Infor­ma­tio­nen zum Semi­nar „SCRUM Mas­ter & SCRUM Pro­duct Owner“

SCRUM Semi­nar in dem bei­de Rol­len ver­mit­telt wer­den

Unser Ange­bot in Thü­rin­gen:

Zum wie­der­hol­ten Male bie­ten wir ein SCRUM Semi­nar an, in dem bei­de SCRUM Rol­len (Mas­ter & Pro­duct Owner) geschult wer­den. So haben Sie im Anschluss die Wahl, für eine oder bei­de Rol­len die Zer­ti­fi­zie­rung zu erwer­ben. Durch­ge­führt wird das Semi­nar von einem sehr erfah­re­nen und bewähr­ten Dozen­ten, mit dem uns eine lang­jäh­ri­ge erfolg­rei­che Zusam­men­ar­beit ver­bin­det und der für eine akti­ve und pra­xis­ori­en­tier­te Wis­sens­ver­mitt­lung sorgt. Die Teil­neh­mer­zahl ist auf 12 Per­so­nen beschränkt.

All­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen zum SCRUM Semi­nar

Ter­min: wird noch bekannt gege­ben

 

Dau­er: 2 Tage

 

Ort: Jena, Mäl­zer­stra­ße 3, IT Para­dies

 

Ziel­grup­pe:

Das Semi­nar rich­tet sich an alle, die kurz vor der Ein­füh­rung von SCRUM ste­hen oder bereits Erfah­run­gen mit dem Ein­satz gesam­melt haben. Es wird auf bei­de SCRUM-Rol­len (SCRUM Mas­ter und SCRUM Pro­duct Owner) ein­ge­gan­gen.

Der Kurs ist aber auch als Ein­füh­rung für inter­es­sier­te Team-Mit­glie­der, Pro­dukt­ma­na­ger oder Füh­rungs­kräf­te geeig­net.

 

Abschlüs­se: SCRUM ‑Zer­ti­fi­kat bei bestan­de­ner Prü­fung (SCRUM Mas­ter und /oder SCRUM Pro­duct Owner) oder Teil­nah­me­be­schei­ni­gung der Tower­Con­sult GmbH

Inhal­te SCRUM Semi­nar

  • Über­blick: Zie­le, Was ist SCRUM?
  • agil ver­sus tra­di­tio­nell: Wer­te, Prin­zi­pi­en, Denk­wei­sen
  • SCRUM Zuta­ten: Regeln, Rol­len, Mee­tings, Arte­fak­te, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pla­nung
  • SCRUM Hin­ter­grund: Wie und wor­aus ist SCRUM ent­stan­den?
  • Ein­füh­rung von SCRUM: Vor­aus­set­zung, kri­ti­sche Erfolgs­fak­to­ren, Vor­ge­hens­wei­se, Kom­mu­ni­ka­ti­on im Unter­neh­men, im Team
  • Pro­duct Owner: Unter­stüt­zung, Pla­nung, Kom­mu­ni­ka­ti­on
  • gro­ße und ver­teil­te Pro­jek­te: Chief Pro­duct Owner & Pro­duct Owner Team
  • der SCRUM-Mas­ter: Wie wer­de ich der Rol­le gerecht?
  • Anfor­de­rungs­ma­nage­ment: Iden­ti­fi­zie­ren, doku­men­tie­ren, ver­fei­nern, abschät­zen, prio­ri­sie­ren von Anfor­de­run­gen
  • Umset­zung prü­fen und frei­ge­ben & kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rung
  • typi­sche SCRUM ‑Pro­ble­me: Fall­stri­cke und Gegen­strö­mun­gen
  • Übun­gen und Prü­fungs­vor­be­rei­tung

Kon­tak­tie­ren Sie uns

Ihre Ansprech­part­ne­rin:

Ste­fa­nie Kret­sch­mann

Tele­fon: 03641 327 83 18

E‑Mail: weiterbildung@towerconsult.de

Team Stefanie Kretschmann

SCRUM – Wofür und War­um?

