(Neue) Arbeitswelt

Arbeit bleibt Arbeit

Heutzutage ist es (zumindest in der IT-Branche) ja nicht mehr unüblich den Chef mit Du anzureden, mit den Kollegen im Büro mal einen Witz zu erzählen oder nach Dienstschluss zusammen ein kaltes Getränk zum Feierabend zu genießen.

Das erzeugt nicht selten eine angenehme und offene Arbeitsatmosphäre, in der man sich wohlfühlen kann. Aber hier ist auch Vorsicht angebracht! Auch wenn die Grenzen zu verschwimmen drohen und nicht mehr klar erkennbar sind: Sie sind trotzdem da. Und dessen sollte man sich bewusst sein.

Egal wie gut man sich mit den Kollegen oder gar dem Chef versteht. In erster Linie ist und bleibt es trotzdem eine geschäftliche Beziehung. Das heißt nicht, dass Freundschaften am Arbeitsplatz nicht möglich oder unerwünscht sind. Keineswegs. Allerdings erfordern private Sympathien im Büro auch eine gewisse Distanz und Disziplin. Denn es kann immer dazu kommen, dass man sich auf beruflicher Ebene auch in Konfliktsituationen gegenüber steht und dann besteht die Herausforderung darin, sachlich zu bleiben. Kritik anzunehmen oder zu äußern ist nie einfach und persönliche Zueignungen machen es noch ein Stück schwieriger.

In solchen Situationen muss man dann die eigenen Empfindungen zurückstecken und Kritikpunkte wohl oder übel äußern, ohne dabei übermäßige Rücksicht auf die Gefühle des Gegenübers zu nehmen. Und das ist keine einfache aber sehr notwendige Übung. Denn Arbeit bleibt Arbeit und sollte nicht durch private Beziehungen beeinträchtigt werden. Auch wenn das sehr oft leichter gesagt als getan ist…

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