(Neue) Arbeitswelt

Studium fertig und jetzt?

Quelle: stevensokulski/pixabay.com
Geschrieben von Lisa

Da ich selbst in wenigen Monaten mit dem Studium fertig bin, finde ich dieses Thema äußerst passend. Bei vielen Studenten herrscht eine zunehmende Planlosigkeit. Deshalb möchte ich nachfolgend ein paar Tipps geben, wie ihr euch schon frühzeitig darum kümmern könnt, nach dem Studium nicht ohne Job oder den nächsten Studienplatz dazustehen.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Das richtige Timing ist das A und O. Grundsätzlich müsst ihr euch zunächst einmal entscheiden, wie es überhaupt weiter geht. Master, Auslandsjahr oder doch einen Job suchen? Egal für was ihr euch entscheidet, wichtig ist, dass ihr euch schon frühzeitig darum kümmert.

Jobbörsen und Personalvermittlungen

Wenn ihr direkt nach dem Studium ins Berufsleben starten wollt, besteht eine Möglichkeit darin, dass ihr euch bei Personalvermittlungen und Jobbörsen registriert. Personalvermittlungen haben große Job-Pools und können euch an passende Unternehmen vermitteln. Aber auch Jobbörsen bieten sich dafür an, ein eigenes Profil anzulegen, um von potenziellen Unternehmen gefunden zu werden.

Nach dem Studium ist vor dem Studium

Wenn ihr nach dem Bachelor noch einen Master machen wollt, oder sogar über eine anschließende Promotion nachdenkt, solltet ihr euch frühestmöglich darum kümmern. Die Studienplätze sind heiß begehrt und in ausgewählten Fächern gibt es nur einige wenige Studienplätze zu vergeben. Einige Arbeitgeber fordern sogar den Masterabschluss. Beispielsweise kommt das in Entwicklungs- und Forschungsabteilungen häufig vor.

Auslandsaufenthalt

Wer nach dem Abitur noch unentschlossen ist, hat nach dem Studium auch nochmal die Möglichkeit, zeitweise – oder auf Dauer – ins Ausland zu gehen. Beispielsweise könnt ihr euren Master auch an einer ausländischen Universität machen. Dabei solltet ihr allerdings darauf achten, dass der Abschluss in Deutschland anerkannt ist und zur Promotion berechtigt. Ihr könnt natürlich auch einen Work & Travel Aufenthalt planen oder einen Job im Ausland antreten. Wie überall, ist auch hier die vorherige Planung unumgänglich.

Qualifikationen verbessern

Wenn für euch nicht sofort im Anschluss an das Studium das Passende dabei ist, könnt ihr eure Fähigkeiten erweitern und beispielsweise Sprach- oder IT-Kurse belegen. Wenn ihr gerne eure Soft Skills verbessern wollt, bieten sich Jobs als Nachhilfelehrer an. Solche Werte kommen meist auch sehr gut bei den zukünftigen Arbeitgebern an.

Der erste Job

Wenn ihr weder ins Ausland, noch weiter studieren wollt, könnt ihr euch ja auch einen Job suchen 😉 Seid jedoch nicht enttäuscht, wenn der erste Job nicht euer Traumjob ist. Die meisten Menschen haben mal klein angefangen. So habt ihr immerhin die Chance, euch hochzuarbeiten. Hier ist nicht nur das richtige Timing wichtig. Es kommt zusätzlich auf einwandfreie Bewerbungsunterlagen an.

Egal für welchen Weg ihr euch entscheidet, für den richtigen gibt es kein Patentrezept. Es kommt auch immer auf die Persönlichkeit des Einzelnen an. Wo die Präferenzen liegen und welche Ziele verfolgt werden.

Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute für die Zeit nach dem Studium und hoffe, dass ihr die, für euch, richtige Entscheidung trefft.

Über den Autor

Lisa

Lisa war von Anfang 2014 bis Herbst 2015 BA-Studentin bei uns. Sie hat Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft/Personaldienstleistungen studiert und erprobte ihr theoretisches Wissen bei uns in der Praxis. Noch am Beginn des Berufslebens, berichtete Lisa über Erfahrungen aus dem Unialltag sowie die Herausforderungen bei der Arbeit in einer Personalagentur und zeigte uns dabei ihre Sicht eines Berufsanfängers.

10 Kommentare

  • „Planen ist wichtig“ Oh man was für ein sinnloser Text. Eine Studentin die keine Ahnung hat, will sich auch mal äußern. Der Text hilft niemandem!

    Wenn man keine Ahnung hat einfach mal … !!!

    • Danke, selbiges wollte ich auch sagen, sinnvolle und vorallem greifbarere Tipps für den Berufseinstieg sehen leider anders aus!

    • Hi,
      Ich denke dass Lisa hier zwar übliche Allgemeinplätze aufzählt, die aber auch entscheidend sind. Es ist nicht jedermanns Sache sich ein Jahr zuvor schon für etwas zu entscheiden, aber man sollte die Alternativen wenigstens ausprobieren. Das man durchaus sehr gut geeignet für eine Stelle sein kann, aber leider zu spät oder zu früh kommt, oder die falschen gewünschten Funktionen im Unternehmen anbiedet, kann natürlich dazu führen, dass man den Job nicht bekommt.
      Auch sollte man das Niveau seiner Kommentare kontrollieren, da u.U. andere mitlesen können.

  • Hallo liebe Lisa,

    ein schöner Artikel, der tatsächlich viele Absolventinnen und Absolventen tangiert.
    Denn es ist für die meisten schwierig nach dem Studium überhaupt einmal fuss zu fassen.

