(Neue) Arbeitswelt

Verhaltensregeln für Studenten im Hörsaal

Sommersemester, Quelle: pexels.com
Geschrieben von Lisa

Den neuen Semesterbeginn habe ich mir zum Anlass genommen, über wichtige Verhaltensregeln für Studenten im Hörsaal zu schreiben. In diesem Beitrag erfahrt ihr, was im Hörsaal erlaubt ist und was nicht, worauf ihr besonders achten solltet und wie ihr am besten mit Professoren redet.

Körperpflege im Hörsaal

Wer kennt es nicht, die Mädels und Jungs, die sich während der Vorlesung die Haare kämmen, sich rasieren oder sogar die Fingernägel schneiden. Liebe Studenten, das stört alle Anderen und ist obendrein auch noch eklig. Außerdem wollt ihr im Hörsaal was lernen und euch nicht für eine Party fertig machen.

Die richtige Ansprache

„Ey Prof, ich hab da mal ne wichtige Frage.“ Das ist keine ordnungsgemäße Anrede für einen Professor. Natürlich geht es nicht so steif zu, wie im Vorstand eines Konzernes, dennoch solltet ihr euch an gewisse Regeln halten. Professoren und Dozenten sollte immer mit Titel und Namen angesprochen werden. Ihr wollt ja schließlich auch beim vollen Namen genannt werden.

Telefonieren während der Vorlesung

Handy-Gebimmel, Telefonieren und SMS-Schreiben mit Tastentönen sind ebenfalls nervig. Der Lärmpegel in einem Hörsaal ist auch ohne diese Störungen schon hoch genug. Damit lenkt ihr also nicht nur den Dozenten ab, sondern stört auch die Konzentration der anderen Studenten.

Einen leckeren Döner für Zwischendurch

Der Döner im Hörsaal ist der Albtraum aller Studenten und Dozenten, ebenso wie das Mett-Brötchen, mit ordentlich Zwiebeln drauf. Auch heiße Getränke beziehungsweise ein Bier gehen gar nicht, denn diese können umfallen oder die Bücher verschmutzen. Besser ist, wenn ihr im Hörsaal nur Wasser trinkt. Das Essen könnt ihr auf die Pause verschieben.

Total krank zur Uni gehen?

Halsschmerzen, eine fortwährend laufende Nase, Fieber und dann noch zur Uni gehen? Besser nicht. Denn wenn man krank im Hörsaal sitzt, steckt man auch die Kommilitonen an, was besonders vor Prüfungen eher ungünstig ist. Außerdem stört das Husten und Schniefen die Vorlesung.

Erst Sport machen und dann in die Uni gehen?

Das ist eigentlich kein Problem – Wenn ihr nach dem Sport duschen geht. Wobei ich hoffe, dass das jeder weiß. Denn bei einer Vorlesung mit so vielen Leuten ist es sehr wichtig, Rücksicht zu nehmen. Und mal ehrlich: keiner möchte durch den Geruch von Schweiß oder alten Socken belästigt werden.

…. und hier findet ihr, in aller Kürze, noch eine Zusammenfassung der wichtigsten Verhaltensregeln für den Hörsaal:

  • das Styling auf die Pause verschieben
  • den Dozenten mit Titel und Namen ansprechen
  • während der Vorlesung auf Telefonieren und Handy-Gebimmel verzichten
  • deftiges Essen für die Pause aufheben
  • bei Krankheit lieber zuhause bleiben
  • nach dem Sport und vor der Uni duschen gehen

Jetzt hoffe ich, dass ihr diese Tipps für eure Mitmenschen im Hörsaal beherzigt und das Semester ohne peinliche Eskapaden starten kann! 🙂

Über den Autor

Lisa

Lisa war von Anfang 2014 bis Herbst 2015 BA-Studentin bei uns. Sie hat Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft/Personaldienstleistungen studiert und erprobte ihr theoretisches Wissen bei uns in der Praxis. Noch am Beginn des Berufslebens, berichtete Lisa über Erfahrungen aus dem Unialltag sowie die Herausforderungen bei der Arbeit in einer Personalagentur und zeigte uns dabei ihre Sicht eines Berufsanfängers.

2 Kommentare

  • Hallo Lisa,

    hast du die Situationen, die du hier schilderst, wirklich schon erlebt? Ich bin der Meinung, dass auch die immer jünger werdenden Studenten diese Verhaltensregeln schon von vornherein einhalten. Schlimmer finde ich die „kleinen Vergehen“ – zu spät in die Vorlesung platzen, andauernd mit dem Smartphone spielen.. aber Maniküre während der Vorlesung halte ich für Quatsch.

  • Hallo Tilman,
    natürlich hast du Recht – man sollte davon ausgehen, dass die Grundregeln eingehalten werden und eigentlich auch Standard sind. Dennoch sind die Situationen, die ich hier geschildert habe kein Quatsch. Leider. Die Maniküre in der Vorlesung habe ich selbst schon erlebt. Ich möchte aber keineswegs alle Studenten über einen Kamm scheren, denn diese Extreme bilden die absolute Ausnähme. Und ich hoffe das bleibt auch so 😉

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