(Neue) Arbeitswelt

Mitarbeiterseminar – Weiterbildung im eigenen Unternehmen

Abschlussarbeit, Quelle: 1045373/pixabay.com
Geschrieben von Gastautor

Das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind seine Mitarbeiter. Das bedeutet auch: Nur wer seine Angestellten fordert UND fördert, kann erfolgreich wirtschaften. Wichtig ist dabei insbesondere eine kontinuierliche Weiterbildung der Arbeitnehmer.

Ob in der freien Wirtschaft oder aber in Bereichen wie der Produktion oder Logistik: In sämtlichen Berufsfeldern herrscht niemals Stillstand, vielmehr sorgen neue Erkenntnisse und Ansätze fortlaufend dafür, dass sich die Bereiche weiterentwickeln können.

Neues Wissen muss bei den Mitarbeitern ankommen

Das neue Wissen muss jedoch auch in den Unternehmen und dabei insbesondere bei den Arbeitnehmern ankommen, um es überhaupt in die Prozesse eingliedern zu können. Dass genau dies geschieht, ist im Wesentlichen Aufgabe der Unternehmer. Sie müssen selbst auf dem neusten Stand bleiben und das neu gewonnene Wissen an die Mitarbeiter weitergeben. Da eine Schulung durch den Arbeitgeber in der Regel recht aufwendig wäre, stellt auch das interne Mitarbeiterseminar eine gute Alternative dar, die sich hervorragend in den beruflichen Alltag integrieren lässt. Bei einem solchen Mitarbeiterseminar, das zum Beispiel vom ESO Firmenservice NRW angeboten wird, besuchen gut ausgebildete Lehrkräfte Ihr Unternehmen und bilden dort die Mitarbeiter aus. Der Vorteil: Anders als Unternehmensinterne bringen Sie nicht nur Know-how, sondern auch eine jahrelange Erfahrung in der Vermittlung von Wissen mit. Hierzu gehört auch das Verständnis, wie man Mitarbeiter am besten in die Seminare einbindet.

Das müssen Unternehmen über Mitarbeiterseminare wissen

Die Ausgestaltung und der Umfang der Seminare für Mitarbeiter sind dabei je nach Themengebiet individuell. Während sich etwa ein neuer Ansatz für die Prozessoptimierung innerhalb weniger Stunden vermitteln lässt, sind für den Erwerb von Sprachkenntnissen viele wiederkehrende Übungseinheiten erforderlich. Mehrere Termine sind ebenfalls anzusetzen, wenn Mitarbeiter sich plötzlich mit für sie neuen Bereichen befassen müssen bzw. wenn sich ihre Tätigkeit stark verändert. Dementsprechend variieren auch die Kosten für Mitarbeiterseminare stark.

Zu beachten ist für Unternehmen grundsätzlich: Jegliche Weiterbildungsmaßnahmen, die angeboten werden, sind Teil der Beschäftigung. Das bedeutet, dass sie während der regulären Arbeitszeit durchzuführen sind. Sollten die Weiterbildungen außerhalb der Arbeitszeit stattfinden, so sollte im Interesse der Angestellten so verfahren werden, dass die zusätzlichen Stunden gutgeschrieben werden.

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1 Kommentar

  • Ein interessanter Beitrag. In diesem Zusammenhang interessant: Es gibt Unternehmen, die erfahrene Mitarbeiter, welche die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen mit sich bringen, zu Trainern ausbilden lassen. Der Vorteil dieses auf den ersten Blick ungewöhnlichen Vorgehens: Mitarbeiter können arbeitsplatz- und zeitnah geschult werden.

    Fehlt Wissen oder besteht Unsicherheit in der Ausführung einer Tätigkeit, ist ein sofortiges „Training on the Job“ mit fundiertem Betriebs- und Praxis-Know-how möglich. Auf diesem Weg können auch grössere Mitarbeitergruppen wie Teams oder Abteilungen in kurzer Zeit weiter qualifiziert und Defizite nicht nur sehr gezielt sondern auch schnell beseitigt werden. Die internen „Trainer“ stehen den Mitarbeitern, im Gegensatz zu externen, auch beim Umsetzen des Gelernten zur Verfügung.

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