist sehr weit auseinander &#8211; nach oben hat man da eine Menge Spielraum. \ud83d\ude42<!--more--><\/p>\n<p>Aber mal zur\u00fcck zum Thema. Das Gehalt und die Angabe dessen ist schon immer eine etwas heikle Geschichte. Ist es nicht defnitiv in der Stellenausschreibung gefordert, geben es die aller wenigsten Bewerber an. Auf R\u00fcckfragen am Telefon, per Mail oder im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch kommen die Antworten dann eher z\u00f6gerlich. Schlie\u00dflich will man als Bewerber ja nicht gleich durch <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/03\/gehaltsvorstellungen-wie-viel-bin-ich-wert\/\" target=\"_blank\">eine zu hohe (oder vielleicht zu niedrige) Angabe<\/a> aus dem Rennen fallen. Das ist auch vollkommen verst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Dass man sich als Bewerber an Gehaltsstudien orientieren kann, haben wir auch schon ausf\u00fchrlich gekl\u00e4rt, allerdings stellt sich doch immer die Frage, wie <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2013\/11\/gehaltsubersicht-2014-fur-den-it-bereich\/\" target=\"_blank\">aussagekr\u00e4ftig solche Studien<\/a> sind? Dani berichtet j\u00e4hlich \u00fcber die Gehaltsstudie von Alma Mater, auch andere Vereinigungen gibt es, die sich dieses Themas annehmen. Aber wer stellt denn die Gehaltsangaben zur Verf\u00fcgung? Das Unternehmen oder die Angestellten? Welche Unternehmen machen \u00fcberhaupt mit? Liefern die Unternehmen die Zahlen kann man leicht unterstellen, dass die Angaben besch\u00f6nigt sein k\u00f6nnen, denn ein Unternehmen will sicher nicht in schlechtem Licht dastehen und offen zugeben, dass manche L\u00f6hne sehr niedrig sind. Wir haben schon des \u00f6fteren die Erfahrung gemacht, dass die Gehaltsangaben in derartigen Ver\u00f6ffentlichungen weit \u00fcber dem liegen, was (hier in Th\u00fcringen) normalerweise bezahlt wird.<\/p>\n<p>Doch was ist, wenn man einen Job aus\u00fcbt, den es als solchen in keiner Gehaltsstudie gibt? Den man in beispielsweise Frankfurt, M\u00fcnchen oder im Ausland aus\u00fcbt und nun eine \u00e4hnliche Position in der Heimat sucht? Wie sollte man sich da verhalten? Als Bewerber wird man immer Verhandlungsbereitschaft angeben, hat man aber schon mit der ersten Zahl der hoch gepokert, \u00fcberlegt sich das Unternehmen ja zweimal, ob und wie weit man die Vorstellungen des Kandidaten mit den Gegebenheiten der Firma angepasst bekommt. Klar wei\u00df auch der Bewerber in solchen F\u00e4llen, wie viel seine Arbeit wert ist und was er zum Leben braucht (er hat ja Erfahrung und ist nicht in der brenulicheren Situation eines Berufseinsteigers). Aber es gibt sicher immer irgendwelche Kleinigkeiten, die man noch nicht zu 100% beherrscht, aus denen ein sehr verhandlungsf\u00e4higer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer etwas drehen kann. Das sollte nat\u00fcrlich nicht sein und ich will hier auch niemanden verteufeln, aber das sind solche Dinge, die einem dann durch den Kopf schie\u00dfen.<\/p>\n<p>Ich habe kein Patentrezept, wie man in solchen Situationen am Besten vorgeht. Es hilft aber, sich wirklich gut zu \u00fcberlegen, wo die eigene pers\u00f6nliche Schmerzgrenze ist und\u00a0 sich dann so gut verkaufen, dass das gew\u00fcnschte Gehalt eigentlich nur abgenickt wird. Aber ich wei\u00df, das ist auch nicht so leicht. Was habt Ihr denn f\u00fcr Erfahrungen gemacht? Welche Tipps k\u00f6nnt Ihr geben?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Problem mit dem Gehaltswunsch Gehaltswunsch ist schon eine etwas schwierige Bezeichnung. W\u00fcnschen kann man sich grunds\u00e4tzlich ja erst einmal viel. 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