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Jobsuche – aber wo? Heute: Online-Jobbörsen

Die Welt ist voller Jobs – wer also auf Jobsuche ist, muss nur an den richtigen Orten suchen und hat schon bald seinen Traumjob in der Tasche, stimmt’s? Na ja, ein bisschen ist das schon richtig, aber wo genau geht man denn nun auf Jobsuche? Ich habe mir überlegt, mal ein paar Orte aufzuspüren und näher vorzustellen. Los geht’s mit Online-Jobbörsen.

Jobsuche via Online-Jobbörse

Jobbörsen im Internet gibt es wie Sand am Meer. Hinzu kommen noch die unzähligen Jobsuchmaschinen, die die Stellenanzeigen auf Unternehmenswebseiten und anderen Jobbörsen auslesen. Ist man auf Jobsuche, muss man nur wissen, wo man anfangen muss zu suchen. Der einfachste Weg ist wohl, bei Google einfach mal seinen gesuchten Job und vielleicht noch den Ort, wo man arbeiten möchte, einzugeben. Was passiert? Es tut sich eine Liste auf mit ewig vielen verschiedenen Jobbörsen und entsprechenden Jobangeboten auf, die mehr oder weniger gut auf die eigene Jobsuche passen. Während des Suchvorgangs merkt man dann recht schnell, mit welchen Jobbörsen man besser zurecht kommt und welche aktuelle Jobangebote vorhält.

Jobsuche via Job-Newsletter

So eine Jobsuche über Google und Co. ist mühselig und oft nicht nachhaltig. Denn man verliert schnell den Überblickt und läuft Gefahr ein interessantes Jobangebot wegzuklicken oder gar zu vergessen. Einige Jobbörsen bieten deshalb häufig die Möglichkeit, sich für einen sogenannten Jobnewsletter anzumelden. In der Regel muss man dazu einen mehr oder weniger langen Fragebogen ausfüllen und bekommt dann bestensfalls passende Jobangebote per E-Mail zugeschickt. Dann kann man sich diese in Ruhe durchlesen und überlegen, ob man sich tatsächlich bewirbt.

Jobsuche via Arbeitsagentur

Die Jobbörse der Arbeitsagentur ist zwar eigentlich auch nur eine Jobbörse, aber ihr gebührt dann doch noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit. Hier kann man sich auch registrieren und bekommt dann passende Jobangebote zugeschickt, aber alles ist doch etwas umfangreicher und offizieller. Man kann außerdem seinen Lebenslauf hinterlegen und natürlich auch direkt auf Jobsuche gehen, die sogar etwas feingliedriger als normale Jobbörsen sind. Ist man einmal im Getriebe der Arbeitsagentur, kann man auch gleich direkt seine Bewerbung an das entsprechende Unternehmen schicken, die die Stelle in der Jobbörse der Arbeitsagentur ausgeschrieben haben.

Auf welchen Jobbörsen geht Ihr denn auf Jobssuche? Habt Ihr da Vorlieben? Was ist Euch denn wichtig bei der Suche auf Online-Jobbörsen?

Bildquelle: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com  / pixelio.de

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13 Kommentare

  • Wie wärs mit XING? Die Online-Jobbörse schlechthin.

    Und die Jobsuche der Arbeitsagentur ist ja wirklich der letzte Husten. Wer dort schonmal Vorschläge bekommen hat, weiss, dass das Rotz ist.

    morphium

  • XING kommt später… 😉
    Die Jobbörse der AA ist wirklich – formulieren wir es mal höflich – gewöhnungsbedürftig. Wir stellen ja regelmäßig unsere Stellenangebot dort rein und sind jedes Mal noch immer frustriert, auch wenn ja schon einiges verbessert wurde…

  • Auf Kimeta finde ich alles was ich brauche. Hier gehts rein um die Jobsuche. Alle Jobs von Unternehmenwebsites, Jobbörsen, Agenturen, Personalberatungen…….was will man mehr. Einfach den Jobtitel eingeben oder Branche und den ort und das wars.

  • Am besten sind meiner Meinung nach immer noch Stepstone und Monster.
    Und sonst einfach besser in Google schauen. Es gibt ja in einigen Bereichen
    spezialisierte Jobbörsen wie zum Beispiel Cesar.de (Online Marketing).

    Ansonsten einfach die entsprechenden Jobs in Google eingeben, dann erhält man schon viele
    relevante Ergebnisse. Dann noch zusätzlich die entsprechende Region eingeben, dann paßt es.

