Bewerbung & Interview

Sex Sells: Wie sexy darf das Bewerbungsfoto sein?

Quelle: berggeist007/pixelio.de
Geschrieben von Gastautor

Den Ausdruck Sex Sells haben sicher die meisten von uns schon einmal gehört oder sind damit konfrontiert worden. Vielleicht hat die Sexualisierung als Kaufanreiz beim ein oder anderen auch schon erfolgreich gewirkt, ohne dass man es bewusst wahrgenommen hat. Seien es die freizügig gekleideten Frauen, die sich neben oder auf Autos präsentieren, oder Männer die oben ohne für Rasierer werben.

Ob in Werbespots im Fernsehen, Anzeigen im World Wide Web, Zeitungen oder Magazinen oder durch Promotiongirls – in fast allen Werbemitteln wird Sex Sells eingesetzt. Dabei geht es vorrangig gar nicht darum den „Sex“ zu verkaufen, sondern erst einmal Aufmerksamkeit zu erregen und somit den potentiellen Interessenten zu binden. Auch wenn sich dieser vielleicht mehr an die freizügige Person, als das Produkt erinnert.

Sex Sells in der Bewerbung

Aber wie sexy darf es sein, wenn es darum geht, für sich selber Werbung zu machen? Die eigene Bewerbung ist ja nichts anderes, als für sich selber Werbung zu machen und sich zu verkaufen. Hier bietet sich die Möglichkeit beim Bewerbungsfoto tief in die Trickkiste zu greifen und sich sexy darzustellen.

Aber überlegt euch vorab, wie ihr Auftreten wollt, denn oftmals wird vom äußeren Erscheinungsbild auf die Leistung zurück geschlossen. Aber nun zurück zum Bewerbungsbild. Frauen haben es hier bestimmt deutlich schwieriger als Männer. Kleidung, Haare, Make Up und Lippenstift. Alles Sachen die sich für den Mann erledigen. Frisch geduscht und rasiert geht es im Anzug zum Fotografen und der erledigt den Rest.

Bei den Frauen hingegen bietet sich viel mehr Spielraum, wie sie sich auf dem Bewerbungsfoto geben oder vielleicht auch präsentieren wollen.

Das attraktive „erotische“ Bewerbungsfoto

Was kann man sich darunter vorstellen? Bei dieser Art von Bewerbungsfoto ist die Frau typischerweise stärker geschminkt, als im normalen Leben. Die Haare werden offen getragen und sind aufwendig gestylt. Lidschatten und Lipgloss werden großzügig aufgetragen. Jetzt geht es zur Kleidung über. Eine enge Bluse, die dazu noch dekolletiert ist und leichte Einblicke zulässt. Dazu ein kurzer Rock. Die Aufmerksamkeit des Personalers hat man so auf jeden Fall geweckt. Aber für was?

Wie eingangs schon gesagt, werden oftmals Rückschlüsse vom Erscheinungsbild auf die Leistung geschlossen. Welche Leistung soll mit so einem Bild verbunden werden?

Von daher kann von attraktiv, erotischen Bewerbungsbilder abgeraten werden, wenn man sich auf eine Stelle bewirbt. Weniger ist in diesem Zusammenhang mehr…

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1 Kommentar

  • Sex Sells hat sich auch eine Online Marketingagentur in Österreich gedacht und hat sich zum Website Fotoshooting ein paar hübsche Damen eingeladen. Entstanden ist eine sehr ungewöhnliche Firmenwebsite. Aber genau wie bei zu erotischen Bewerberfotos stellt sich die Frage ob Aufmerksamkeit auch den gewünschten Job oder den erhofften Auftrag bringt. Aber mutig ist es schon….. http://www.ursache-wirkung.at/
    Trotzdem würde ich gern die BWA sehen.
    Reinhard

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