    Hier meine Erfahrung: Die meisten, die ich kenne die wie du Lisa BWL Bachelor oder gar Master an der Fh oder auch an einer Uni studiert haben, haben es schwer einen job zu finden
    Und wir sprechen hier von Großstädten.

    Die Politik und die Politiker preisen zwar immer an, man solle studieren und sich weiterbilden und Wissen und Bildung sind der Schlüssel zum Erfolg. Doch das ist großer Unsinn.

    Denn das Problem ist wirklich, dass sehr viele Menschen in der heutigen Zeit studieren und deshalb die Abschlüsse entwertet sind. Das ist nicht mehr wie einst. und das Märchen von dem Fachkräftemangel tut ihr übriges.

    Letztens habe ich ein Praktikum bei einem Bildungsträger gemacht und gesehen, dass selbst gute Absolventen von BWL- Studiengängen dort anzutreffen waren. Die waren arbeitssuchend gemeldet nach dem Studium und mussten irgendwelche sinnlose Kurse wie BEWERBUNGSTRAINER usw. machen.

    Das heisst sie werden in einen Topf geworfen wie langzeitarbeitslose und Schulabbrecher.

    Das ist leider die Realität.

    achja die Personalvermittlungen und jobbörsen taugen nur bedingt was. Denn tatsächlich gibt es unternehmen die scheinstellen schalten, die es gar nicht gibt nur um zu verdeutlichen, dass es ihnen gut geht und sie jobs zu vergeben haben,.

  • Sorry, aber da hätte ich gerne von jemandem Tipps gelesen der seit 2-3 Jahren im Berufsleben steht und vielleicht seinen Weg erzählt. Eine Studentin die genau so weit ist wie ich hilft mir da wenig.

  • Hallo,

    ich denke das Thema ist insgesamt sehr schwierig und sollte differenziert betrachtet werden. Hier fallen Probleme von Abiturienten, Bachelor Absolventen und Master Absolventen zusammen. Dazu kommen dann noch unterschiedliche Betrachtungsweisen, je nach Studiengang etc. hinzu.

    Das es Jobbörsen und Personalvermittlungen gibt ist wohl jedem klar. Genauso wie eine frühe Bewerbung besser als eine kurzfristige ist. Jobmessen wurden erst gar nicht angesprochen. Der Artikel ist bestenfalls für Schüler zwischen der 7. und 9. Klasse geeignet, die das zum ersten mal hören.

    Besser wäre ein Artikel speziell zu einem Thema. Man könnte z.B. näher ausführen, wie gut eine Jobbörse bei der Suche für einen Direkteinstieg bei einem Unternehmen für einen BWL Studenten geeignet ist (nach dem Bachelor; nach dem Master). Wieviele Unternehmen schalten in welcher Jobbörse überhaupt ihre Anzeigen? Wieviele Personen bewerben sich im Durchschnitt auf so eine Stelle? Sollte man bei einem „schlechteren“ Abschluss eher von einer Jobbörse absehen? Das Ganze dann unterfüttert mit Beispielen (so in die Richtung eben).

    Die Suche nach dem „richtigen“ Weg nimmt einem natürlich niemand ab und man wird vergeblich nach einer „Anleitung“ für das ideale Vorgehen suchen.
    Ich persönlich denke, dass es den „richtigen“ Weg nicht gibt. Wichtig ist nur das Engagement mit dem man eine Sache angeht. Irgendwann wird man dann sein Ziel erreichen. Vielleicht manchmal mit ein paar Umwegen, aber da heisst es dran bleiben.

    Nichts für ungut Lisa, aber es ist eben ein schwieriges und vor allem auch emotionales Thema und mit so einem oberflächlichen Artikel gewinnst du keinen Blumentopf ;).

    VG

  • Danke für eure zahlreichen Kommentare. Mit diesem Artikel wollte ich gerne alle künftigen Absolventen für eine frühzeitige Vorbereitung der nächsten Schritte aktivieren. Denn nach dem Studium beginnt für die meisten ein neuer Lebensabschnitt. Zusätzliche wollte ich meine Sicht beschreiben. Euren Kommentaren entnehme ich, dass euch der Artikel teilweise zu oberflächlich ist. Allerdings ist es schwierig gleichzeitig eine allgemein gültige und für alle konkrete Anregung zu geben, wie es nach dem Studium weiter geht…
    Dennoch nehme ich diese Kritik als Anregung für künftige Artikel an. Gleichzeitig rufe ich alle auf, konkrete Erfahrungen und Tipps, in Form eines Artikels für unseren Bewerberblog, zu teilen. :-)

    @Johannes: Danke, dass du „Partei ergreifst“. Das Medium Blog ist ja zur Meinungsäußerung da, beim „wie“ wirds eben manchmal schwierig… 😉

  • Schöner Artikel zum Thema Studium und was nun! Ideal finde ich die Möglichkeit auch als Nachhilfelehrer Geld zu verdienen. Es gibt einige Firmen die es einfach und unkomplieziert machen, als Nachhilfelehrer zu arbeiten.

  • wertlose Infos die nix taugen

    es hätte mal jemand schreiben sollen der sich damit auskennt und sich auch schon mal um Jobs beworben hat.

    es gibt so viele Fallstricke und Probleme die Zeit kosten und Energie und eine wahnsinnig und depressiv machen.

    Wer meint, man sieht sich Jobbörsen an und bewirbt sich, wird bald geschockt sein. Es gibt perfide und schlimme Methoden, womit die Unternehmen hantieren.
    kaum einer der Stellen bei den Portalen ist wirklich vakant

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