    Auf Gehalt.de haben wir eine Art Meta Suchmaschine:
    http://www.gehalt.de/stellenangebote-jobs

    Hier liefern wir passende Jobs diverser Jobbörsen aus. Man hat so einen kompletteren Überblick.
    Vielleicht hilft es ja.

  • Ich bevorzuge auch Stepstone, auch wenn ich zwei der hier ENA. Ten auch noch nicht kannte und mir mal anschauen werde. Was ich schade finde, ist dass man keine Negativ-Kriterien angeben kann. Einfach via „-Begriff“ da ich gerne diverse Dienstleister und Personalschieber, insbesondere im Ingeneursumfeld rausfiltern würde. Die überschwemmen gerne die Jobbörsen mit möglichst weit gefassten Ausschreibungen, worunter die Übersichtlichkeit leidet. Das gewünschte Angebot geht dann gerne unter.

    PS mir ist auch klar, dass man teilweise nur bestimmte Arbeitgeber anzeigen lassen kann, aber eben keine Bestimmten ausblenden kann.

  • Hallo, interessanter Artikel, der die vorherschenden Probleme gut beschreibt. Wir haben auf unserem Blog: blog.jobjab.de dazu eine Übersicht über die verschiedenen Jobbörsen angefangen. Im Moment sind dazu 50 in einer Tabelle aufgeführt, wir werden aber nach und nach die Übersicht vervollständigen, sodass man sich recht einfach einen Überblick verschaffen kann. Man darf nämlich auch nicht vergessen, durch die grosse Anzahl der Jobbörsen hat man auch den Vorteil, wirklich spezialisierte Jobangebote zu finden, welche oftmals bei den grossen Mainstreamanbietern garnicht erst auftauchen, bzw. gelistet sind.

  • Hallo, ich bevorzuge zurzeit JobLeads, das Portal für Fach-und Führungskräfte https://www.jobleads.de/ um auf Jobsuche zu gehen. Die haben eine große Auswahl und setzen auf einige (scheinbar schwieriger zu besetzende Jobs) Empfehlungsprämien aus.
    Außerdem werden auch virtuelle Karriereevents veranstaltet. Im März ist die nächste IT-Jobmesse. Da kann man über Chats mit Arbeitgebern/den Personalentscheidern direkt in den Kontakt treten.
    Zurzeit wirklich mein absoluter Favorit.

  • Sicher ein gehbarer Weg, sich auch online anzubieten. Allerdings ist hier die Gefahr größer, dass Dritte sich der eigenen Bewerbungsform bedienen, oder sogar Lebensläufe kopieren. Alles schon vorgekommen. Aber keine Sorge, aus rechtlicher Sicht sind Sie auf der sicheren Seite, denn die Urheberrechte an den Bewerbungsunterlagen liegen beim Ersteller, also beim Bewerber! Egal, wo er sie postet oder zur Verfügung stellt. Wir berichteten in diesem Zusammenhang über die Mitarbeiterfotos und Urheberrecht: http://www.recht-freundlich.de/urheberrechte-und-mitarbeiterfotos

    Apropos Fotos: Vorsicht, wenn das eigene Bewerbungsfoto online hochgeladen wird. Denn die Rechte zur Onlineverbreitung liegen grundsätzlich beim Urheber des Fotos, und das ist nicht der Abgelichtete, sondern der Fotograf! Also beim Fotograf immer die Einwilligung einholen, das geschossene Bewerbungsfoto auch online nutzen zu dürfen!

  • Also ich bevorzuge auch StepStone. Vor allem den Job Agent, finde ich super praktisch. Einfach die Sucheinstellungen speichern und schon bekommt man passende Stellenangebote per mail zugeschickt.

    @Christian: War gerade eben auf
    deinem Blog und hab auch promt einige hilfreiche Tipps gefunden 😉

  • Also ich bin auch von der Effizienz von Onlinestellenbörsen überzeugt. Ich finde diese einfach aktueller und es ist auch für Unternehmen deutlich einfacher einen Stellenanzeige zu schalten. Mir ist auch aufgefallen, dass die klassischen Stellenausschreibungen in Form von Zeitungsannoncen kaum noch genutzt werden. Denn mir kam beim Durchblättern der Anzeigenteil sehr sehr klein vor.

    In meinen Augen sind Online-Stellenportale die Zukunft;)

  • Ich denke Online-Jobbörsen sind aktuell nicht mehr wegzudenken, gerade für kleinere und mittlere Unternehmen ist dies oft der attraktivste Weg auf sich aufmerksam zu machen.

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