Der Begriff SCRUM wird stets popu­lä­rer. Zunächst nur auf die IT-Bran­che fokus­siert, ist das Vor­ge­hens­mo­dell der agi­len Soft­ware­ent­wick­lung mitt­ler­wei­le auch für ande­re Bran­chen inter­es­sant. SCRUM geht davon aus, dass Soft­ware­pro­jek­te auf­grund ihrer Kom­ple­xi­tät nicht im Vor­aus detail­liert plan­bar sind. Nicht alle rele­van­ten Daten lie­gen zu Pro­jekt­be­ginn vor. Dadurch kann es zu ver­än­der­ten Kun­den­an­for­de­run­gen oder Markt­be­din­gun­gen kom­men. Aus die­sem Grund erfolgt die Pla­nung nach dem Prin­zip der schritt­wei­sen Ver­fei­ne­rung. Zwar gibt es auch in SCRUM Pro­jek­ten ver­schie­de­ne Rol­len, den­noch erfolgt die Ent­wick­lung im Team nahe­zu gleich­be­rech­tigt.

Für wel­che Unter­neh­men ist SCRUM rele­vant?

SCRUM als Vor­ge­hens­mo­dell ist ori­gi­när defi­niert für ein­zel­ne Teams. Auf die­ser Ebe­ne ist es fach­lich erprobt und weit ver­brei­tet. Die Rea­li­tät zeigt jedoch, dass agi­le Vor­ge­hens­mo­del­le auch ver­mehrt in grö­ße­ren Unter­neh­men bis hin zu Kon­zer­nen zur Anwen­dung kom­men. Gro­ße Orga­ni­sa­tio­nen suchen gezielt nach Alter­na­ti­ven zum her­kömm­li­chen Pro­jekt­ma­nage­ment, wel­che mit einer gewis­sen Agi­li­tät ver­bun­den sind, wie sie bei­spiels­wei­se in der Pro­jekt­ab­wick­lung von klei­ne­ren Unter­neh­men vor­lie­gen. Ziel ist es, auf unkom­pli­zier­te Wei­se die Arbeits­ab­läu­fe zu opti­mie­ren. Gleich­zei­tig lie­gen hier auch die Gren­zen von SCRUM, da die­se agi­le Metho­de nicht zu jeder Unter­neh­mens­struk­tur passt. Ist ein Unter­neh­men an einem sich per­ma­nent und schnell ver­än­dern­den Markt plat­ziert und ver­folgt es das Ziel, sei­ne Pro­duk­te, trotz län­ge­rer Ent­wick­lungs- und Her­stel­lungs­zeit kon­ti­nu­ier­lich an die Bedürf­nis­se sei­ner Kun­den anzu­pas­sen, bie­tet SCRUM eine effek­ti­ve und vor allem nach­hal­ti­ge Alter­na­ti­ve. Kom­ple­xe Pro­jek­te erfor­dern moder­ne und schnell umsetz­ba­re Metho­den.

Wo lie­gen die Vor­tei­le von SCRUM?

  • Weni­ge aber kla­re Regeln, die schnell umsetz­bar sind und einen struk­tu­rier­ten Ablauf bewir­ken
  • (Pro­ble­me und) Her­aus­for­de­run­gen wer­den durch kur­ze Kom­mu­ni­ka­ti­ons­we­ge schnell erkannt.
  • Teams arbei­ten eigen­ver­ant­wort­lich und selbst­or­ga­ni­siert, es gibt defi­nier­te Rol­len mit Rech­ten und Pflich­ten, aber kei­ne Hier­ar­chie
  • Vor­de­fi­nier­te Zeit­ab­schnit­te und regel­mä­ßi­ge Mee­tings geben Ori­en­tie­rung, schaf­fen hohe Trans­pa­renz und füh­ren zu kurz­fris­ti­ger Pro­blem-Iden­ti­fi­ka­ti­on
  • Selbst­re­gu­lie­ren­des Pla­nen führt zu hoher Fle­xi­bi­li­tät und Agi­li­tät. Auf Anfor­de­rungs­än­de­run­gen kann schnell reagiert wer­den.
  • Ergeb­nis­se (z.B. zu ent­wi­ckeln­de Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen) sind benut­zer­freund­li­cher, all­tags­taug­li­cher und funk­tio­nel­ler, da der Kun­de früh­zei­tig in das Pro­jekt mit ein­ge­bun­den wird, neue Pro­duk­t­ei­gen­schaf­ten kön­nen somit zeit­nah rea­li­siert wer­den.