Bewerbung & Interview

Bewerbungskampf: Die Konkurrenz schläft nicht

Manchmal ist es gar nicht so einfach, einen neuen Job zu finden. Selbst dann, wenn man qualifiziert genug ist: Eine abgeschlossene Ausbildung, ein absolviertes Studium und erste Berufserfahrungen sind noch lange kein Garant dafür, dass man eingestellt wird. Manchmal ist eine Stelle so überlaufen, dass es den Personalern nicht an Bewerbungen mangelt.

Derzeit sind es vor allem Stellen im kaufmännischen Bereich, die gefragter denn je sind, wie zum Beispiel Ausschreibungen für Kaufmänner/-frauen für Bürokommunikation, Bankkaufmänner/-frauen oder auch Industriekaufmänner/-frauen; dicht gefolgt von Berufen im IT-Bereich, wie zum Beispiel Fachinformatiker/in. Aber auch Industriemechaniker/in, Mechatroniker/in und Elektroniker/in haben es schwer, einen gut bezahlten Job zu finden, weil der Andrang so groß ist. Stellt sich also die Frage, wie man sich gegen seine Konkurrenten durchsetzen kann?

Jobsuche: Auf Karrieremessen neue Kontakte knüpfen

Wenn man ständig Bewerbungen schreibt und nur Absagen bekommt, sollte man einen anderen Weg einschlagen, um seine Jobsuche fortzusetzen. Anstatt sich schriftlich bei einem Unternehmen vorzustellen, kann man zum Beispiel den direkten Kontakt suchen. Natürlich soll das nicht heißen, dass man einfach zu der Firma hinfährt und dort klingelt – vielmehr ist damit gemeint, dass man zum Beispiel eine Messe besucht, auf der das Unternehmen vertreten ist. Dort hat man zum einen die Möglichkeit, ein direktes Gespräch mit dem Firmenvertreter zu führen und seine Visitenkarte zu hinterlassen. Zum anderen sind dort mehrere Unternehmen der gleichen Berufsbranche vertreten, sodass man sich an verschiedenen Ständen vorstellen kann.

Die Messe Frankfurt bietet zum Beispiel das ganze Jahr über Veranstaltungen an, auf denen unterschiedliche Berufsgruppen vertreten sind. Je nachdem, in welcher Branche man Fuß fassen möchte, kann man sich ein passendes Event heraussuchen. Und selbst wenn man nicht sofort eingestellt wird, so kann eine Messe auch dazu dienen, neue Kontakte zu knüpfen – und auf sich aufmerksam zu machen. Wer weiß, wofür das später einmal gut sein wird? In jedem Fall kann es nicht schaden, diesen Weg einzuschlagen, denn es gibt nichts zu verlieren. Entweder geht man mit leeren Händen wieder nach Hause oder aber mit einer Hand voll neuer Visitenkarten, die einem auf der Messe zugesteckt worden sind.

Über den Autor

Anna

Anna, unsere „Frau fürs Schöne“, war bis November 2016 verantwortlich für alles rund ums Personalmarketing. Als studierte Kommunikationswissenschaftlerin mit Nebenfach Psychologie kam sie 2013 zu uns ins Team. Seitdem berichtete sie über den Weg vom Berufsanfänger zum "Experten" und schrieb mit Einfühlungsvermögen über die Höhen und Tiefen bei der Jobsuche und im Arbeitsalltag. Im Büro versorgte Hobbyköchin Anna uns mit den neusten Rezepten, flotten Sprüchen und viel guter Laune.

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