Bewerbung & Interview

Krank ins Vorstellungsgespräch gehen?

Es gibt so Zeiten, da schnieft und hustet es in allen Ecken. Auch im Büro. Das kann schon ziemlich nervig werden, sowohl für den Kranken selbst, als auch für die Kollegen, die Geräusche ertragen müssen, die nun wirklich nicht besonders lieblich klingen. Natürlich will der Kranke dann nicht, dass wichtige Aufgaben liegen bleiben oder auf dem Schreibtisch eines anderen landen. Trotzdem muss man aber auch einfach mal einsehen, dass es eh nichts bringt, sich selbst und die anderen zu quälen oder im schlimmsten Fall auch noch das gesamte Büro mit anzustecken.

Wie ist das aber, wenn ein Vorstellungsgespräch ansteht und man richtig fies erkältet ist? Wann ist es besser, den Termin zu verschieben? Als Bewerber befindet man sich in einem Zwiespalt. Geht man hin, ist es sicher nicht möglich, sich so gut zu verkaufen, wie man es im gesunden Zustand könnte und besonders ansprechend wirkt es auf den potenziellen zukünftigen Chef ja auch nicht, wenn die rote Nase durchgehend läuft und die Augen fiebrig und glasig sind. Also sollte man den Termin verschieben und absagen. Punkt.

Oder?

Dem nervösen Bewerber kommt nun der Gedanke: Das wirkt doch sicher unprofessionell, kurz vorher einfach Bescheid zu geben, dass es nicht geht? Der Personaler denkt doch nur, man ist nicht belastbar! Oder, dass man desinteressiert ist und den Job eigentlich gar nicht will.  Also was nun?

Es ist wichtig, dass man selbst einschätzen kann, WIE krank man ist. Ist die Stimme etwas belegt oder die Nase gerötet, kann man sich zusammenreißen und hingehen. Zu Beginn kann man ja kurz erwähnen, dass man etwas angeschlagen ist, sich aber fit genug fühlt und das Gespräch auf gar keinen Fall verpassen möchte.

Kann man aber vor Kopfschmerzen nicht mehr klar denken oder befindet sich fast schon in einem Fieberwahn, sollte man bei seiner Kontaktperson direkt anrufen, sich entschuldigen, die Lage erklären und um einen Ausweichtermin bitten. Dieser sollte nicht zu weit in der Zukunft liegen. Aber sicher auch nicht direkt für den folgenden Tag angesetzt werden – da ist eine Grippe sicher noch nicht überwunden!

Oder seid Ihr anderer Meinung?

 

Es gibt so Zeiten, da schnieft und hustet es in allen Ecken. Ach im Büro. Das kann schon ziemlich nervig werden, sowohl für den Kranken selbst, als auch für die Kollegen, die Geräusche ertragen müssen, die nun wirklich nicht besonders lieblich sind. Natürlich will der Kranke dann nicht, dass wichtige Aufgaben liegen bleiben oder auf dem Schreibtisch eines anderen landen. Trotzdem muss man aber auch einfach mal einsehen, dass es eh nichts bringt, sich selbst und die anderen zu quälen oder im schlimmsten Fall auch noch das gesamte Büro mit anzustecken.

Wie ist das aber, wenn ein Vorstellungsgespräch ansteht und man richtig fies erkältet ist? Wann ist es besser, den Termin zu verschieben? Als Bewerber befindet man sich in einem Zwiespalt. Geht man hin, ist es sicher nicht möglich, hundert Prozent zu geben und besonders ansprechend wirkt es auf den potenziellen zukünftigen Chef ja nun wirklich nicht, wenn die rote Nase durchgehend läuft und die Augen fiebrig und glasig sind. Also sollte man den Termin verschieben und absagen. Punkt. Oder?

Dem nervösen Bewerber kommt nun der Gedanke: Das wirkt doch sicher unprofessionell, kurz vorher einfach Bescheid zu geben, dass es nicht geht? Der Personaler denkt doch nur, man ist nicht belastbar! Oder, dass man desinteressiert ist und den Job eigentlich gar nicht will. Hmm. Also was nun?

Es ist wichtig, dass man selbst einschätzen kann, WIE krank man ist. Ist die Stimme etwas belegt oder die Nase gerötet, kann man zu Beginn erwähnen, dass man ein wenig angeschlagen ist, aber das Gespräch auf keinen Fall verpassen möchte.

Kann man aber vor Kopfschmerz nicht mehr klar denken oder wenn man sich fast schon in einem Fieberwahn befindet, sollte man bei seiner Kontaktperson direkt anrufen, sich entschuldigen, die Lage erklären und um einen Ausweichtermin bitten. Dieser wollte auch nicht zu weit in der Zukunft liegen. Aber sicher auch nicht direkt für den folgenden Tag angesetzt werden – da ist der Schnief sicher noch nicht überwunden!

Oder seid Ihr anderer Meinung?

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1 Kommentar

  • Die Situation ist doch sehr einfach: Wenn der Bewerber körperlich nicht kann, dann kann er nicht und muss absagen. Andernfalls kann er dem Personaler anrufen und ihm die Entscheidung überlassen: Wollen Sie mich krank sehen und sich ggf. anstecken? Natürlich sollte er das nicht so formulieren ;-), sondern deutlich machen, dass man die Wichtigkeit der Situation richtig einschätzt, aber man dem Personaler gegenüber verantwortlich handeln möchte.

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