(Neue) Arbeitswelt

Frauen vs. Männer – Konkurrenzkampf am Arbeitsplatz

Quelle: Dietrich Schneider/pixelio.de
Geschrieben von Lisa

Egal ob Mann oder Frau – im Job kommt es immer und immer wieder zu einem Konkurrenzkampf. Allein die Tatsache, dass der Kollege mehr verdient oder regelmäßiger an Weiterbildungen teilnehmen darf, kann zu Eifersucht und Streitereien führen.

Der Konkurrenzkampf entsteht überall. Egal ob zwischen Nachbarn, Staatschefs oder in Sportgemeinschaften. Doch auffallend oft kommt er unter Freunden und Kollegen vor.

Frauen booten die Konkurrenten aus

Es ist kein Geheimnis, dass Frauen andere Mittel und Wege haben, um den Konkurrenzkampf am Arbeitsplatz auszutragen, als Männer. Beispielsweise werden gezielte Andeutungen gemacht, um die Gerüchteküche anzuheizen. Aber auch die allseits bekannten Intrigen oder das Lästern hinter dem Rücken anderer sind bei Frauen sehr beliebt.

Viele Frauen steigern ihr Selbstbewusstsein durch die Anerkennung männlicher Kollegen. Einerseits legen Frauen viel Wert auf enge Freundschaften mit anderen Frauen, aber andererseits führt gerade das zu einem unerbittlichen Konkurrenzkampf á la „Wer ist die Schönere?“, „Wer bekommt die meiste Aufmerksamkeit?“ oder „Wer ist die Erfolgreichere?“.

Diese Intrigen unter Frauen und der Konkurrenzkampf am Arbeitsplatz kommen daher, dass es bereits einer ganzen Reihe von Frauen gelungen ist, Karriere zu machen. Mittlerweile sind schon viele Frauen die Karriereleiter ein ganzes Stück weit hinauf geklettert. Der Konkurrenzkampf und der Druck auf Frauen, Karriere zu machen, steigen.

Männer reißen die Macht an sich

Viele Männer haben schon in den Kinderschuhen gelernt, wie die Sache mit Macht und Stärke läuft. Männer tragen den Konkurrenzkampf am Arbeitsplatz offensiver aus, als Frauen. Sie drohen den Kollegen oder Kolleginnen eher oder ignorieren sie einfach.

Natürlich haben Männer genauso viel mit Rivalität, Eifersucht und Neid zu kämpfen, aber sie leben diese Gefühle einfach anders aus, als Frauen.

Konkurrenzkampf am Arbeitsplatz

Viele Angestellte nehmen diesen Machtkampf als Ausnahmesituation wahr. Die Folgen daraus sind Stress und Überreaktionen. Dennoch ist dieser Kampf nicht zu vermeiden. Auch Unternehmen stehen im andauernden Wettbewerb um Kunden und Aufträge.

Gerade, wenn die gut bezahlten Jobs knapper werden, kämpft jeder um seinen eigenen Vorteil. Hierbei ist es so, dass Männer eher auf Eckpunkte wie Gehalt und Verantwortung achten. Frauen dagegen wollen einfach gewinnen und sehen die Chance auf einen neuen, besseren Job als persönliche Herausforderung.

Der Konkurrenzkampf lässt sich in der Wirtschaft einfach nicht vermeiden. Es wird immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen Kolleginnen und Kollegen kommen. Solange es nicht übertrieben wird, ist der Kampf um Anerkennung und den besten Job auch gut. Denn so werden zahlreiche Mitarbeiter motiviert, stets ihr Bestes zu geben.

Über den Autor

Lisa

Lisa war von Anfang 2014 bis Herbst 2015 BA-Studentin bei uns. Sie hat Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft/Personaldienstleistungen studiert und erprobte ihr theoretisches Wissen bei uns in der Praxis. Noch am Beginn des Berufslebens, berichtete Lisa über Erfahrungen aus dem Unialltag sowie die Herausforderungen bei der Arbeit in einer Personalagentur und zeigte uns dabei ihre Sicht eines Berufsanfängers.

2 Kommentare

  • Ich habe neulich einen interessanten Spruch gehört: „Willst Du, dass Deine Arbeit gut repräsentiert ist, dann stelle einen Mann ein. Willst Du, dass die Arbeit erledigt wird, stelle eine Frau ein.“
    Wenn man sich dieser Art Klarheit bewusst wird, braucht es doch gar keinen Konkurrenzkampf mehr, oder?

  • Angelika, interessant was IT Personaler würde darüber sagen. Software Entwicklung ist doch ein Männer Welt 🙂

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