Körper, Geist & Job

Konzentrationssteigerung während der Arbeitszeit

Java-Entwickler, Kaffee, Quelle: Denise/pixelio.de
Geschrieben von Ina

So gern viele auch immer zu 100% im Arbeitsalltag „funktionieren“ würden, die Konzentration hat im Tagesverlauf ihre ganz natürlichen Höhen und Tiefen. Mit ein paar Tricks kann man den eigenen Körper aber bereits unterstützen, diese etwas auszugleichen. Erfahrt im heutigen Gastartikel, wie euch gesunde Ernährung, Bewegung und Kaffeepausen besser über den Tag bringen können…

Der heutige Arbeitsalltag gestaltet sich trotz oder gerade wegen dem Einsatz modernster Technik immer stressiger. Mitarbeiter befinden sich im ständigen Kommunikationsmodus und Informationsfluss. Ob Mail, Telefon oder das ständige Tippen in die Tastatur – Störquellen finden sich besonders in Großraumbüros sehr häufig. Kommen dann noch eine schlechte Lüftungs- und Beleuchtungstechnik sowie unbequeme Büromöbel hinzu, ist eine unzureichende Konzentration inklusive schlechter Arbeitsergebnisse vorprogrammiert. Mit dieser mangelhaften Leistungsfähigkeit muss niemand leben, denn es gibt einige Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit im Arbeitsgeschehen effektiv und vor allem nachhaltig steigern.

Den eigenen Leistungspegel erkennen

Kaum ein Mensch schafft es, sich einen langen Arbeitstag von 8 Stunden und mehr voll zu konzentrieren. Die Leistungsfähigkeit gleicht einer Kurve. Sind Mitarbeiter zu Beginn der Arbeitszeit am konzentriertesten, so lässt die Aufmerksamkeit bereits 20 Minuten nach Arbeitsstart wieder nach. Persönliche Probleme und ständige Unterbrechungen im Büroablauf beeinflussen die Tagesform zusätzlich. Wer seine eigene Leistungskurve kennt, der kann Müdigkeitserscheinungen und damit auch Fehler am Arbeitsplatz vermeiden. Unangenehme Aufgaben sollten nicht aufgeschoben, sondern zuerst erledigt werden. Kleine Rituale und Belohnungen für die eigene geschaffte Leistung darf man sich nach getaner Aufgabe gern gönnen. Dazu können gymnastische Übungen, ein Gespräch mit Kollegen oder auch eine Kaffeepause zählen. Kaffee ist dafür bekannt, dass er nicht nur gut bekömmlich ist, sondern auch nachweislich die Konzentration steigert. Für unterschiedliche Arbeitsplatz bedingte Ausgangssituationen bieten Hersteller von Kaffeeautomaten verschiedene Konzepte, die Mitarbeitern und Büroangestellten eine individuelle Kaffeepause ermöglichen. Oftmals ist für das Nachlassen der Aufmerksamkeit ein zu niedriger Blutzuckerspiegel verantwortlich. Gut beraten ist der Mitarbeiter, der immer einen kleinen Vorrat an Obst, Vollkornprodukten oder Gemüse parat hält. Finger weg von Süßigkeiten, diese helfen nur kurzfristig und lassen den Blutzuckerspiegel rasch wieder sinken.

Bewegungs- und Ruhephasen

Was in anderen Ländern schon längst als Leistungssteigerung im Arbeitsalltag anerkannt wurde, ist in Deutschland eher verpönt – der kurze Mittagsschlaf. Doch Studien haben ergeben, dass eine Viertelstunde Kurzschlaf dazu verhilft, wieder ausgeruht und konzentriert arbeiten zu können. Allerdings sollte die Schlafphase nicht länger andauern, da man sonst das Gegenteil bewirkt und völlig erschöpft aufwacht. Dem einen Mitarbeiter hilft Ruhe, andere wiederum kommen mit ausreichend Bewegung wieder auf Touren. Ständiges Sitzen sorgt dafür, dass die inneren Organe zusammengedrückt werden und ein guter Blutdurchfluss verhindert wird. Müdigkeit und Abgeschlagenheit machen sich breit. Für eine bessere Konzentrationsfähigkeit ist es wichtig, ausreichend Bewegung in den Tagesablauf zu integrieren. Einfach mal die Treppe benutzen und den Fahrstuhl links liegen lassen oder gleich mit dem Fahrrad auf Arbeit fahren. Auch gezielte Rücken- und Nackenübungen sorgen für eine gute Durchblutung und machen den Kopf wieder frei.

Über den Autor

Ina

Ina ist Personalerin mit Leib und Seele und war von Juni 2012 bis Mai 2015 unsere Frau an der “Front”. Sie hat bereits in der Personalentwicklung, als Headhunter und als Personalleiterin gearbeitet. Heute ist sie auch in Sachen systemische Beratung unterwegs, coacht und begleitet Fach- und Führungskräfte. Ina hat viel erlebt, was im Personalwesen passieren kann und ist gespannt auf das, was sie noch nicht erlebt hat. Über ihre Erfahrungen berichtete sie auch hier auf dem Bewerberblog.

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