Bewerbung & Interview

Die Optik macht‘s

Bewerbungsfoto, Quelle: pexels.com
Geschrieben von Niklas

Das richtige Bewerbungsfoto Teil 3

Beim durchstöbern des Bewerberblogs ist mir aufgefallen, dass vor 5 ganzen Jahren eine Beitragsreihe gestartet wurde. Es waren Tipps von A-Z zum Thema Bewerbungsfoto – nun ja, eigentlich nur bis zum Buchstaben N. Da haben sich wohl alle vor den schwierigen Buchstaben gedrückt? 😉 Ich konnte es dabei auf jeden Fall nicht belassen, deswegen hier nun endlich, die sehnsüchtig erwarteten, Buchstaben O bis Z.

O wie Offenheit

Der Bewerber sollte eine offene und sympathische Ausstrahlung vermitteln. Offenheit steht hier aber ausdrücklich für die Persönlichkeit und nicht das Hemd/die Bluse. 😉

P wie Persönlichkeit

Ein Bewerbungsfoto soll die Persönlichkeit des Bewerbers wiederspiegeln. Bei allen Regeln gilt es deshalb immer, einen eigenen Weg zu finden, diese einzuhalten. Wer sich zu sehr verstellt wirkt oft genauso und geht in der Masse unter – die eigene Note fehlt.

Q wie Qualität

Man muss immer die Qualität des Fotos im Auge behalten. Das gilt auch dann noch, wenn das Foto gemacht ist. Ist die Auflösung ausreichend? Ist das Papier für den Druck geeignet? Sind die Patronen noch voll? Das beste Foto kommt schlecht an, wenn solche Fragen vernachlässigt werden.

R wie Ruhe

Ein ruhiger Hintergrund ist ein Muss für jedes Bewerbungsfoto. Insbesondere erkennbare Gegenstände lenken vom Bewerber ab und zerstören die Bildharmonie. Auch für das Foto selbst, ist eine ruhige Atmosphäre hilfreich, da der Bewerber nicht abgelenkt wird und sich vollkommen entspannen kann.

S wie Schmuck

Ein wenig Schmuck, wie dezente Halsketten oder Ohrringe, können bei Frauen einen angenehmen Akzent setzen. Die großen Klunker sollte man allerdings in der Schublade lassen, sonst stehlen sie der Bewerberin die Schau. Männer verzichten am besten gänzlich darauf.

T wie Totale

Die Landschaft ist für ein Bewerbungsfoto absolut irrelevant. Deswegen keine Ganzkörperfotos und schon gar nicht Bilder, die von weiter weg aufgenommen wurden.

U wie Urlaub

Niemals Urlaubsfotos verwenden, auch nicht bearbeitet. In den seltensten Fällen kommen dabei Ergebnisse heraus, die keinen schlechten Eindruck beim Personaler hinterlassen. Schließlich bewirbt man sich um eine Arbeitsstelle – nicht den nächsten bezahlten Urlaub.

V wie Vatikan

Auch wenn ein erotisches Foto in einer Bewerbung unangebracht ist – zu streng und konservativ sollte die Kleidung ebenso wenig sein. Für viele Personaler wirken sowohl zu freizügige als auch zu konservative Bilder für Skepsis.

W wie Weiches Licht

Ein mit weichem Licht aufgenommenes Foto wirkt sympathischer. Außerdem kann weiches Licht die Haut reiner erscheinen lassen, da es kleine Schönheitsmakel kaschiert.

X wie Xena

Starke Frauen sind heutzutage gefragt – wirkt eine Frau allerdings zu dominant auf ihrem Bewerbungsfoto kann das hinderlich sein. Ein Personaler könnte schnell Konflikte fürchten.

Y wie why?

Bei allem was mit dem Bewerbungsfoto zu tun hat sollte man sich die Frage stellen: „Warum?“. Warum trage ich dieses Accessoire? Warum diese Kleidung? Warum dieser Hintergrund? Gibt es einmal keine befriedigende Antwort, sollte die betroffene Sache überdacht werden.

Okay, bei diesem Buchstaben muss man ein Auge zudrücken, aber fällt euch ein besseres Wort mit Y ein? 😉

Z wie Zeit

Für ein Bewerbungsfoto sollte man sich Zeit nehmen. Lieber einen Nachmittag beim Fotografen verbringen, als ein Selfie schnell im Spiegel knipsen. Sowohl dem Foto als auch der Person sieht man fast immer an, wenn ein Bild mal eben zwischendurch geknipst wurde.

Damit ist diese Beitragsreihe nun leider abgeschlossen. Doch ihr müsst nicht traurig sein, denn demnächst starten wir eine neue Reihe zum Thema Bewerbungen. Und da kann ich euch zwei Dinge versprechen:

  1. Sie wird schneller vervollständigt.
  2. Wir werden ganz neue Wege gehen.

Seid gespannt und freut euch drauf – so wie ich! 😉

Über den Autor

Niklas

Niklas ist unser Neuer im Team. Er studiert Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Marketing und wird uns im Rahmen seines Pflichtpraktikums für 3 Monate vor allem im Bereich Personalmarketing unterstützen. Zum Glück bringt er ein technisches Verständnis mit, damit wir künftig auch die Rubrik IT & Technik mit interessanten Artikeln füllen können... ;)

2 Kommentare

  • Hallo Niklas,
    da es aktuell immer mehr Bestrebungen gibt (einige große Unternehmen machen das bereits schon), durch Bewerbungen „ohne“ Foto eine gewisse Neutralität für den Bewerbungsprozess zu erreichen, wird sich mittelfistig wahrscheinlich der ganze Hipe um „DAS“ richtige Foto erledigt haben. Generell gibt es meiner Meinung nach, viel zu viel vermeintliche „Experten“-Tipps und Ratschläge für Jobsuchende, die mehr verwirren und verunsichern, als dass sie eine Hilfe sind.
    Gruß Günther

    • Hallo,
      es stimmt, dass es diese Bestrebungen gibt. Ohnehin ist ein Bewerbungsfoto nicht dafür entscheidend, ob es mit der Anstellung klappt. Schließlich lassen sich die meisten Personaler auch so von einem Foto nicht zu sehr beeinflussen, insbesondere negativ. Aus meiner Erfahrung kann ich aber sagen, dass es einfach ein kleines weiteres Plus ist. Die Bewerbung bekommt ein Gesicht und man bleibt etwas leichter im Gedächtnis des Personalers. Warum sollte man eine Möglichkeit auslassen, sich von einer positiven Seite zu präsentieren? 😉
      In diesem Fall sollte aber vor allem auch die Serie ihren Abschluss finden. Es gibt tatsächlich viele Ratschläge im Internet, von denen man sich nicht verunsichern lassen sollte. Ich persönlich denke, man sollte sich eine oder zwei in den eigenen Augen gute Quellen heraussuchen und sich daran orientieren. Dann ist es auf jeden Fall hilfreich, sie als „Checkliste“ für das eigene Foto verwenden zu können.

      Gruß,
      Niklas

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