Bewerbung & Interview

QR-Code im Lebenslauf

In den klassischen Lebenslauf gehören: Kontaktdaten, Ausbildung, berufliche Erfahrungen, Kenntnisse und eventuell noch die Hobbys. Doch was ist mit so neumodischem Zeug wie Skype-Namen, Facebook-Seite oder gar einem QR-Code?

Ich habe neulich tatsächlich in einer Bewerbung einen QR-Code gesehen – leider war ich nicht in der Lage ihn zu entschlüsseln, weil ich nicht im Besitz eines Smartphones bin. Mit Claudis Hilfe konnte ich aber das Geheimnis lüften und erblickte dann auf Claudis Telefon die Kontaktdaten des Bewerbers.

Für einen kurzen Augenblick dachte ich „Wozu?“ und dann fand ich es doch irgendwie gut. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich die Kontaktdaten in meinem Handy speichere, ist zwar doch recht gering, aber immerhin muss ich so nicht die Telefonnummer eintippen, sondern bekomme sie mir gleich angezeigt. Ok, wenn ich eigentlich nicht von meinem Privathandy, sondern vom Firmentelefon aus telefonieren wollte, hab ich natürlich Pech gehabt.

Solch ein QR-Code bietet sich vor allem bei Bewerbern an, die sich für die Softwareentwicklung im Mobile-Bereich interessieren. Die könnten beispielsweise auf eine von ihnen entwickelte App oder Website mittels solch eines QR-Codes hinweisen.

Na und sind wir mir mal ehrlich: Aufmerksamkeit gewinnt man mit einem QR-Code allemal. Denn vor allem die neugieren Personaler wollen doch nur zu gern wissen, was sich hinter diesem Kauderwelsch-Quadrat verbirgt. Der Bewerber zeigt so auf jeden Fall, dass er Ahnung von den neuen Trends in der IT zu haben scheint und das ist in unserer Branche ja erstmal nicht verkehrt.

Was sagt Ihr denn dazu? Ist ein QR-Code im Lebenslauf nur neumodischer Schnickschnack oder bringt er für die Bewerbung tatsächlich einen Mehrwert?

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