Bewerbung & Interview

Ähm sorry, wo finde ich hier eigentlich das Klo??

Wenn man einmal zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wurde, ist die größte Hürde, das Formulieren des Bewerbungsschreibens und des Lebenslaufs, genommen. Somit ist der meiste Teil des Bewerbungsprozesses geschafft und die Aufregung vor dem Gespräch steigt. Hier entscheidet sich dann, ob man Top oder Flop ist.

In Umfragen werden Personaler und Geschäftsführer immer wieder gefragt, welches die schlimmsten Fauxpas  in Bewerbungsgesprächen sind. Leider sind hier oftmals die Berufseinsteiger betroffen, da ihnen die notwendige Erfahrung fehlt. Daraus resultierend kann es schon mal dazu kommen, dass ein Kandidat im Bewerbungsgespräch das Handy aus der Hosentasche zieht, nur um seiner Angebeteten eine SMS zu schreiben.

Ein Anderer fragte den Personaler sogar, wie nochmal das Unternehmen genau heiße. Es ist auch schon vorgekommen, dass sich ein Bewerber im Bewerbungsgespräch die Schuhe ausgezogen hat, um es sich bequemer zu machen, oder die ganze Zeit von sich selbst in der dritten Person gesprochen hat. Wieder ein Anderer kam tatsächlich auf die Idee, seine Gitarre zum Bewerbungsgespräch mitzubringen, um seine Chancen mit selbst geschriebenen Songs zu erhöhen. Außerdem soll es sogar einen Scherzkeks gegeben haben, der ohne Gruß nach dem Klo gefragt hat und danach gleich wieder verschwunden ist.

Auch wenn dies natürlich die extremsten Beispiele sind, können schon kleinere Ausrutscher reichen, um ein Bewerbungsgespräch zu einem Reinfall zu machen. Um das zu vermeiden, hier ein paar Tipps, die das Bewerbungsgespräch erleichtern:

Vorbereitung

Man sollte schon wissen, wie das Unternehmen heißt und was es genau macht. Aus diesem Grund ist eine kleine Recherche vor dem Bewerbungsgespräch ratsam.

Kleidung

Ein ordentliches Outfit ist das A und O. Es muss nicht aufgebretzelt wirken, aber der Jogginganzug vom Sonntag oder das viel zu kurze Partykleid von Freitagabend sind dann doch nicht das Nonplusultra. Wichtig ist, dass man sich nicht verkleidet, denn so kann man sich nicht wohl fühlen.

Blickkontakt

Während des Gespräches sollte man dem Gegenüber in die Augen sehen, da dies eine Frage des Anstands und des Respekts ist. Dennoch sollte man nicht krampfhaft stieren, dass kommt auch nicht gut an.

Gesprächsführung

Ein bisschen Selbstvertrauen kann nicht schaden, trotzdem sollte man dem Personaler nicht nach jedem zweiten Satz ins Wort fallen und ihn unterbrechen. Das ist unhöflich und egoistisch.

Gehaltsvorstellung

Wenn nicht bereits in der Stellenausschreibung genannt, sollte man im Vorfeld auf jeden Fall über das Wunschgehalt nachdenken. Doch Achtung: unrealistisch hohe Forderungen schrecken ab.

Sicherlich gibt es noch eine Menge anderer Dinge, die im Bewerbungsgespräch vermieden werden sollten. Aber mit ein bisschen Recherche im Vorfeld, innerer Ruhe und einem charmanten Lächeln auf den Lippen macht man nie was falsch.

Über den Autor

Lisa

Lisa war von Anfang 2014 bis Herbst 2015 BA-Studentin bei uns. Sie hat Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft/Personaldienstleistungen studiert und erprobte ihr theoretisches Wissen bei uns in der Praxis. Noch am Beginn des Berufslebens, berichtete Lisa über Erfahrungen aus dem Unialltag sowie die Herausforderungen bei der Arbeit in einer Personalagentur und zeigte uns dabei ihre Sicht eines Berufsanfängers.

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