{"id":8350,"date":"2012-09-18T07:41:51","date_gmt":"2012-09-18T05:41:51","guid":{"rendered":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/?p=8350"},"modified":"2016-06-15T17:31:42","modified_gmt":"2016-06-15T15:31:42","slug":"arbeitszeugnis-oder-doch-lieber-eine-referenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2012\/09\/arbeitszeugnis-oder-doch-lieber-eine-referenz\/","title":{"rendered":"Arbeitszeugnis oder doch lieber eine Referenz?"},"content":{"rendered":"<p>Arbeitszeugnisse sind in Deutschland das Ma\u00df der Dinge, wenn es um die Beurteilung von Mitarbeitern geht. Sie sollen wohlwollend sein und gleichzeitig den Mitarbeiter in all seinen Facetten beleuchten. Doch nur selten haben Chefs \u00fcberhaupt die Mu\u00dfe sich mit solch einer Aufgabe auseinanderzusetzen, mitunter werden sogar die Mitarbeiter damit beauftragt sich ihre Zeugnisse selbst zu schreiben. Doch wie glaubw\u00fcrdig sind dann solche Zeugnisse tats\u00e4chlich?<\/p>\n<p>Zum Thema Arbeitszeugnisse haben wir schon mehrfach was geschrieben \u2013 zum Beispiel <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2011\/12\/die-sache-mit-dem-arbeitszeugnis\/\" target=\"_blank\">hier <\/a>oder <a href=\"https:\/\/towerconsult.de\/bewerberblog\/2014\/04\/geheimcode-im-arbeitszeugnis-die-zweite\/\" target=\"_blank\">da<\/a>. Ich finde es gut, wenn ein Bewerber einen Nachweis \u00fcber seine T\u00e4tigkeiten hat. Schlie\u00dflich ist es ja nicht verkehrt, wenn ich wei\u00df, was derjenige schon mal in seiner Vergangenheit getan hat. Allerdings kann ich meist nicht erkennen, mit welcher Intensit\u00e4t er welche Aufgaben bearbeitet hat. Au\u00dferdem enthalten qualifizierte Zeugnisse immer wieder <a href=\"http:\/\/www.arbeitszeugnis.de\/arbeitszeugnis-code.php\" target=\"_blank\">Formulierungen<\/a>, die unterschiedlich interpretiert werden k\u00f6nnen. Zwar darf es keine Geheimsprache geben, doch die meisten Personaler wissen, dass mit einem \u201egeselligen Kollegen\u201c etwas anderes gemeint ist als mit einem \u201ekommunikativen Mitarbeiter\u201c. \u00a0Dass es da auch immer wieder zu Fehlern kommen kann, ist mehr als nachvollziehbar.<\/p>\n<p>Und wer sagt mir denn, ob der Bewerber bei seinem vorherigen Arbeitgeber tats\u00e4chlich so gute Arbeit geleistet hat, wie im Zeugnis bescheinigt? Ist es da nicht besser, man hat die Gelegenheit mal direkt mit einem ehemaligen Vorgesetzten des Bewerbers zu sprechen? Ich halte das eigentlich f\u00fcr keine schlechte Sache. Nat\u00fcrlich geht das nur mit dem Einverst\u00e4ndnis bei allen Beteiligten: Der Bewerber muss daf\u00fcr sorgen, dass der ehemalige Arbeitgeber Bescheid wei\u00df, dass ihn eventuell jemand anrufen wird und der Bewerber muss bereit sein, diesen Kontakt \u00fcberhaupt als Referenz anzubieten.<\/p>\n<p>\u00dcber solch ein doch deutlich pers\u00f6nlicheres Telefonat kann man sehr viel mehr erfahren. Denn man kann sich nicht hinter verklausulierten Formulierungen verstecken und der Angerufene muss den Bewerber so gut kennen, dass er dessen Aufgaben bestm\u00f6glich beschreiben kann. Nat\u00fcrlich hat man dann nur die Meinung eines einzelnen, aber diese ist vermutlicher ehrlicher als es jedes Arbeitszeugnis je sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Was haltet Ihr davon, statt eines Arbeitszeugnisses mitzuschicken einfach eine Referenz eines ehemaligen Arbeitgebers anzugeben?<\/p>\n<p><span style=\"color: #999999;\">Bildquelle: Rainer Sturm\/ pixelio.de<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeitszeugnisse sind in Deutschland das Ma\u00df der Dinge, wenn es um die Beurteilung von Mitarbeitern geht. Sie sollen wohlwollend sein und gleichzeitig den Mitarbeiter in all seinen Facetten beleuchten. 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