(Neue) Arbeitswelt

Mit der richtigen Arbeitsatmosphäre zum Erfolg

Arbeitsatmosphäre, Quelle: Unsplash/pixabay.com
Geschrieben von Reinhard Hoffmann

Jeder Mensch verbringt unter der Woche einen Großteil seiner Zeit im Job. Es liegt daher auf der Hand, dass der Arbeitsplatz nicht nur den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen hat, sondern auch an die Bedürfnisse jedes Einzelnen angepasst und so persönlich wie möglich gestaltet sein sollte. Ebenso wichtig für die Wohlfühl-Atmosphäre ist eine gute Stimmung an dem Ort, an dem man Tag für Tag motiviert sein und gute Leistungen vollbringen möchte. Denn ein unbestrittener Fakt ist: Je wohler sich ein Mitarbeiter fühlt, desto produktiver und loyaler wird er sein.
Die wichtigsten Kriterien für eine optimale Arbeitsatmosphäre sind Größe, Temperatur, Beleuchtung, Ergonomie, Arbeitsklima und persönlicher Geschmack.

Die Anforderungen des Gesetzgebers

Der Gesetzgeber sorgt vor – nämlich, dass die Firmenbosse trotz Einsparungsmaßnahmen ihren Leuten nicht alles zumuten dürfen, was den Ort der Ausübung ihrer Tätigkeit betrifft.
So muss die Größe des persönlichen Raums derzeit pro Person mindestens acht Quadratmeter betragen und die Temperatur darf mit einer Luftfeuchtigkeit von etwa 40 bis 60 Prozent die 35 Grad-Marke nicht übersteigen. Außerdem muss der Arbeitsplatz ordentlich beleuchtet sein, im Idealfall mit Tageslicht, wenn möglich. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass das Zimmer regelmäßig gelüftet werden kann. Und es haben ausreichend Notausgänge und Fluchtwege vorhanden zu sein, ebenso ist für einen ausreichenden Schutz vor lauten Geräuschen zu sorgen.
Bei Verstößen gegen die genannten Vorgaben oder Vorschriften kann man den Arbeitgeber dazu auffordern, die Situation zu ändern, da ihm sonst in einigen Fällen bei Anzeige eine Strafe droht.
Clevere Unternehmer sorgen bereits bei Gründung ihrer Firma vor und wählen ihre Immobilie sorgsam nach diversen Richtlinien und optimalen Bedingungen für die Mitarbeiter aus.

Ergonomie am Arbeitsplatz

Auch hinsichtlich der Ergonomie hat der Chef einige Richtlinien zu beachten, da diese einen wichtigen Teil des betrieblichen Gesundheitsschutzes darstellt.
Der Sessel, auf dem ein Arbeitnehmer während der Ausübung seines Jobs sitzt, sollte die Wirbelsäule stützen und dabei flexibel sein, damit eine wechselnde Haltung möglich ist. Die Sitzhöhe ist dabei in der Höhe der Kniekehlen eingestellt, die Armauflage befindet sich etwa auf Höhe der Ellenbogen.
Die Tätigkeit auf dem Tisch, beispielsweise das Schreiben auf der PC-Tastatur, findet in Ellbogenhöhe statt, dabei ist über den Oberschenkeln etwa zehn bis 15 Zentimeter Platz bis zur Unterseite der Tischplatte.
Wichtig beim Blick auf den PC-Bildschirm ist ein ausreichender Sehabstand zwischen dem Monitor und den Augen, der zwischen 50 und 60 Zentimeter betragen sollte. Darüber hinaus ist das Display hell beleuchtet und nicht zu klein.

Arbeitsklima und persönliche Gestaltung

Besonders wichtig im Job ist das Arbeitsklima, also die Stimmung unter den Kollegen, sowie faire Arbeitsbedingungen und ein gutes Verhältnis zum Chef. Denn das komfortabelste Büro mit den modernsten Geräten wird ungern betreten, wenn dauerhaft schlechte Laune herrscht, gemobbt wird oder die Belastung zu hoch ist.
Darüber hinaus bestätigen aktuelle Umfragen die Wichtigkeit, sich den Ort der Produktivität persönlich nach eigenen Vorstellungen gestalten zu dürfen, damit die Individualität bis zu einem gewissen Grad auch im Job ausgelebt werden kann und man davon motiviert wird. Auf den Schreibtischen Deutschlands befinden sich einer aktuellen Umfrage zufolge am häufigsten Familienfotos, Kunstgegenstände, Glücksbringer, Pflanzen und Erinnerungen an Erfolge im Beruf wie Urkunden oder Schnappschüsse mit zufriedenen Kunden.

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Über den Autor

Reinhard Hoffmann

Mit einem Lebenslauf, wie er nicht im Buche steht, und der eigenen Erfahrung, nach dem Zweitstudium eine längere Bewerbungsphase durchgestanden zu haben, ist Reinhard nicht der Standard-Personaler. Typische Fragen, Zweifel und Unsicherheiten eines Bewerbers kennt er gut und sieht seine Mission darin, zu berichten, worum es bei der Personalarbeit tatsächlich geht. Uns steht die Tür zum Chefbüro immer offen, mit Rat und Tat unterstützt uns Reinhard nicht nur bei der Bewerbersuche.

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