(Neue) Arbeitswelt

Home Office richtig einrichten

Quelle: Tim Reckmann/pixelio.de
Geschrieben von Lisa

Home Office bzw. „von zu Hause aus arbeiten“, klingt eigentlich ganz gut. Jedenfalls wäre es ab und an eine gute Abwechslung zum täglichen Geschehen im Büro. Anna M. hat sich bereits näher mit dem Thema Home Office Jobs auseinander gesetzt. Und auch unsere Anna hat schon mal genauer zum Thema Ergonomie und richtigem Sitzen recherchiert.

Ergonomie ist dabei ein gutes Stichwort. Wenn man effektiv im Home Office arbeiten möchte, spielen die Rahmenbedingungen eine große Rolle. Die richtige Einrichtung wirkt da manchmal Wunder.

Der passende Bürodrehstuhl

Wenn ihr euch dazu entscheidet, im Home Office zu arbeiten, solltet ihr bei der Wahl des richtigen Stuhls nicht sparen. Überlegt euch vorher gut, wie oft und wie lange ihr den Bürodrehstuhl verwendet. Als Faustregel gilt: Je öfter ihr ihn benutzt, desto komfortabler sollte er sein. Achtet darauf, dass Höhe und Rücken-/Armlehne flexibel verstellbar sind. Wie immer, sollte es nicht nur auf das Äußere ankommen. 😉

Der richtige Schreibtisch

Egal ob rund, eckig oder oval – Möglichkeiten gibt es gar viele. Wenn ihr keinen kompletten Raum für euer Home Office habt, sondern nur eine Ecke in der Stube opfern könnt, solltet ihr darauf achten, dass sich der Tisch eurem Wohnkonzept anpasst. Gut wäre ein Schreibtisch, der höhenverstellbar ist. So könnt ihr im Sitzen UND im Stehen arbeiten.

Licht für das optimale Arbeiten

Zu Hause, wenn die Couch greifbar nah ist, neigen wir dazu, der Versuchung nachzukommen und uns auf das Sofa zu werfen. Dabei entsteht schnell Müdigkeit. Um dieser entgegenzuwirken, sind ausreichend Leuchtmittel unverzichtbar. Am besten ist es, wenn der Schreibtisch nah am Fenster steht, denn Tageslicht ist ideal zum Arbeiten. Wenn dieses nicht ausreicht, solltet ihr auf eine indirekte Deckenbeleuchtung und/oder Arbeitsplatzlampen zurückgreifen. Gerade Arbeitsplatzleuchtmittel passen sich optimal und flexibel an euren Arbeitsplatz im Home Office an.

Die Position des Computers

Wenn ihr aufrecht sitzt, solltet ihr gerade noch so über den Bildschirm schauen können. Euer Blick sollte dabei nur leicht nach unten gehen. Mit dieser Ausrichtung sorgt ihr für eine Entspannung der Schulter- und Nackenpartie. Die Tastatur solltet ihr parallel zur Schreibtischkante und zum Bildschirm platzieren. So unterstützt ihr eine gerade Sitzhaltung und wirkt Verspannungen entgehen.

Das Ordnungssystem

Auch im Home Office findet der Spruch „Ordnung ist das halbe Leben.“ seinen Platz. Wie oftmals im Büro, biegt sich der Schreibtisch gen Erdboden – Grund dafür sind zahllose Akten, Ordner und Papierstapel. Deshalb solltet ihr ein offenes Ordnungs- und Schranksystem in greifbarer Nähe haben. Hier könnt ihr die wichtigsten Dokumente und Unterlagen aufbewahren.

Alles andere sollte in einem Schrank verstaut werden. Wenn ihr euren Arbeitsplatz in euer Wohnzimmer integriert habt, könnte ein passender Schrank ganz prima als Raumteiler fungieren. Zudem bietet ein ordentlich aufgeräumter Arbeitsplatz ein wohnliches Feeling.

Und was sonst noch?

Damit das Ganze auch ein bisschen schön und lebendig wird, könnt ihr euch ein paar Pflanzen besorgen. Diese tragen zusätzlich noch zu einem angenehmen Klima bei. Für das „Schöne“ bieten Ikea & Co. genügend Dekoartikel, Accessoires und Teppiche an.

Allein der Pyjama und die Couch reichen nicht aus, um von zu Hause aus zu arbeiten. Wie sieht euer Home Office aus? Sitzt ihr tatsächlich tagein tagaus im Schlafanzug auf dem Sofa oder habt ihr auf die passende Einrichtung geachtet?

Über den Autor

Lisa

Lisa war von Anfang 2014 bis Herbst 2015 BA-Studentin bei uns. Sie hat Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft/Personaldienstleistungen studiert und erprobte ihr theoretisches Wissen bei uns in der Praxis. Noch am Beginn des Berufslebens, berichtete Lisa über Erfahrungen aus dem Unialltag sowie die Herausforderungen bei der Arbeit in einer Personalagentur und zeigte uns dabei ihre Sicht eines Berufsanfängers.

3 Kommentare

  • Ein super Beitrag zum Thema „Home Office“. Es gehört eben weit mehr dazu als ein Computer, um professionell zu Hause zu arbeiten. Ergonomie ist dabei genauso wichtig wie gepflegte Kleidung. Ich habe dazu einen ähnlichen Artikel in meinem Blog veröffentlicht. Wer als Freelancer arbeiten möchte, braucht wirklich einen ausgeprägten Ordnungssinn und Selbstdisziplin. Danke für diesen Blogpost!

  • Hey Lisa! 🙂

    der Artikel ist wirklich der Hammer. Ich habe mich jetzt vor Kurzem auch dazu entschieden, von zu Hause aus zu arbeiten. Das ist wirklich viel entspannter. Du kannst dir nicht nur deine Zeit selber einteilen, sondern bist auch dein eigener „Chef“.
    Deine Tipps bezüglich der richtigen Einrichtung haben mir sehr geholfen. Ich besitze jetzt einen bequemen und rückenfreundlichen Bürostuhl.

    Bei der Gestaltung meines Homeoffices habe ich viel im Internet herumgestöbert. Dabei bin ich auch noch auf einen anderen, sehr inspirierenden Artikel gestoßen. Nämlich auf diesen hier: http://www.lionshome.at/de-at/magazine/details/id:59/homeoffice-die-revolution-des-arbeitsplatzes/

    Vielleicht hast du ja mal Zeit und Lust dir den auch anzuschauen.

    Liebe Grüße
    Theresa

  • Zur Ergonomie habt ihr schon mal einen guten Ansatz geliefert. Für den Punkt „Schreibtisch“ würde ich noch ergänzen, dass man idealerweie keinen Schreibtisch nehmen sollte, der eine Glasoberfläche hat. Auf Dauer geht das durch die Reflexionen sonst ordentlich auf die Augen!

    Was die Arbeit im Homeoffice für Unternehmen angeht, kann ich immer nur wieder sagen, wie wichtig feste Vereinbarungen sind: http://www.bueromoebel-experte.de/news/ratgeber/bueroalltag/experiment-home-office/

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