Bewerbung & Interview

Die Optik machts – das richtige Bewerbungsfoto Teil 2

Unsere Tipps zum Thema Bewerbungsfoto von A – H habt Ihr verinnerlicht? Dann kann es ja nun weitergehen…

Teil 2:

I wie Information:

Die Frage bei der Vorbereitung auf den Foto-Termin lautet: Welche Info möchte ich mit meinem Bild herüberbringen? Die Antwort: Ich bin der richtige Kandidat für den Job! – das „Wie bringe ich es rüber?“ ist Eure Aufgabe!

J wie Joker:

Personaler sind auch nur Menschen. Gibt es kleine Schwächen in Eurem Lebenslauf, so könnt Ihr ein gutes Foto als Joker einsetzen – Juhu!

K wie Körper:

Das Foto sollte nur den Teil Eures Körpers zeigen, den Ihr auch unbekleidet zur Schau stellen würdet (Extremitäten ausgeschlossen) und zwar – ohne rot zu werden! Wer mehr als 2/3 des Körpers zum Ansehen freigibt, wirkt schnell zu sehr von sich überzeugt.

L wie Langweilig:

Der gelangweilte Blick und das Straflager-Bild sind ein absolutes No-Go, wenn man einen Job wirklich haben möchte.

M wie Make-up:

Was wäre die Welt ohne Make-ups? Zumindest beim Bewerbungsfoto sollten die Damen die Möglichkeit nutzen, in dezente Farbkästen zu greifen, um frisch und trotzdem natürlich zu wirken. Es sollte aber immer nur ein Hauch sein und nicht wesentlich stärker, als man es auch im Alltag trägt.

N wie Natürlich:

Wie schon im Eingangstext erwähnt: Stellt Euch beim Foto-Shooting vor, wie Ihr dem Personaler im Gespräch gegenüber sitzen werdet: professionell, locker, freundlich und sympathisch – so wie Ihr eben seid.

Über den Autor

Angelika

Ist der Projekt-Profi unter uns und kümmert sich seit 2010 um die Vermittlung von Freiberuflern. IT- und Optikprojekte stattet sie schnell, unkompliziert und professionell mit den passenden Fachleuten aus - ein Anruf und das Projekt ist gerettet. Angelika hat Betriebswirtschaft studiert und ist zudem ausgebildete Heilpraktikern. Im Büro sorgt sie für unser medizinisches Wohl und außerdem, dank ihres wunderbaren Humors, oft für gute Laune.

5 Kommentare

  • Oder K wie „keins“. Bei Internationalen Unternehmen darf kein Foto dabei sein, auch keine Angabe wo und wann man geboren ist. Ehrlich gesagt: ich finde die internationalen CVs vom Stil her auch recht attraktiv. Das hat schon was. Agenturen verschicken inzwischen auch nur noch anonymisierte Unterlagen. So blöd ist das gar nicht.

  • Ich stimme Tom bedingungslos zu – Kein Foto „zwingt“ Agenturen und potentielle Arbeitgeber ohne visuelle Beeinflussung ausschliesslich nach Koennen und Faehigkeiten zu entscheiden – schliesslich geht es darum eine Stelle bestmoeglich zu besetzen und nicht darum einen Schoenheitswettbewerb zu gewinnen 🙂

  • Es kann durchaus sein, dass man ohne Foto „objektiver“ entscheidet. Ganz sicher bin ich mir da allerdings nicht. Angelika will mit ihrer Reihe allerdings sagen, dass WENN man ein Foto beilegt, dieses Foto gewissen Kriterien genügen sollte. Das Fazit könnte sein: Entweder ein gutes Foto oder kein Foto. Einverstanden?

  • @Jasmin: „Richtige Denke“ gibt es in dem Fall nicht, glaube ich. Wir sind halt alle Menschen und da hat jeder verschiedene „Voreinstellungen“ im Kopf – professionelle Objektivität hin oder her. Und bei den Studien ist das immer so eine Sache: Wer wurde befragt, wann, wozu und in welchem Zusammenhang. Ich persönlich glaube nicht, dass schöne Menschen weniger Chancen haben. Weniger schöne auch nicht. Auf die Persönlichkeit kommt’s an.

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